Onlineveranstaltung für Kommunen im Pfälzerwald
Nachhaltigkeit vor Ort gestalten

Für eine nachhaltige Entwicklung von Kommunen im Pfälzerwald: das Projekt „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ des Biosphärenreservats, hier der Blick auf die Modellkommune Bad Bergzabern
  • Für eine nachhaltige Entwicklung von Kommunen im Pfälzerwald: das Projekt „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ des Biosphärenreservats, hier der Blick auf die Modellkommune Bad Bergzabern
  • Foto: Dominik Ketz
  • hochgeladen von Jessica Bader

Rheinland-Pfalz. Für alle Kommunen aus dem Gebiet des Biosphärenreservats gibt es am Dienstag, 1. Dezember, von 15.30 bis etwa 18.30 Uhr, eine Online-Netzwerkveranstaltung zu ausgewählten Nachhaltigkeitsthemen. Das Online-Treffen richtet sich an alle Interessierte – einschließlich Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, öffentliche Träger, Kirche, Privatsektor und weitere Akteurinnen und Akteure. Es wird angeboten vom Team des SDG-Projekts des Biosphärenreservats Pfälzerwald gemeinsam mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem vom Land Rheinland-Pfalz. SDG steht für Sustainable Development Goals, das sind die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die in der Agenda 2030 formuliert sind. Die Online-Netzwerkveranstaltung richtet sich sowohl an die acht Kommunen, die sich am Projekt „Pfälzerwald: SDG-Modellregion für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz“ als Modellkommunen beteiligen, wie auch an weitere interessierte Kommunen im Pfälzerwald.

Die Veranstaltung beginnt um 15.30 Uhr mit einer gemeinsamen Gesprächsrunde zur Verkehrswende auf kommunaler Ebene. Der Ausbau von Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) sowie von Rad- und Fußverkehr, die Stärkung von E-Mobilität und Car-Sharing, die Reduzierung des motorisierten Personenindividualverkehrs und die barrierefreie Mobilität sind Zielvorstellungen für eine nachhaltige Zukunft vor Ort. Dabei sind die Kommunen an bestimmte Rahmenbedingungen gebunden und fragen sich, wo und wie sie ansetzen können, um die Verkehrswende voranzubringen. Experten – unter anderem von der Technischen Universität Kaiserslautern, vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau und vom Thinktank Agora Verkehrswende – diskutieren gemeinsam mit den Kommunen.

Im Anschluss an die gemeinsame Gesprächsrunde teilt sich das Publikum in drei Themengruppen. Die erste Gruppe beschäftigt sich mit dem Aufbau von kommunalen Partnerschaften im Globalen Süden.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister von Bullay an der Mosel, berichtet, wie seine Gemeinde vor etwa zehn Jahren damit begann, in Ruanda Entwicklungspartnerschaften zu etablieren und zu welchen Projekten dies bisher geführt hat. Der Impulsvortrag von Bürgermeister Müller wird überleiten zu einem moderierten Austausch. Darin soll erörtert werden, was mögliche gemeinsame Schritte von interessierten Kommunen aus dem Biosphärenreservat Pfälzerwald sein könnten, um geeignete kommunale Partnerschaften im Globalen Süden aufzubauen. Dr. Carola Stein, Leiterin des Referats „Partnerland Ruanda“ am rheinland-pfälzischen Ministerium des Innern und für Sport wird an der Gruppendiskussion teilnehmen.

In einer weiteren Gruppe steht die kommunale Klimawandelanpassung im Mittelpunkt. Der Klimawandel ist in Rheinland-Pfalz längst angekommen und stellt die Gemeinden, Städte und Landkreise vor immer größer werdende Herausforderungen. Fragestellungen wie etwa, wie unsere Gebäude der Zukunft aussehen und wo die Herausforderungen der ökologischen Transformation liegen und wie diese gemeistert werden können, bewegen Kommunen. Im Projekt „KlimawandelAnpassungsCOACH“ haben seit April 2018 insgesamt 15 Kommunen in Rheinland-Pfalz gemeinschaftlich Anpassungsmaßnahmen erprobt und dabei wertvolle Erfahrungen gesammelt. Der Projektleiter Christian Kotremba vom Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen stellt diese den Teilnehmenden der Veranstaltung vor, bevor der Gruppenmoderator zum Erfahrungsaustausch überleitet.

Die dritte Gruppe beschäftigt sich mit kommunaler Nachhaltigkeit und der Nachhaltigkeitsstrategie Rheinland-Pfalz. Letztere zeigt an, wo im Lichte der globalen Herausforderungen die Schwerpunkte einer nachhaltigen Entwicklung des Landes liegen, und auf welchem Weg es sich befindet. Dabei ist der Übergang zu einer nachhaltigen Entwicklung nicht allein eine Angelegenheit der Landesregierung. In unterschiedlichsten Bereichen können Städte und Gemeinden ihren Beitrag leisten: Zum Beispiel werden mehr und mehr Kommunen Fairtrade-Towns, arbeiten an der Begrenzung der Flächenneuinanspruchnahme, stärken die nachhaltige Beschaffung und bringen den Ausbau der erneuerbaren Energien voran. Michael Frein, Referent beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, wird den Wissensaustausch durch einen Impulsvortrag beginnen und im Anschluss für Fragen der Teilnehmenden zur Verfügung stehen.

Anmeldungen zur Online-Netzwerkveranstaltung sollten bis Donnerstag, 26. November, an Nicole Bangert unter n.bangert@pfaelzerwald.bv-pfalz.de eingehen, bitte unter Angabe der gewünschten Themengruppe sowie von Name und Vorname, Organisation und Funktion. ps

Autor:

Jessica Bader aus Ludwigshafen

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