Stadtverwaltung finanziert Sofortmaßnahmen in LU-Ruchheim
Arbeiten zur Beseitigung der gefährlichen Situation bei Ruchheim

Schon immer sehr gefährlich, die Unterführung der A650 bei Ruchheim. Gerade bei Regen und Dunkelheit ist es für Autofahrer schwer, Fußgänger frühzeitig zu sehen.
  • Schon immer sehr gefährlich, die Unterführung der A650 bei Ruchheim. Gerade bei Regen und Dunkelheit ist es für Autofahrer schwer, Fußgänger frühzeitig zu sehen.
  • Foto: Gisela Böhmer
  • hochgeladen von Wochenblatt Redaktion

Ruchheim. Zur Behebung der gefährlichen Situation für Fußgänger zwischen der RHB-Haltestelle und dem Gewerbegebiet „Am Römig“ haben sich die Stadtverwaltung Ludwigshafen und der Landesbetrieb Mobilität (LBM) auf mehrere Sofortmaßnahmen verständigt und vergangene Woche damit begonnen, sie umzusetzen. Bei einem Vororttermin vor Weihnachten hatte der LBM, die Bereiche Tiefbau, Straßenverkehr sowie die Verkehrsplanung unter anderem beschlossen, die Bankette auf der Nordseite der A 650 – zwischen der A 650 und dem Anschluss des Wirtschaftsweges „In den Villen“ – so zu verbreitern, dass diese fußläufig genutzt werden kann und die Fußgänger damit außerhalb der eigentlichen Fahrbahn gehen können.
Ferner ist geplant, im Bereich unterhalb des Brückenbauwerkes einen begehbaren Streifen durch entsprechende Schutzmaßnahmen von der Fahrbahn abzutrennen. Zudem ist zur besseren Erkennbarkeit der Fußgänger eine provisorische Ausleuchtung der dunklen, weniger sichtbaren Bereiche unterhalb des Brückenbauwerks und des Anschlusses der Abfahrt von der A 650 zur B 9 (aus Richtung Bad Dürkheim) geplant. Diese Maßnahmen sollen ebenfalls kurzfristig umgesetzt werden, allerdings können derzeit noch keine Termine genannt werden, wann es soweit sein wird.
Da die oben aufgeführten Maßnahmen der Gefahrenvorbeugung dienen und hier dringender Handlungsbedarf besteht, erklärte sich die Stadtverwaltung Ludwigshafen bereit, diese Maßnahmen zunächst vorzufinanzieren und einen Anteil in Höhe von einem Viertel der gesamten Kosten zu übernehmen, die nach vorläufigen Schätzung zirka 70.000 Euro betragen. Die restlichen Kosten sollen an die Stadt Ludwigshafen zurückerstattet werden.
Nach Angaben des LBM Speyer haben sich der LBM, die Stadt Frankenthal und das „Am Römig“ ansässige Unternehmen Amazon bereiterklärt, jeweils einen Teil der Kosten zu übernehmen. Der LBM wird hierzu die erforderlichen Kostenübernahmeerklärungen einholen und der Stadt zukommen lassen. Die Maßnahme liegt außerhalb der Ortsdurchfahrt Ruchheim. Für den Bereich der Landesstraße außerhalb der Ortsdurchfahrt ist der LBM zuständig. ps

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen