Hochwasser

Beiträge zum Thema Hochwasser

Lokales

Keine Anklage nach Ahrtalflut: OLG Koblenz weist Antrag ab

Koblenz. Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal mit mehr als 130 Todesopfern wird es strafrechtlich keine Anklage gegen Verantwortliche des Landkreises geben. Das Oberlandesgericht Koblenz hat einen Antrag auf Klageerzwingung endgültig abgelehnt. In der Nacht von Mittwoch, 14. Juli, auf Donnerstag, 15. Juli, starben bei der verheerenden Flut in Rheinland Pfalz 136 Menschen. 135 Opfer kamen im Ahrtal ums Leben. Eine weitere Person starb im Raum Trier. Ein Mensch aus der Region gilt bis heute als...

Lokales

Angehörige scheitern mit Versuch einer neuen Anklage nach Ahrtal-Flut

Koblenz. Für Hinterbliebene der Flutkatastrophe im Ahrtal ist ein weiterer Versuch gescheitert, Verantwortliche vor Gericht zu bringen. Das Oberlandesgericht Koblenz hat entschieden, dass es keine neue Anklage wegen möglicher Fehler im Krisenmanagement geben wird. Im Mittelpunkt stand der frühere Landrat des Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler von der CDU. Gegen ihn war zuvor ermittelt worden. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren jedoch Mitte April ein. Die Eltern eines Flutopfers wollten...

Ratgeber

Prävention gegen Naturgefahren: So bleibt Versicherung bezahlbar

Prävention Naturgefahren Versicherung. Bezahlbarer Schutz vor Starkregen und Hochwasser hängt nicht nur vom Versicherungsvertrag ab, sondern auch davon, wie gut Gebäude und Kommunen Schäden verhindern. Wer in einer gefährdeten Lage wohnt, merkt das im Alltag oft erst, wenn der Keller nach einem Unwetter voll Wasser läuft oder Rückstau aus der Kanalisation Schäden verursacht. Die praktische Konsequenz ist einfach: Je höher und häufiger die Schäden, desto stärker geraten Beiträge und Bedingungen...

Lokales

Neue Online-Plattform im Ahrtal zeigt Folgen der Flut

Ahrtal. Eine neue interaktive Online-Plattform zeigt, wie sich die Region nach der Flutkatastrophe entwickelt. Forschende geben damit erstmals einen gebündelten Einblick in die Veränderungen entlang der Ahr und in die wissenschaftliche Begleitung des Wiederaufbaus. Die Anwendung gehört zum Forschungsprojekt „MonAHR“. Beteiligt sind die Hochschule Trier, die Universität Koblenz und die Hochschule Koblenz. Ziel ist es, die ökologische Entwicklung des Flusses während der Wiederherstellung des...

Lokales

Wiederaufbau im Ahrtal stockt teils: Schnieder sieht weiter Hürden

Ahrtal. Beim Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe gibt es aus Sicht der Landesregierung weiterhin große Aufgaben. Bei einem Besuch im Ahrtal betonte der neue Ministerpräsident Gordon Schnieder, dass viele Projekte vorangekommen seien. Gleichzeitig bestehe weiterhin erheblicher Handlungsbedarf. Das Tal war im Sommer 2021 von einer verheerenden Flut getroffen worden. Allein im Ahrtal starben damals 135 Menschen. Noch immer prägen Baustellen, beschädigte Infrastruktur und langwierige...

Lokales

Neues Frühwarnsystem im Saarland soll Hochwasser früher melden

Saarland. Bei Starkregen und Hochwasser sollen Einsatzkräfte im Saarland künftig deutlich früher gewarnt werden. Das Land baut dafür ein neues Frühwarnsystem auf, das Überflutungen und Pegelstände möglichst realistisch vorhersagen soll. Nach Angaben von Umweltministerin Petra Berg (SPD) entwickelt das Saarland gemeinsam mit dem Katastrophenschutz ein „neuartiges und innovatives“ System. Grundlage sind aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen aus Einsätzen und moderne...

