Tamara Stefanovich spielt Klavier im 2. Akademiekonzert
Mannheim: Besetzungsänderung bei Turangalîla-Symphonie

Tamara Stefanovich konzertiert regelmäßig mit dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Symphony und Philharmonic Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
  • Tamara Stefanovich konzertiert regelmäßig mit dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Symphony und Philharmonic Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.
  • Foto: Marco Borggreve
  • hochgeladen von Christian Gaier

Mannheim. Aufgrund einer Erkrankung David Kadouchs übernimmt Tamara Stefanovich den Klavierpart im 2. Akademiekonzert am 11. und 12. November. Messiaens Turangalîla-Symphonie steht selten auf den Konzertprogrammen: Mit Stefanovich konnte eine Klaviersolistin gewonnen werden, die das Werk aus dem Effeff beherrscht. Im Rahmen eines Livemitschnitts ist – mit dem Nationaltheater Mannheim als Koproduzenten – dabei eine CD-Einspielung beim Label OehmsClassics geplant.

Tamara Stefanovich konzertiert regelmäßig mit dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Symphony und Philharmonic Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Als Kammermusikerin wird sie in der laufenden Saison in der Elbphilharmonie, im Flagey Brüssel, im Muziekgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Wien sowie im Barbican Center in London auftreten.

Des Weiteren wurde sie mit dem Edison Award ausgezeichnet und war für die Einspielung von Bartóks Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester mit Pierre-Laurent Aimard und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez für einen Grammy nominiert. Nach ihrem ersten Soloalbum, in dem sie Werke von Bach und Bartók präsentierte, widmet sie sich in ihrem zweiten Album „Influences“ (2019) Werken von Ives, Bartók, Messiaen und Bach.

Im 2. Akademiekonzert der Spielzeit 2019/20 am 11. und 12. November widmet sich das Nationaltheater-Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Soddy einem großen Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts: Olivier Messiaens Turangalîla-Symphonie. Das Sanskritwort „Turangalîla“ bedeutet in etwa „Dynamik“ und „Lebenskraft“ – Messiaen, Experte für indische Rhythmen, gab seinem gigantischen Opus diesen Titel und taufte es „Hymne an die Freude“.

Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr im Mozartsaal des Rosengartens Mannheim. Um 19.15 Uhr findet ein Einführungsgespräch statt. Karten sind in den Kundenforen des Mannheimer Morgens, im Nationaltheater Mannheim, in der Geschäftsstelle der Musikalischen Akademie (Goethestraße 12, 68161 Mannheim), telefonisch unter 0621 260 44 sowie auf www.musikalische-akademie.de erhältlich. Inhaberinnen und Inhaber des Kulturpasses erhalten nach erfolgter Anmeldung kostenfreien Eintritt.

Autor:

Christian Gaier aus Mannheim

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