Reaktivierung der Bahn-Strecke Germersheim-Landau
Bürgermeister Marcus Schaile fordert Abruf von Bundesmitteln

Symbolbild

Germersheim/Region. Die Reaktivierung der Zugstrecke Germersheim-Landau lässt das Germersheimer Stadtoberhaupt Marcus Schaile nicht los. „Rheinland-Pfalz lässt sich beim Thema Streckenreaktivierung zu viel Zeit", so ein sichtlich erregter Bürgermeister.

Nachdem die Landesregierung Baden-Württemberg am Dienstag beschlossen hat, den regionalen Schienenverkehr verstärkt zu fördern, sieht das Stadtoberhaupt gerade in den Grenzregionen einen klaren Wettbewerbsnachteil für seine Stadt. „Baden-Württemberg hat bereits 2019 über 34 Kilometer Bahnstrecke reaktiviert. In Rheinland-Pfalz ist außer Prüfungszusagen und die Aufnahmen in Programme, welche noch nicht fertig sind, wenig passiert“, so Schaile weiter. Besonders will der Bürgermeister nicht verstehen, warum in Baden-Württemberg für die Reaktivierung wohl Bundesmittel aus dem Bundesprogramm "Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz“ (GVFG) zur Verfügung stehen, in Rheinland-Pfalz aber nicht.

Schaile stellt fest: „Es kann nicht sein, dass das Land diese Gelder nicht abruft und wieder einmal die Gelder aus Berlin nicht bei den Kommunen ankommen. Ich muss nur über den Rhein blicken und sehe die Strecke Schwetzingen – Neu-Edingen/Friedrichsfeld, welche allem Vernehmen nach durch die Bürger sehr gut angenommen wird.“  Auch beim Philippsburger Amtskollegen sieht Marcus Schaile bereits, dass dort der Nahverkehr in Baden-Württemberg einen anderen Stellenwert hat. Der Bürgermeister hat daher seinen Appell an den Staatssekretär verschärft, hier die historische Chance nicht zu verpassen und das Thema trotz der Pandemie nicht nur zu begleiten, sondern aktiv bei der Landesregierung voranzutreiben.
„Gerade in Germersheim sehen wir, welche Unterschiede es im ÖPNV gibt. Dies mag in Wörth mit Karlsruhe oder Ludwigsburg als Großstadt nicht so auffallen, aber in den ländlichen Regionen mit doch 100.000 potenziell Betroffenen umso mehr“, so Bürgermeister Schaile.

Autor:

Heike Schwitalla aus Karlsruhe

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