Lokales

Antrittsbesuch im Ahrtal: Ministerpräsident Schnieder vor Ort

Ahrtal. Der neue rheinland pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder verschafft sich erstmals persönlich ein Bild vom Wiederaufbau im Flutgebiet. Am Dienstag, 26. Mai, reist der CDU Politiker um 17.30 Uhr ins Ahrtal. Gut eine Woche nach seiner Wahl setzt Schnieder damit ein politisches Signal. Nach Angaben der Staatskanzlei will er sich vor Ort über den aktuellen Stand der Arbeiten informieren. Fokus auf Gewässer und Hochwasserschutz Im Mittelpunkt des Besuchs stehen zentrale Projekte für...

Lokales

135 Namen, ein Ort der Erinnerung: Ahrtal plant großes Flut-Mahnmal

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Für die Opfer der verheerenden Flut im Ahrtal soll ein zentraler Ort des Erinnerns entstehen. In Bad Neuenahr-Ahrweiler plant der Verein DenkAHR eine Gedenkstätte, die an die 135 Menschen erinnert, die in der Flutnacht vom 14. Juli ums Leben kamen. Das geplante Bauwerk soll mehrere symbolische Elemente enthalten. Der Entwurf stammt vom Künstler Jochen E. Diedenhofen und greift zentrale Daten der Katastrophe auf. Länge des Denkmals: 14 Meter als Hinweis auf den 14....

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Foto: G.Moses
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Rehbach ein Rohrkrepierer
Eine Mogelpackung

Nun hat in der Öffentlichkeit die Kreisverwaltung die Urheber der völlig überteuerten Rehbachverlegung angeprangert. So ist im RHEINPFALZ-Artikel vom 8.5.2026 „Deutlich teurer als geplant“ die damals agierende Bürgerinitiative Teuerungsursache von fast 9 Mio. €. In den ersten beiden Jahren wurde das Projekt der Bevölkerung als Hochwasser-Schutz für den Ort begründet. 300 m Nordufer zw. Tennishalle und Sägmühle seien zu niedrig. Ist richtig und wurde 2018 dauerhaft saniert, nachdem die...

Lokales

Speyer testet den Hochwasserschutz am Rhein-Deich: Aufbau in vier Stunden

Speyer. Am Rhein muss es im Ernstfall schnell gehen. Damit dann alle Handgriffe sitzen, hat die Stadt am Freitagvormittag, 8. Mai, eine Hochwasserschutzübung am Rhein-Hauptdeich durchgeführt. Im Emma-Schultheis-Park baute das Team an drei Abschnitten Segmente eines temporären Hochwasserschutzsystems auf. Die Übung lief an der Hafenstraße am Pegelhaus, in den Quartieren 3 bis 4 am Boulevard und im Quartier 5. Rund 30 Mitarbeiter im EinsatzRund 30 Mitarbeitende aus dem Fachbereich...

Lokales

Neue Hochwasser-Strategie für Wörth: Was Anwohner jetzt prüfen sollten

Wörth am Rhein. In Wörth sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Einsatzkräfte künftig besser auf Starkregen und Hochwasser vorbereitet werden. Der Stadtrat hat am 5. Mai ein neues Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept beschlossen. Ziel ist es, Schäden bei Extremwetterlagen zu begrenzen und besonders gefährdete Bereiche im Stadtgebiet besser abzusichern. Hintergrund ist die steigende Zahl extremer Wetterereignisse. Nach Einschätzung von Klimaexperten treten lokale Starkregenfälle durch den...

Ratgeber

Elementarschutz: Was sich bei Wohngebäudeversicherungen ändern soll

Elementarschutz Klimarisiken Prävention. Wohngebäudeversicherungen könnten im Neugeschäft künftig nur noch mit Elementarschutz angeboten werden, sodass Schäden durch Naturgefahren nicht erst nach einem Ereignis finanziell zum Problem werden. Im Alltag bedeutet das vor allem mehr Klarheit, ob und wie ein Haus gegen Starkregen, Hochwasser oder ähnliche Ereignisse abgesichert ist, und welche Rolle Eigenvorsorge und kommunale Schutzmaßnahmen dabei spielen. Hintergrund ist eine geplante Reform, die...

