Mutmaßlicher Fake-Arzt soll Hunderte Botox-Behandlungen durchgeführt haben
- Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen vermeintlichen Schönheitsarzt. (Symbolfoto)
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Konstanz. Ein Mann soll im Raum Konstanz ohne ärztliche Zulassung Botox- und Hyaluronsäurebehandlungen durchgeführt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung in mehreren Hundert Fällen.
Dem Beschuldigten werden laut Staatsanwaltschaft unter anderem gefährliche Körperverletzung in mehreren Hundert Fällen, unerlaubte Ausübung der Heilkunde und Urkundenfälschung vorgeworfen. Ein Sprecher der Behörde bestätigte entsprechende Informationen. Zuvor hatte der „Südkurier“ berichtet.
Wer darf Botox spritzen?
Botox- und Fillerbehandlungen dürfen in Deutschland grundsätzlich nur von entsprechend qualifizierten Ärzten durchgeführt werden. Fehler können unter anderem zu Infektionen, Nervenverletzungen oder Gewebeschäden führen.
Vorwurf: Botox und Hyaluronsäure
Nach Recherchen der Zeitung soll der Mann im März und April unter anderem Behandlungen mit Botox und Hyaluronsäure vorgenommen haben. Seit April sitzt er laut Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Behörde ist er einschlägig vorbestraft.
Ermittlungen laufen weiter
Die Vorwürfe sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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