Tag des offenen Denkmals am 13. September
Die Verbandsgemeinde Bellheim ist zum ersten Mal dabei

Bierkeller
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Bellheim.  Unter dem Titel „Chance Denkmal: Erinnern.Erhalten.NeuDenken“ beteiligt sich die Verbandsgemeinde Bellheim am Sonntag, 13. September am Tag des offenen Denkmals zum ersten Mal mit drei Denkmalstätten.

Die Hygieneschutzbestimmungen müssen natürlich eingehalten werden und die Führungen und Besichtigungen stehen unter dem Vorbehalt des Infektionsgeschehens. Der Besuch der Objekte und die Teilnahme an den Führungen (bis zu einer Personenzahl von maximal neun  Personen) erfordert die Einhaltung der üblichen Hygieneregeln (Mundschutz/ Abstand/ Desinfektion).

Für Besucher öffnet sich das Gelände der Fortmühle (Fortmühlstraße 18,  Bellheim). Fast 300 Jahre hat die Mühle schon auf dem Buckel und - ganz gemäß des diesjährigen Mottos zum Tag des offenen Denkmals – schon viele unterschiedliche Nutzungen erlebt. Heute befindet sich dort in dritter Generation eine der letzten Email-Schilderfabriken Deutschlands. Eine Firmenhalle steht Besuchern zur Verfügung, um selbständig einer multimedialen Dokumentation zur Geschichte der Fortmühle (unter anderem ein Video über die frühere Produktionsstätte) zu folgen. 
Rainer Becki gibt jeweils um 12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 14.30 Uhr und 15.30 Uhr eine kurze Einführung zum denkmalsgeschützten Wasserturm, der sich seit Ende des 18.Jahrhunderts auf dem Gelände befindet. Nach der Einführung kann man einzeln oder in kleinen Familiengruppen selbständig den denkmalgeschützten Wasserturm von innen besichtigen, der heute keine Funktion mehr hat. Um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr besteht daneben die Möglichkeit, sich einer Führung über das Gelände mit dem Inhaber der Fabrik, Markus Schmitt anzuschließen und mehr über das wechselvolle Schicksal der Mühle zu erfahren. Zu allen Führungen auf dem Gelände der Fortmühle bedarf es einer Anmeldung mit Kontaktdaten unter kontakt@kulturverein-bellheim.de oder 0173 8996243. 

Ebenfalls an diesem Tag in der Zeit zwischen 12 Uhr und 17 Uhr ist das „Alte Sägewerk/ Mittelmühle“ (Mittelmühlstraße 7a, Bellheim) geöffnet, das seit 2009 vom Kulturverein Bellheim mit viel Eigenleistung hergerichtet und beispielsweise für  wechselnde Ausstellungen zur Ortsgeschichte genutzt wird.Sachkundige Erklärungen können Besucher während der Öffnungszeit von Hermann Josef Schwab erhalten, der sich nicht nur sehr gut mit der Geschichte der Mühle, sondern auch mit der ehemaligen  Verteidigungslinie entlang der Queich auskennt. Eine alte Karte des Bollwerks aus der Zeit der Französischen Kriege des 17. Jahrhunderts zeigt den früheren Verlauf. In unmittelbarer Nähe zur Mühle finden sich dazu noch Reste einer ehemaligen Schanze, die der Kulturverein pflegt. Hermann Josef Schwab führt Besucher (nach Bedarf) über das Mühlengelände und zeigt den gut erhaltenen Wasserbau.
Tiefere Einblicke „Vom Korn zum Brot“ (ca. 30 Min./ nach Bedarf) in das Handwerk des Bäckers gibt auf dem Gelände der Mittelmühle auch Wolfgang Kaiser. Als ehemaliger Bäckermeister zeigt er interessierten Gästen anhand von Exponate aus der ehemaligen Bäckerei Reichling, wie aus Mehl Brot entsteht. Während der gesamten Zeit läuft ein Dokumentationsfilm, der die Mühle als Industriestandort aus historischer Sicht erklärt. Für Veranstaltungen auf dem Gelände des „Alten Sägewerks – Mittelmühle“ ist keine vorherige Anmeldung notwendig. Es bleibt aber die Verpflichtung für jeden Gast sich mit seinen Kontaktdaten coronabedingt in die vorbereitete Liste einzutragen!

Als dritte Möglichkeit „Einblick“ in die Geschichte zu nehmen, wird auch der historische Bierkeller in Zeiskam (Gegenüber des Friedhofs/ K1, Ortsausgang Richtung Freimersheim) geöffnet. Parken kann man auf dem Friedhofsparkplatz. Der Bierkeller diente Ende des 19. Jahrhunderts als Lagerstätten für die Zeiskamer Bierbrauer und wurden zur 1225 Jahrfeier des Orts 1998/99 renoviert. Fritz Riemer setzt sich stark für den Erhalt des Bauwerks ein. Er stellt den mehrgeschossigen Keller bei einer Begehung vor. Teil der Führung ist auch die Einführung außerhalb des Kellers durch Peter Herzog. Nach  20 Minuten wechseln sich die Gruppen ab, so dass die gesamte Führung 45 Min. dauert.
Beginn-Zeiten für die Führungen sind 10 Uhr, 11 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr. Die Gemeinde Zeiskam bietet eine kleine, kostenfreie Erfrischung an.Um an einer Führung durch den Bierkeller teilnehmen zu können, bedarf es unbedingt einer vorheriger Anmeldung (Name/ Vorname/ Kontaktdaten) entweder unter gemeinde@zeiskam.de oder  0173 5913451. Dort erfährt man auch, zu welchen Zeiten es noch freie Plätze gibt.

Autor:

Heike Schwitalla aus Germersheim

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