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von IUS 1981 Planfeststellung | Foto: G.Moses
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Es bleiben hohe Versicherungsbeiträge
Dammbau kein Schutz für den Ort

Schutz fürs Industriegebiet, ein Risiko. Die gerade beginnenden Dammarbeiten westlich des „Industriegebietes Süd“ in Haßloch sind nicht Teil des „Integrierter Hochwasserschutz mit Gewässerneuentwicklung des Rehbachs“ aus 2013. Von diesem 7 Millionen Projekt ist der Landkreis Träger dieser Fehlplanung. Dorf und Industriegebiet erhalten keinen HW-Schutz. Auf Betreiben der Industrie und Handelskammer (IHK) ließ die Ortsgemeinde vor 7 Jahren eine Studie erstellen um die Industriebetriebe vor HW zu...

Lokales

Brückenbau in Bad Neuenahr: Letztes Teil der Landgrafenbrücke sitzt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Eine der wichtigsten Verkehrsachsen im Zentrum soll zurückkehren. Beim Neubau der Landgrafenbrücke ist ein entscheidender Bauabschnitt geschafft worden. In der vergangenen Woche wurde das letzte Brückenteil eingesetzt. Nach Angaben der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hoben zwei Mobilkräne mit jeweils 800 Tonnen Traglast die teils mehr als 100 Tonnen schweren Stahlteile an ihren Platz. Insgesamt bestehen die neuen Überbauten aus drei Brückenfeldern. Mit dem Einhub beginne...

Ratgeber

Naturgefahrenschäden 2025: Was der Rückgang für Hausbesitzer heißt

Naturgefahrenschäden 2025. 2025 fielen die versicherten Schäden durch Naturgefahren zwar geringer aus, für den Alltag rund ums Wohnen heißt das aber vor allem: Sturm, Hagel und Elementarschäden bleiben ein Kostenrisiko, das je nach Wohnlage plötzlich teuer werden kann. Wer nach einem ruhigen Wetterjahr überlegt, beim Versicherungsschutz zu sparen oder Bausteine wegzulassen, sollte die Unterschiede zwischen häufigen Klein- und wenigen, aber teuren Einzelschäden kennen. Der Gesamtverband der...

Ratgeber

Auenrenaturierung: 59 Mio. Euro für mehr Hochwasserschutz an Flüssen

Auenrenaturierung Klimaschutz. Das neue Förderprogramm des Bundesumweltministeriums soll Auen an kleineren Flüssen wieder natürlicher machen und dadurch Hochwasser besser abpuffern und Wasser in Trockenzeiten länger in der Landschaft halten. Wenn nach Starkregen Bäche und Flüsse schnell anschwellen, zählt oft jede Fläche, die Wasser aufnehmen kann. Genau hier setzen die wiederangebundenen Auen an, die wie ein natürlicher Schwamm wirken und so Hochwasserspitzen dämpfen können. Das...

Lokales

Hochwasserschutz im Industriegebiet Süd: Bauarbeiten starten Anfang Mai

Haßloch. Die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen im Industriegebiet Süd erreicht eine entscheidende Phase: Ab Montag, 4. Mai 2026, beginnen die Bauarbeiten für zwei neue Schutzdämme, die das Gebiet künftig vor Extremhochwasser sichern sollen. Start mit westlichem DammDen Auftakt bildet der Bau des westlichen Damms (Abschnitt 1). Dieses Bauwerk wird eine Länge von 310 Metern und eine Höhe von 1,20 Metern aufweisen. Es verläuft von der Obermühle entlang des westlichen Randes des...

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Nachhaltiges Arbeiten und Wohnen
Centrum Obermühle von Hochwasser gefährdet

Als Familie Bockslaff 2003 die Obermühle erwarb um dort Ideen umzusetzen stellten sie sich nicht vor, 23 Jahre später diese Feststellung zu treffen: „Rückblickend würde man diesen Weg zwar nicht noch einmal in gleicher Form gehen“. Sie sind aber dennoch stolz auf das was sie daraus formten. Das unter Denkmalschutz stehende Gehöft gliederte damals die Rathausführung in das „Industriegelände Süd“ auf der anderen Rehbachuferseite ein. Damit war ein feinfühligerer Umgang mit dem Denkmalgrundstück...

