Beigeordneter Färber lobt bedarfsorientiertes Angebot
Gelebte Integration –Schulkindbetreuung im Hort Mannheimer Straße

Kaiserslautern. „Niemand ist ein Niemand“: So heißt es im Hortlied des städtischen Hortes für Kinder in der Mannheimer Straße. Dass dies in diesem Fall nicht nur eine Liedzeile ist, das beweist die bedarfsorientierte Förderung insbesondere in der Schulkindbetreuung. Hier werden bereits seit den 70er Jahren Kinder, die früher in der Mehrzahl portugiesischer Herkunft waren, betreut. Das Schulkinderhaus entwickelte sich über die Jahre bedarfsorientiert weiter und die Nationalitätenvielfalt erhöhte sich durch den Zuzug weiterer Familien aus anderen Herkunftsländern. „Beim Überwinden der Sprachbarriere erfahren Eltern und Kinder größtmögliche Unterstützung durch die Erzieherinnen und Erzieher vor Ort“, lobt der Beigeordnete und Jugenddezernent Joachim Färber die bedarfsorientierte Förderung. Die sich verändernden Lebensverhältnisse und Familienstrukturen haben es erforderlich gemacht, dass die Angebotsstruktur des Horts erweitert wurde. „Vor allem die Elternberatung, Kooperationen mit Beratungsstellen, attraktive Ferienprogramme und Freizeitangebote sowie eine gesicherte Hausaufgabenbetreuung in Kooperation mit den Schulen und die Kommunikation mit der Lehrerschaft stehen bei unserer Schulkinderbetreuung im Fokus“, berichtet Leiter Andreas Sander. Aus 18 Nationen kommen die Eltern und Kinder, einige von ihnen haben prägende Fluchterfahrungen. „Bei unseren Begegnungsangeboten, unseren traditionellen Nationalitätenfesten, unseren gemeinsamen Wanderungen, beim gemeinsamen Backen und bei Gruppenelternabenden pflegen wir unsere Gemeinschaft“, freut sich Sander.
Der Ausbau des Gebäudes in der Mannheimer Straße zu einem fünfgruppigen Kinderhort erfolgte bereits 1986, 1994 wurde das neu gestaltete, weitläufige Außengelände eingeweiht und im Jahr 2003 feierte der Hort die Erweiterung des Raumangebotes mit der Aufstockung. Im Jahr 2000 wurde in der Grundkonzeption das pädagogische Angebot der Kindertagesstätte festgeschrieben und ab dann kontinuierlich fortgeschrieben. „Dies schafft Transparenz und ermöglicht Beteiligung und Reflektion“, so Sander weiter. Das Angebot wird so dem Bedarf der Elternschaft und den gesellschaftlichen Erfordernissen entsprechend gestaltet.
Alltagsbegleitete Sprachförderung, Deutschtraining für Eltern und Kinder, enge Kooperation mit Fachdiensten, um Familien in besonderen Lebenslagen zu begleiten, gesicherte Kommunikation und Kooperation mit den Eltern sind tragende Säulen der täglichen Arbeit im Hort Mannheimer Straße. „Vielfalt ist bei uns natürlich, Unterschiedlichkeit kein Grund zur Ausgrenzung. Mit der nun fertiggestellten Konzeption für unsere beiden Kindergartengruppen setzt sich diese Tradition fort und wir leben Integration“, blickt Sander in die Zukunft. ps

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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