„Think green – wash clean“
Umweltbewusste Studierende der DHBW Karlsruhe entwickeln Filter für Waschmaschinen

Das MPE-Team eSeaShark bei der Arbeit.
  • Das MPE-Team eSeaShark bei der Arbeit.
  • Foto: DHBW KA//eSeaShark
  • hochgeladen von Susanne Diringer

„Ich sehe dieses Projekt als Chance, mich mit meinem Team aktiv für den Schutz der Umwelt einzusetzen, die Menschen stärker für diese Thematik zu sensibilisieren und zum Nachdenken anzuregen. Denn jeder Mensch hat die Möglichkeit, seinen Beitrag zur Erhaltung unserer Umwelt zu leisten.“, ist die Meinung von Jonas Herrmann, der für das Marketing des Projekts CLARITY verantwortlich ist. Er, Robin, Carlo, Joshua und Sarah studieren Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Karlsruhe und haben innerhalb der ingenieurpraktischen Lehrveranstaltung der „Marktorientierte Produktentwicklung (MPE)“ ein Filtersystem für Waschmaschinen entwickelt, das Mikroplastik aus dem Abwasser der Waschmaschine filtriert.

„Von der Idee bis zum Prototyp“ - so lautet das Motto des innovativen Seminars „Marktorientierte Produktenwicklung (MPE)“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe. Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens entwickeln innerhalb kurzer Zeit aus einer eigenen Idee funktionierende Produkte. Bei der Umsetzung der Projekte wenden die Studierenden ihr theoretisches Wissen aus den Ingenieurwissenschaften als auch der Betriebswirtschaftslehre an. Die ganzheitliche Lehr- und Lernmethode hat Professor Martin Haas konzipiert. Er möchte, dass die Studierenden so realitätsnah wie möglich studieren. Sein Credo ist: „Bei der Umsetzung der Marktorientierten Produktentwicklung müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind.“ Die Aufgabe für die Studierenden ist es, den unternehmerischen Prozess von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Prototypen innerhalb von nur 18 Wochen eigenständig zu gestalten.

Das Team CLARITY hat sich zur Aufgabe gemacht ein Produkt zu entwickeln, das ein zurzeit weltweit existierendes Problem zu lösen versucht: „Immer mehr Mikroplastik gelangt durch den Menschen in unsere Umwelt. Dort werden die Kunststoffteilchen von Lebewesen aufgenommen und führen zu Gewebeveränderungen, inneren Verletzungen und sogar Todesfällen. Wir haben nun ein Mikroplastikfiltersystem gebaut, das kleinste Plastikteile aus dem Abwasser der Waschmaschine filtert.“, konstatiert Carlo Schmieder der Projektleiter des Teams.
Unterstützt wurde die Gruppe von einem Coaching Team, das sich aus Professoren und Dozenten der DHBW Karlsruhe zusammensetzt.
Dieses beriet auch das Team eSeaShark, das einen elektrischen Antrieb für ein Stand-Up-Paddle-Board entwickelt. Das beinhaltet die optimale Auswahl von Motor, Düse, Akku und die Kopplung und Steuerung dieser Bauteile, sowie die Anbringung der Antriebseinheit am Board und Schutz durch einen Kasten. Das Board wird knapp 15 PS haben und mind. 30 km/h schnell fahren.

Informationsveranstaltung und Produktpräsentation
am Donnerstag, 23. Mai 2019
um 15:30 Uhr
im Audimax der DHBW Karlsruhe, Erzberger Straße 121

Autor:

Susanne Diringer aus Karlsruhe

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