Tipp für Klima- und Naturschutz
Torffrei gärtnern

Wollgras ist eine seltene Pflanze, die in Mooren wächst. Durch den Torfabbau wird ihr Lebensraum zerstört.
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  • Wollgras ist eine seltene Pflanze, die in Mooren wächst. Durch den Torfabbau wird ihr Lebensraum zerstört.
  • Foto: Nabu/Ingo Ludwichowski
  • hochgeladen von Laura Braunbach

Garten. Mit Beginn der Gartensaison 2019 steigt auch wieder der Bedarf nach Blumenerde. Was viele Hobbygärtner jedoch nicht wissen: In Blumenerden befinden sich oft große Mengen an Torf. Torfabbau ist einer der Gründe dafür, dass in Deutschland 95 Prozent aller Moore zerstört sind, darauf weist die NABU Regionalstelle Süd hin. Jährlich werden über drei Millionen Kubikmeter Torfblumenerde in Deutschland verkauft. Mittlerweile werden große Mengen an Torf aus den baltischen Staaten importiert, wo der Verlust wertvoller Lebensräume vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten rasant voran schreitet. Beim Torfabbau werden außerdem riesige Mengen Treibhausgase freigesetzt, die den Klimawandel beschleunigen. Deshalb empfiehlt der NABU die Verwendung torffreier Blumenerde. So kann jeder auf einfache Art und Weise etwas für den Natur- und Klimaschutz tun. Torffreie Blumenerde besteht aus einer Mischung von hochwertigem Kompost, Rindenhumus, Holzfasern und gelegentlich Kokosfasern. Natürliche Zusätze wie Lavagranulat und Tonminerale sorgen für die optimale Pflanzenversorgung. Aufpassen sollten Verbraucher laut NABU bei der Aufschrift „Bioerde“, auch hier kann noch ein sehr großer Anteil Torf enthalten sein. ps

Wollgras ist eine seltene Pflanze, die in Mooren wächst. Durch den Torfabbau wird ihr Lebensraum zerstört.
Sonnentau ist ebenfalls durch das Verschwinden der Moore gefährdet.

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