Angeklagter schweigt zum Mordvorwurf – spricht aber über Stimmen und Wahn
Freiburg. Zum Auftakt des Mordprozesses um den Tod einer Achtjährigen aus Bollschweil hat der angeklagte Vater den Tatvorwurf nicht kommentiert. Stattdessen schilderte der 58-Jährige ausführlich sein Leben, seinen Rückzug aus der Gesellschaft sowie Stimmen und Wahnvorstellungen. Im Verfahren steht nun vor allem die Frage seiner Schuldfähigkeit im Mittelpunkt. Als die Anklage verlesen wurde, rang der Mann mehrfach mit der Fassung und brach in Tränen aus. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor,...