Online-Vortrag am 19. Mai
Aus den SchUM-Städten ins östliche Europa

Die Landeszentrale für politische Bildung lädt zu einem Online-Vortrag über die Auswanderung verfolgter Juden im europäischen Mittelalter
  • Die Landeszentrale für politische Bildung lädt zu einem Online-Vortrag über die Auswanderung verfolgter Juden im europäischen Mittelalter
  • Foto: hurk/Landeszentrale online: Auswanderung verfolgter Juden im europäischen MittelalterPixabay
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Speyer. Am Mittwoch, 19. Mai, um 18 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen ihres Halbjahresschwerpunkts „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ zum Online-Vortrag „Aus den SchUM-Städten ins östliche Europa. Wege der Aschkenasim im europäischen Mittelalter“ mit PD Dr. Tobias Weger ein.

Weger zeigt, wie Pogrome und Verfolgungen in diesen bedeutenden Zentren jüdischer Kultur und Geschichte des Mittelalters viele aschkenasische Juden aus dem Rheingebiet dazu brachten, ihre Heimat zu verlassen und ins östliche Europa, etwa in die Böhmischen Länder oder nach Polen, auszuwandern. Eine Anmeldung ist unter anmeldung@politische-bildung-rlp.de oder auf der LpB-Homepage www.politische-bildung-rlp.de nötig. Der Link zur Teilnahme wird dann zugemailt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz

Die jüdischen Gemeinden in den Städten Speyer, Worms und Mainz („SchUM“ nach den hebräischen Anfangsbuchstaben) bildeten im Mittelalter einen Verbund, der Architektur, Kunst, Religion und Rechtsprechung der mittel- und osteuropäischen jüdischen Diaspora bis heute prägt. Im Sommer steht die Entscheidung über die Aufnahme der SchUM-Stätten in die Welterbeliste der UNESCO an.

PD Dr. Tobias Weger studierte Geschichte und Volkskunde in München, nachdem er zuvor eine Ausbildung zum Übersetzer absolviert hatte. Von 1997 bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs „Jüdische Stadtgeschichte“ am Münchner Stadtarchiv, war er anschließend Kulturreferent für Schlesien am Schlesischen Museum zu Görlitz. 2004 - 2018 arbeitete er am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa. Auf seine Promotion an der Universität Oldenburg im Jahr 2005 folgte 2015 die Habilitation.

Seit 2018 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München. Er beschäftigt sich vor allem mit der Geschichte und kultur- und staatspolitischen Problemen von Zentraleuropa und Südosteuropa, mit der Wissenschaftsgeschichte der Südostforschung, mit Kirchen- und Religionsgeschichte, mit Migrations- sowie Mythen- und Symbolgeschichte.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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