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Pfalztheater startet in die neue Saison

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Am 23. August 2018 begrüßte Intendant Urs Häberli die Mitarbeitenden und die "Neuen" am Pfalztheater. "Nun sind wir wieder am Start, voller Tatendrang und Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen an uns selbst, am Inhalt unserer Arbeit und der Hoffnung auf einen regen Austausch mit unserem Publikum", sagte er, bedankte sich für die vergangene Spielzeit und gab einen Ausblick auf die neue Spielzeit. "Wir beginnen mit dem heutigen Tag eine spannende Reise. Mit dem Motto "Drang nach Wahrheit - Lust am Trug" gehen wir Fragestellungen nach, die in der heutigen Gesellschaft präsenter sind denn je. Wir wollen und müssen Themen aufnehmen, die die Menschen beschäftigen. WIr können Dinge aufzeigen, gedankliche Zusammenhänge herstellen, die sonst unsichtbar bleiben."

Der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder sprach von einer hochinteressanten Spielzeit. Das Motto sei das Spiegelbild aktueller Diskussionen in unserer Gesellschaft, sowohl in der Politik als auch im Alltag, so Wieder. Hinsichtlich der Finanzierung des Pfalztheaters versprach er für die nächsten drei Jahre "ein auskömmliches Budget." Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Dr. Susanne WImmer-Leonhardt sprach von der Kultur als Kitt. "Theater ist wichtig und führt Menschen aller Nationen und Herkunft zusammen. Es hält eine Gesellschaft", sagte sie und machte sich erneut stark für die ausreichende Finanzierung von Kultur. Michael Au, Theaterbeauftragter vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, überbrachte die Grüße von Minister Konrad Wolf. "Theater sind jenseits von Ideologie und Debatten, wo wir darüber sprechen, wie wir zusammenleben wollen", sagte er. Man habe Grund, mit dem Pfalztheater absolut zufrieden zu sein. Auch er bekräftigte, dass das Land auch weiterhin den Bezirksverband und die Stadt unterstützen werde, dass hier jeden Tag "der Lappen hochgeht".

Michael Krauss, Vorsitzender der Freunde des Pfalztheaters, zitierte zur Begrüßung Schiller: ""Die Schaubühne ist die Stiftung, wo sich Vergnügen mit Unterricht, Ruhe mit Anstrengung, Kurzweil mit Bildung gattet, wo keine Kraft der Seele zum Nachteil der andern gespannt, kein Vergnügen auf Unkosten des Ganzen genossen wird. Wenn Gram an dem Herzen nagt, wenn trübe Laune unsre einsame Stunden vergiftet, wenn uns Welt und Geschäfte anekeln, wenn tausend Lasten unsre Seele drücken und unsre Reizbarkeit unter Arbeiten des Berufs zu ersticken droht, so empfängt uns die Bühne – in dieser künstlichen Welt träumen wir die wirkliche hinweg, wir werden uns selbst wiedergegeben."
Diese Analyse von 1784 hätte bis heute ihre Gültigkeit bewahrt. Auch aktuell könne dies dem Theater mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln gelingen. Einerseits mit intellektuell hochanspruchsvollen Stücken, andererseits aber auch mit Genres, die oftmals von so manchen Theatermachern mehr oder weniger als leichte Muse verpönt werden. "Jedoch werden diese Gattungen von großen Teilen des Theaterpublikums geliebt. Und zwar deshalb, weil sie oftmals die trübe Laune vertreiben und den Zuschauern ein paar Stunden der Freude bereiten."

Daniel Böhm, Personalratsvorsitzender, sprach von den spartenübergreifenden Produktionen als einprägsamsten Erfahrungen. "Der Blick über den Tellerrand, das Besinnen auf das Ganze des Ensembles, das ist die Stärke, die das Pfalztheater eindrucksvoll zeigt. Alle bringen in der Zusammenarbeit das Produkt Theater hervor."

Für das Publikum beginnt die Saison 2018/2019 mit dem traditionellen Theaterfest am 8. September 2018. Die Theaterkasse hat auch wieder geöffnet. Viel Spaß mit den vielfältigen Produktionen und Spielstätten und Toi Toi Toi an die Theaterschaffenden.

Hier geht´s zum Spielplan.

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