Heeresmusikkorps Koblenz spielt in Ramstein für das Hospiz Hildegard Jonghaus
Magische Tonmalerei trifft auf kraftvolle Marschmusik

Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe dirigierte ihr Orchester mit absoluter Präzision
  • Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe dirigierte ihr Orchester mit absoluter Präzision
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  • hochgeladen von Stephanie Walter

Ramstein-Miesenbach. Ein mitreißendes Konzerterlebnis mit vielen Gänsehautmomenten bot das Heeresmusikkorps Koblenz am Mittwoch, 24. Oktober, im Congress Center Ramstein. Das Orchester unter der Leitung von Oberstleutnant Alexandra Schütz-Knospe spielte ein Benefizkonzert für das Landstuhler DRK Hospiz Hildegard Jonghaus.

Rund 400 Konzertbesucher konnten Marcus Klein, der Vorsitzende des Hospizfördervereins, und der Schirmherr der Veranstaltung, der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums Peter Tauber begrüßen. Beide versprachen den Gästen ein besonderes Konzerterlebnis und dieses Versprechen wurde auf höchstem Niveau eingelöst.
Schon das Eröffnungsstück, der „Marsch aus der Zeit Friedrich des Großen“ von Eduard Partsch brandete mit der Kraft erhebender Bläser und Fanfaren über das Publikum hinweg. Doch das Konzert wusste nicht nur durch klare, auf den Punkt gespielte Märsche wie den „Helenenmarsch“ von Johann G. Rode oder die „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé zu begeistern.
Mit der oscarnominierten Filmmusik „Silverado“ von Bruce Broughton führte der Konzertbogen in den Wilden Westen und schließlich mit „At World’s End“ von Hans Zimmer in die Welt der Piraten aus der beliebten Filmreihe „Fluch der Karibik“.
Ein Höhepunkt des Abends war sicherlich Steven Reinekes Werk „Pilatus - Mountain of Dragons“. Die epische Tonmalerei nahm die Zuhörer mit auf die Reise einer Abenteurergruppe, die sich auf den Weg macht, den Berg Pilatus zu erklimmen, um dort auf einen mächtigen Drachen zu treffen.
Durch imposante Steigerungen, eine wunderbare Dynamik und feine Details entstand eine besonders dichte musikalische Atmosphäre. Diese ließ das Abenteuer vor dem inneren Auge der Konzertbesucher lebendig werden, mal dramatisch, mal imposant, mal leichtfüßig.
Mit einem gelungenen 80er-Jahre-Medley von Jörg Murschinski beendete das Heeresmusikkorps sein großartiges Benefizkonzert, das einmal mehr die Vielseitigkeit und herausragende Qualität des Orchesters unter Beweis stellte. sw

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