EWL übergibt Startpaket an KFE – Immer mehr Betriebe mit Kaffeeausschank setzen auf RECUP
Mehr Mehrwegbecher für Unterwegs-Kaffee

Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (2.v.l.) überreichte gemeinsam mit EWL-Leiter Bernhard Eck (rechts) ein Starterset der Mehrwegbecher an die KFE in Landau.
  • Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron (2.v.l.) überreichte gemeinsam mit EWL-Leiter Bernhard Eck (rechts) ein Starterset der Mehrwegbecher an die KFE in Landau.
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Landau. Einen wichtigen Schritt für die Reduzierung von Verpackungsabfällen im öffentlichen Raum haben inzwischen schon sieben Landauer Betriebe mit Kaffeeausschank gemacht: Sie haben auf Mehrwegbecher für Unterwegs-Kaffee umgestellt; der Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) unterstützte sie dabei mit einem Startpaket von RECUP.  Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron hat ein solches Startpaket dem KFE (Die Kaffeerösterei GmbH) in der Maximilianstraße überreicht. „Ich begrüße es sehr, dass Sie dabei sind. Mit Ihrem Engagement sind Sie Impulsgeber für das nachhaltige Handeln. Sie setzen damit ein Beispiel für Landau und die ganze Region“, lobte der Bürgermeister, der auch dem Verwaltungsrat des EWL vorsitzt.
Dass inzwischen schon fast 1.000 Becher des RECUP-Systems in Landau zur Verfügung stehen, ist im Wesentlichen ein Verdienst des EWL: Über ein Jahr lang hatte das städtische Unternehmen für eine Mehrweglösung geworben, zunächst bei der Lebensmittelüberwachung und dann bei den Betrieben mit Kaffeeausschank. „Wir sind sicher, dass bald noch mehr Betriebe mitmachen werden“, betonte EWL-Vorstandsvorsitzender Bernhard Eck, „die Startpakete mit jeweils 111 Bechern in unterschiedlichen Größen finanziert der EWL für diese wichtige Sache.“ Der EWL hat ein Budget für insgesamt 19 Startpakete zu je 100 Euro eingestellt, die Maximilian Ingenthron auch als Investition für ein sauberes Landau definiert.

Weniger Abfall

„Mehrweg lohnt sich – auch mit Blick auf das Abfallvolumen“, hielt Bernhard Eck beim Termin vor Ort fest. Denn jedes Jahr werden in Deutschland rund drei Milliarden Einweg-Kaffeebecher ausgegeben. Nach Gebrauch entsteht am Ende ein riesiger Berg Abfall – der sich auch in Landaus Stadtbild negativ bemerkbar macht. Bernhard Eck machte auch noch einmal deutlich, dass die handelsüblichen Einwegbecher in der Regel aus einer Materialmischung bestehen und nicht ausschließlich aus Pappe. „Deshalb sind die Einwegbecher nicht recyclingfähig“, betonte er.

Einer für alle

Das Besondere am RECUP-System ist zum einen die große Flexibilität für die Nutzer: Jeder Becher ist mit einem Euro Pfand belegt und kann in allen teilnehmenden Betrieben zum Spülen zurückgegeben werden. Zum anderen bestehen die Becher aus einem hochwertigen Material, das mindestens 500 Durchgängen in der Spülmaschine standhält. Die Becher sind frei von Weichmachern und Schadstoffen, die sich durch Heißgetränke lösen könnten. Der verwendete Werkstoff Polypropylen ist in dieser Hinsicht Materialien wie Melamin und Bambus überlegen. Am Ende des Lebenszyklus nimmt RECUP die Becher zurück und überführt sie in ein professionelles Recycling. So funktioniert das bereits in vielen Kommunen Deutschlands.
Das sind die RECUP-Pioniere in Landau:
Havanna Casino CaffeBar Lounge, Königstraße 13
Füllhorn Biomarkt GmbH, Am Großmarkt 4
KFE Die Kaffeerösterei GmbH, Maximilianstraße 2
De´ Bäcker Becker, Horststraße 112
ONEXPRESS Landau Hauptbahnhof (Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH), Hauptbahnhof
Sörkel Café Wein & Co., Ostbahnstraße 25
Suppe mag Brot, Friedrich-Ebert-Straße 15
Soho Hotelbetriebs GmbH, Marie-Curie-Straße 7 stp

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