Frischer Wind für den Hochwasserschutz in der Südpfalz
- Hochwasser und Hochwasserschutz
- Foto: Heike Schwitalla
- hochgeladen von Heike Schwitalla
Südpfalz. Die Hochwasserpartnerschaft Südpfalz, 2012 von den Landkreisen Germersheim, Südliche Weinstraße und der Stadt Landau gegründet, hat neue Impulse erhalten. Angesichts der Pfingsthochwasser 2024 und zunehmender Starkregenereignisse sieht sich die Region vor wachsenden Herausforderungen im Hochwasserschutz.
Beim Workshop Mitte August, initiiert vom Germersheimer Landrat Martin Brandl mit Unterstützung der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd, wurde deutlich: Das Interesse an enger Zusammenarbeit ist groß. Neu in der Partnerschaft ist der Landkreis Südwestpfalz, vertreten durch die Verbandsgemeinden Dahner Felsenland und Hauenstein als Oberlieger von Wieslauter und Queich.
Die Themenpalette reicht von Vorsorge und Rückhalt in der Fläche über Alarm- und Einsatzplanung bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Risikokommunikation. Künftig sollen die Kommunen entlang von Wieslauter, Queich, Erlenbach und Klingbach noch enger kooperieren. „Die Hochwasserpartnerschaft ist ein starkes Signal für gemeinsames Handeln“, betonten SGD-Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf und Abteilungsleiter Manfred Schanzenbächer.
Auch die politischen Spitzen – Landräte Martin Brandl (GER), Dietmar Seefeldt (SÜW), Susanne Ganster (Südwestpfalz) sowie Landauer Oberbürgermeister Dominik Geißler – bekräftigten, dass regelmäßige Treffen eine verbindliche Grundlage schaffen sollen. Bei Bedarf werden themenspezifische Arbeitsgruppen häufiger tagen.
Die nächsten Schwerpunkte sind die Öffentlichkeitsarbeit, der Austausch zur Alarm- und Einsatzplanung sowie Erfahrungen bei der Umsetzung örtlicher Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte und zur Gewässerunterhaltung.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
|
| Heike Schwitalla auf Facebook | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.