XXL-Weinkiste von Hannes Kopf im ewigen Eis angekommen
Weingrüße in die Antarktis

Im August hat Präsident Hannes Kopf gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Inga Storck, der Rheinhessischen Weinkönigin Anna Göhring und der Pfälzischen Weinkönigin Meike Klohr persönlich zum Hammer gegriffen und die Kiste im Geburtshaus Neumayers in Kirchheimbolanden für den Transport vernagelt.  Foto: ps
  • Im August hat Präsident Hannes Kopf gemeinsam mit der Deutschen Weinprinzessin Inga Storck, der Rheinhessischen Weinkönigin Anna Göhring und der Pfälzischen Weinkönigin Meike Klohr persönlich zum Hammer gegriffen und die Kiste im Geburtshaus Neumayers in Kirchheimbolanden für den Transport vernagelt. Foto: ps
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Neustadt. „Sie ist da!“, freute sich das Überwinterungsteam der Neumayer-Station III in der Antarktis. Gemeint ist damit eine handgezimmerte Holzkiste mit 70 Flaschen Wein aus Rheinhessen und der Pfalz. Diese hat der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) Hannes Kopf im August auf die 14 000 Kilometer lange Reise in die Antarktis geschickt.
Hintergrund dieses Weinpräsentes ist, dass die SGD Süd als Nachfolgebehörde der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz in Gedenken an den Pfälzer Namensgeber der Forschungsstation im ewigen Eis, Georg von Neumayer, alljährlich ein Weinpräsent an das Überwinterungsteam schickt.
Georg von Neumayer ist ein pfälzischer Polarforscher, der in Kirchheimbolanden geboren wurde und in Neustadt an der Weinstraße lebte.
Die Weine in der Kiste stammen traditionell von Rheinhessenwein e.V. und Pfalzwein e.V. „In diesem Jahr habe ich auch Wein aus dem Geburtsort Kirchheimbolanden (Schlossgarten-Riesling) und Wein vom Afrikaviertel-Verein aus Neustadt mit in die Kiste packen können“, so Hannes Kopf. Der Afrikaviertel-Verein hat in seinem Neustadter Stadtteil ein Denkmal, das an das Wirken des Polarforschers von Neumayer erinnert.
Eine Sache war in diesem Jahr allerdings neu: Die Weinkiste wurde erstmals mit dem südafrikanischen Forschungsschiff, das als Eisbrecher ausgelegt ist, der S.A. Agulhas II, transportiert und nicht wie bisher mit dem Eisbrecher „Polarstern“. Das Forschungsschiff Polarstern hat sich aus Forschungszwecken auf einer Eisscholle einfrieren lassen und lässt sich treiben.
„Das Überwinterungsteam freut sich zwar über die Ankunft der Kiste, aber die Korken knallen noch nicht. Die Kiste samt Inhalt wird erst am Mittwinterfest, dem höchsten Feiertag in der Antarktis, geöffnet“, erläuterte Hannes Kopf. ps

Autor:

Markus Pacher aus Neustadt/Weinstraße

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