Das Pfalztheater zurück aus der Sommerpause
Mit Hoffnung in die Intermezzo-Spielzeit

Vier Neue im Schauspielensemble: v.l. Robert Flanze, Lukas Huber, Helena Gossmann und Philipp Adam (3.v.re.) sowie Intendant Urs Häberli (4.v.l.), rechts daneben der neue Generalmusikdirektor Daniele Squeo, sowie Theo Wieder (2.v.re./Bezirksverband) und Michael Krauß (re./Freunde des Pfalztheaters)
  • Vier Neue im Schauspielensemble: v.l. Robert Flanze, Lukas Huber, Helena Gossmann und Philipp Adam (3.v.re.) sowie Intendant Urs Häberli (4.v.l.), rechts daneben der neue Generalmusikdirektor Daniele Squeo, sowie Theo Wieder (2.v.re./Bezirksverband) und Michael Krauß (re./Freunde des Pfalztheaters)
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von Petra Rödler
Kaiserslautern. Die Mitarbeitenden sind alle zurück und damit kann es wieder losgehen. Anders als in den vergangenen Jahren war es eine Begrüßung, die zum offiziellen Spielzeitbeginn im Pfalztheater in Etappen und mit Abstand begann. „Wir wollen wieder voller Energie für unsere Kunstform tätig sein“, sagte Intendant Urs Häberli zum Start der Intermezzo-Spielzeit. „Ich hoffe, dass wir nach Zeit des Verzichts nun wieder loslegen können, und ich wünsche uns allen Hoffnung, so viel spielen zu können wie möglich.“

„Wenn wir jetzt mit der neuen Spielzeit beginnen, so ist das ein Zeichen der Hoffnung für vieles. Schwierige Zeiten liegen vor uns. Wir haben noch keine Normalität“, sagte der Bezirkstagsvorsitzende Theo Wieder und entschuldigte sich in seiner Begrüßungsrede zugleich bei den Mitarbeitenden und dem Publikum. „Als Theater haben wir nicht alles richtig gemacht in der zurückliegenden Zeit. Wir haben die Kommunikation mit unserem Publikum vernachlässigt. Wir und auch Sie haben uns einiges zu verzeihen. Es gilt, die vergangenen Monate aufzuarbeiten. Ich hoffe, dass wir alles auf die Bühne bringen können und das Publikum dies honorieren wird. Machen wir uns gemeinsam auf den Weg.“ Daniel Böhm, Sänger und Personalratsvorsitzender, beschrieb es als ein merkwürdiges Gefühl wieder auf der Bühne zu stehen, aber auch einen Neuanfang. „Es ist ein zartes, zerbrechliches Pflänzchen“, sagte er und warb zugleich für ein Zusammenhalten mit Abstand.

Ohne Frage, es ist ein riesiger, aber notwendiger logistischer Aufwand, in einem so großen Haus alle Hygienevorschriften einzuhalten. Es fehlt noch an Routine. Während das eine oder andere Theater sich in Corona-Zeiten mit Publikum erfolgreich an kleinere Aufführungen mit Sicherheits- und Hygienekonzepten gewagt hat, war das Pfalztheater komplett geschlossen. Diese Erfahrungen gilt es nun aufzuholen und das eigene Publikum zurückzuerobern. Der neue Spielplan verspricht dazu interessante Stücke. Und auch wenn im Jubiläumsjahr zum 25. Geburtstag des Pfalztheaters Wagners „Tannhäuser“ in der Schublade bleiben muss, ist es nach so langer Zeit trotzdem schön, wieder im Zuschauerraum Platz nehmen zu können. Toi, toi, toi für eine schöne Spielzeit.

Autor:

Petra Rödler aus Kaiserslautern

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