Lokales

Starkregen-Gefahr: Diese Straße in Ludwigshafen wurde jetzt umgebaut

Ludwigshafen. Die Stadt hat die Umbauarbeiten in der Damaschkestraße erfolgreich abgeschlossen. Zwischen Kallstadter Straße und Niederfeldstraße ist die Versickerungsmulde angelegt, die bei anhaltendem Regen das Wasser schnell aufnimmt, bevor es langsam versickern kann. In der Damaschkestraße gab es jahrzehntelang Probleme mit Druckwasser sowie Überschwemmungsgefahr in benachbarten Grundstücken. Bis in die 60er drückte das Wasser in die Keller der Bebauung in direkter Nachbarschaft zum...

Ratgeber

Elementarschutz in Deutschland: Warum eine eigene Lösung nötig ist

Elementarschutz Deutschland Klimafolgen. In vielen Wohngegenden reicht die normale Wohngebäudeversicherung, bis Starkregen den Keller flutet oder Hochwasser das Erdgeschoss beschädigt. Dann zeigt sich schnell, ob Elementarschäden mitversichert sind. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind in Deutschland nur 57 Prozent der Wohngebäude gegen Naturgefahren wie Überschwemmung oder Starkregen zusätzlich abgesichert. Wenn Elementarschutz fehlt, wird nach...

Lokales
 Hördter Rheinauen - Hochwasserschutz und Naherholung sollen hier zusammen funktionieren | Foto: Heike Schwitalla
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NABU und Landrat diskutieren Hochwasserreserveraum Hördt: Bevölkerungsschutz trotz Klage im Fokus

Hördt. Der Landkreis Germersheim plant schon seit längerer Zeit einen Hochwasserreserveraum in den Rheinauen, um die Bevölkerung in der Region bei Extremhochwasser besser schützen zu können. Landrat Martin Brandl tauschte sich dafür mit Vertretern des NABU Rheinland-Pfalz, darunter Landesvorsitzende Cosima Lindemann und Monika Bub, über die Umsetzung aus. Ziel ist es, Hochwasserschutz und Naturschutz optimal zu verbinden. „Mir ist wichtig, dass wir beim Hochwasserschutz transparent vorgehen und...

Lokales

Hochwasserschutzmauer am Luitpoldhafen schützt auch vor Sturz ins Hafenbecken

Ludwigshafen. Der Hochwasserschutz am Luitpoldhafen ist deutlich verstärkt worden: Nach rund neun Monaten Bauzeit wurde die stadtseitige Hafenmauer aus Stahlbeton umfassend ertüchtigt und angelängt. Ziel der Maßnahme war es, die Sicherheit entlang der Rheinuferstraße bis zur Schwanthalerallee nachhaltig zu erhöhen. Kernstück des Projekts ist die Verlängerung des sogenannten Freibords entlang der Neubauten. Während bislang die wasserseitigen Gebäudekanten als Schutz dienten und bei Hochwasser...

Ratgeber

EU-Rahmen für Klimaresilienz: Was sich bei Hochwasser-Risiken ändert

EU-Rahmen für Klimaresilienz. Er soll dafür sorgen, dass Hochwasser- und Starkregenrisiken in Europa einheitlicher bewertet und Schäden besser verhindert werden, was im Alltag vor allem beim Bauen, Sanieren und beim Versicherungsschutz gegen Elementarschäden eine Rolle spielt. Extremwetter trifft längst nicht nur einzelne Regionen. Der wissenschaftliche EU-Klimabeirat beziffert die wirtschaftlichen Schäden an Infrastruktur und Sachwerten in der Europäischen Union von 2020 bis 2024 auf...

Lokales
Hochwasserscheitel 2024: Hochwasserschutz wird in Rheinanrainerstädten auch durch Dammbalken gesichert.  | Foto: Anouar Touir
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Wie Polder den Rhein bändigen: Warum Hochwasserschutz jetzt wichtiger wird

Ludwigshafen. In den 90er-Jahren stand das Wasser in Ludwigshafens Rheinallee. Die Parkinsel versank mehrfach im Hochwasser. Heute sollen riesige Polderanlagen entlang des Rheins solche Szenarien abfedern. Millionen Kubikmeter Wasser können sie im Ernstfall aufnehmen – und werden durch den Klimawandel immer wichtiger. Von Julia Glöckner Seit den 80er-Jahren haben die Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zusammen mit Frankreich mit dem Bau von Poldern begonnen. Dies sind...

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