Geschichte

Beiträge zum Thema Geschichte

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Schlacht bei Waghäusel auf einem alten Stich
 | Foto: Werner Schmidhuber
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Schlacht bei Waghäusel
Letztes Gefecht

Deutsche Revolution. Die Revolution geriet plötzlich in die Defensive. Unter Preußischer Führung schlug der Deutsche Bund die Deutsche Revolution nieder. Ein Sieg in der Schlacht bei Waghäusel hätte das Ruder noch einmal herumreißen können. Die badischen Revolutionstruppen waren den Preußen zahlenmäßig überlegen und auch gut ausgebildet. So ließ General Ludwik Mieroslawski am 21. Juni 1849 die Preußischen Truppen nahe der Marienwallfahrtskirche auf dem Gelände der Zuckerfabrik von Waghäusel...

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Friedrich Hecker ohne seinen berühmten Hut und ganz unrevolutionär | Foto: Georgios Kollidas/stock.adobe.com
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Friedrich Hecker begeisterte die Massen
Badischer Che Guevara

Deutsche Revolution. Friedrich Hecker, der Revolutionär aus dem Kraichgau führte die erste Badische Revolution an. Als der diese scheiterte, wanderte er in die USA aus, wo er mit Lincoln gegen die Sklaverei kämpfte.  Eben noch wurden Friedrich Hecker und seine Begleiter „mit ungeheurem Jubel, mit Musik und Fahnen“ in Lenzkirch im Breisgau empfangen. Am nächsten Tag zogen die Revolutionäre weiter. Doch bei Regen-, Schnee- und Hagelsturm, durch den tiefen Winterschnee watend, kam keine...

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Badische Truppen unter General Friedrich Hoffmann bei der Eroberung Staufen – das Ende der Zweiten Badischen Revolution, dem Struwe-Putsch | Foto: Joergens.mi/Wikipedia
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Badische Revolution: Kampf für Demokratie in Baden
Zentrum der Revolution

Deutsche Revolution. Die Demokratiebewegung nahm in Baden ihren Anfang und endete hier. Märzforderungen, Heckerzug, Struve-Putsch und badischer Militäraufstand sind die Stationen der Badischen Revolution. Gegen 18 Uhr des 21. September 1848 traf Gustav Struve in Lörrach ein und trat auf den Balkon des Rathauses und rief die Deutsche Republik aus. Die Bürgerwehr hatte schon am Nachmittag die wichtigsten Punkte der Stadt besetzt und die Beamten des badischen Großherzogs Leopold verhaftet....

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Jubelnde Revolutionäre nach Barrikadenkämpfen am 18./19. März 1848 in der Breiten Straße in Berlin - Bild eines unbekannten Malers
 | Foto: wikimedia commons
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Deutsche Revolution 1848 begann in Mannheim
Kampf für die Freiheit

Deutsche Revolution. Schnell siegte die Revolution und die Nationalversammlung trat in der Frankfurter Paulskirche zusammen, um eine demokratische Verfassung für ein ungeteiltes Deutschland zu erarbeiten. Doch dann bekamen die Fürsten doch das Zepter wieder in die Hand. MärzforderungenVolksbewaffnung bei freier Wahl der Offiziere, Pressefreiheit, Schwurgerichte nach englischem Vorbild und ein deutsches Parlament, lauteten die vier Forderungen der Mannheimer Volksversammlung am 27. Februar 1848,...

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Graf Kuno saß am liebsten in seiner Stammkneipe - sprichwörtlich war sein Bruseler Dorscht | Foto: Nejron Photo/stock.adobe.com

Graf vom Kraichgauland
Bruseler Dorscht

Bruchsal. In Bruchsal ist das Lied vom Grafen Kuno, der sein Erbe versoffen hat, oder eben vom Bruseler Dorschti n aller Munde. Geschrieben hat es Otto Oppenheimer, Bruchsaler Tuchhändler und Fastnachter, der als Jude 1938 aus Bruchsal fliehen musste. „Denn der Dorscht, denn der Dorscht, denn der alte Brusler Dorscht, war die Leidenschaft des Grafen, alles andre war ihm worscht“, lautet der Refrain des Karnevalsschlagers vom "Graf vom Kraichgauland". Auch wenn die Session in diesem Jahr...

