Dansenberger „Zweite“ in der Oberliga
300 Zuschauer feiern TuS-Nachwuchsteam

Mannschaftskapitän Jannik Grunau wird auch in der ORPS Vollgas geben.
  • Mannschaftskapitän Jannik Grunau wird auch in der ORPS Vollgas geben.
  • Foto: TuS 04 KL-Dansenberg
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Trotz einer 21:26-Heimniederlage im letzten Aufstiegsspiel zur Oberliga RPS gegen die TG Osthofen, darf sich die 2. Herrenmannschaft des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg über den Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse freuen. Dank dem besseren Torverhältnis schließt der TuS die Aufstiegsrunde als Gruppenerster ab. Punktgleich auf dem 2. Aufstiegsplatz landete der Meister der Saarlandliga, der HC Dillingen-Diefflen.

Knapp drei Minuten dauerte es bis das erste Tor fiel, zwei Minuten später stand es durch zwei Tore von Marco Holstein sowie einem Treffer von Jannik Grunau 3:1 (6.). Der TuS schien im Spiel, doch die Gäste aus Rheinhessen, die nur noch theoretische Chancen auf einen der beiden Aufstiegsplätze hatten, hielten dagegen und zeigten im weiteren Verlauf, dass sie sich mit einer guten Leistung für die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Fans bedanken wollten. Beim TuS fehlte zusehends die Ruhe im Angriffsspiel und der Biss in der Abwehr. Dazu gesellten sich mehr und mehr technische Fehler, so dass die Gäste ab der 10. Minute (4:5) die Führung übernahmen und bis zur 16. Minute auf 5:9 ausbauten. Nach einer Auszeit von TuS-Coach Sebastian Wächter kehrte kurzzeitig die Spielkontrolle zurück, doch nach dem 8:10 (19.) durch Frederik Bohm, konterte die TGO und erhöhte bis zum Pausenpfiff der saarländischen Schiedsrichterinnen auf 11:15.

Im zweiten Spielabschnitt stabilisierte sich die TuS-Abwehr und machte es den Gästen deutlich schwerer, zu Torerfolgen zu kommen, doch im Angriff blieb vieles Stückwerk. Es fehlte an Tempo, um über den Gegenstoß zu einfachen Toren zu kommen und die Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Marco Holstein, der sich ab der 10 Minute einer Manndeckung ausgesetzt sah, wurde zu selten ins Spiel gebracht und im 5-gegen-5 fehlte das Durchsetzungsvermögen. Torchancen wurden überwiegend über die Außenpositionen herausgespielt, doch dann haperte es am Abschluss. So blieb es dabei, dass der TuS beim 17:19 (43.) und 20:22 (49.) zwar den Abstand verkürzen konnte, es aber nicht schaffte, auszugleichen. Die Gäste spielten solide, machten insgesamt weniger Fehler und gingen am Ende als verdienter Sieger vom Platz. Endstand 21:26.

Ungeachtet des mit Abstand schwächsten Auftritts des Dansenberger Nachwuchsteams in den drei Aufstiegspartien, feierten die TuS-Fans ihre Mannschaft schon während den letzten beiden Spielminuten mit stehenden Ovationen. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Alle sind sich einig, dass dieser Aufstieg einer Sensation gleicht. Noch vor Jahresfrist als Zehntplatzierter vom Abstieg aus der Pfalzliga bedroht, entwickelte sich das jüngste Team der Liga unter seinen Trainern Sebastian Wächter und Ivan Vukas zu einer Spitzenmannschaft, die verdient Pfalzmeister wurde und mit zwei überragenden Auftritten gegen Dillingen und in Bitburg den Grundstein für den jetzt vollendeten Oberligaaufstieg legte. Ausschließlich mit Eigengewächsen und Teamspirit zum Erfolg, das ist das Geheimnis der Dansenberger „Zweiten“. Mannschaftskapitän Jannik Grunau bringt es auf den Punkt: „Wir sind ein verschworener Haufen! Es macht unglaublich viel Spaß in dieser Mannschaft zu spielen“.

TuS 04 KL-Dansenberg 2
Simon Egelhof und Henning Huber (im Tor), Max Dettinger (2), Benjamin Jusufbegovic (1), Max Waitkus, Maurice Lamotte, Tobias Wächter (2/2), Jannik Grunau (5), Marco Holstein (3), Niklas Jung, Frederik Bohm (3), Paul Poloczek (1), Timo Holstein (3), Luca Munzinger (1). Trainer: Sebastian Wächter.

TG Osthofen
Julian Benkner und Jan-Niklas Seelig (im Tor), Yannick Volk (1), Pit Weißbach, Jan Keller, Patrick Bitsch, Tim Kratz (3), Tobias Aul (3), Silas Höfler (7/5), Max Emde, Eric Popple (1), Jan Scherer (2), Maurice Meitzler (7), Christoph Müller (2/1). Trainer: Leonhard Vuletic.

Schiedsrichter: Andrea Zintel / Aleksandra Jelicic (HSV Püttlingen)
Zuschauer: 300
Siebenmeter: 2/2, 6/7
Zeitstrafen: 5 : 2
Rote Karte: Eric Popple (TGO, 12.)
Der Spielfilm: 3:1, 5:9, 8:10, 11:15 (Halbzeit), 12:17, 17:19, 20:22, 21:26 (Endstand)

Autor:

Michael Holstein aus Kaiserslautern-Süd

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