Lokales
Beim einem Kampf wagte der Ritter etwas, drum nennt man den Ort heute Waghäusel, heißt es in einer Legende | Foto: zef art/stock.adobe.com

Ortsnamen von Waghäusel, Durlach und Karlsruhe

Waghäusel/Karlsruhe/Durlach. Beim Waghäusel wagte jemand etwas, in Karlsruhe ruhte der Karl und in Durlach musste man durch die Lache – mit solchen Geschichten erklärte man sich die Entstehung der Ortsnamen. Die Schlacht im Nußhardtwald schien schon verloren und der Ritter bat die Mutter Gottes um Beistand, da vernahm er eine wunderbare Stimme. „Wage! Wage es!“, rief sie ihm aus der Krone eines Baumes zu. Und voll Kampfgeist führt er die Schlacht fort und gewinnt den verlorengeglaubten Kampf....

Lokales
In letzter Minute rettete die christliche Allianz das vom osmanischen Heer belagerte Wien, auch Markgraf Ludwig Wilhelm, der Türkenlouis war dabei | Foto: Waldteufel/stock.adobe.com

Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden erfolgreich im Türkenkrieg

Karlsruhe. Schon früh erkämpfte sich der Markgraf den Spitznamen „Türkenlouis“. Mit dem Sieg in der Schlacht bei Slankamen schwächte er die Osmanen entscheidend. Die in den Türkenkriegen erbeuteten Schätze liegen heute als „Karlsruher Türkenbeute“ im Karlsruher Schloss. Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, schon damals „Türkenlouis“ genannt, wollte die Osmanen stellen und zog ihnen Richtung Belgrad hinterher. Bei Semlin, an der Grenze zwischen Ungarn und Serbien,  schließlich traf er am 12....

Lokales
Noch heute spuke der Pfarrer zwischen Eschelbach und Mühlhausen | Foto: sakepaint/stock.adobe.com

Wie Mühlhausen ein Teil von Eschelbach bekam
Meineid des Pfarrers

Mühlhausen. Beim Streit um ein Erbe trickste der katholische Pfarrer von Mühlhausen. Das Stück Land ging an den Ort, doch der Pfarrer spukt noch heute am Kreuzweg an den drei Nußbäumen herum. Am Kreuzweg zwischen Eschelbach und Mühlhausen, genau dort, wo Mühlhausen wie ein Keil in die Gemeinde Eschelbach hineinragt, treibt jede Nacht zur Geisterstunde ein Gespenst sein Unwesen. In der schwarzen Tracht eines katholischen Geistlichen mit einem Schöpflöffel in der Hand, rollt er dort die Steine...

Lokales
Der Rekrut auf Philippsburg wehrte sich alleine gegen zwölf französische Angreifer | Foto: sunnychika/stock.adobe.com

Gedicht von Karl Simrock: Der Rekrut auf Philippsburg

Philippsburg. Die Belagerung von Philippsburg ist Thema des Gedichts von Karl Simrock – ein Schicksal, das die Stadt mannigfach erlebt hat. Ein ums andere Mal kletterte der französische Soldat über die Mauer und der deutsche Rekrut auf Wache in der belagerten Festung Philippsburg hatte ihn erst mit dem Degen erstochen, dann mit dem Gewehr erschossen, doch der Franzose kam immer wieder. Zwölf Mal musste sich der Deutsche gegen den Franzosen wehren. Der Witz des Gedichts des Dichters Karl Simrock...

Lokales
Das heutige Bild vom Rhein zwischen Karlsruhe und Mannheim verdanken wir Johann Gottfried Tulla | Foto: Markus Distelrath /Pixabay.com

Rheinbegradigung: Johann Gottfried Tulla

Karlsruhe. Der Ingenieur Johann Gottfried Tulla kartierte erstmals Baden, gründete die erste Ingenieursschule in Baden und begradigte den Rhein. Immer wieder zerstörten Hochwasser am Rhein Häuser und ganze Dörfer. Aus dem Jahr 1651 wird berichtet, dass Särge den Fluss hinuntertreiben, weil der Strom einen Friedhof freigelegt hat, hieß es in der SWR-Dokumentation, die im Oktober gesendet wurde. Einerseits bot die Nähe zum Rhein ertragreiche Äcker für Bauern und reichlich Beute für die Fischer,...

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