BriMel unterwegs
Romantische Lampionfahrt zum Burgfest auf der Rietburg

An dem Abend war Geduld gefragt
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Edenkoben. Am 10. August bestand die letzte Möglichkeit, dieses Jahr noch im Dunkeln zu Schunkeln. Nein, Schunkeln in der Sesselbahn war natürlich verboten, aber in den Bankreihen wurde ordentlich geschunkelt. Die Rietburg liegt 550 Meter über dem Meeresspiegel und hat eine herrliche Aussichtsterrasse. Die Fahrt in den Doppelsesseln über 220 Meter Höhenunterschied dauert acht  Minuten.

Aber der Reihe nach. Gegen 21.30 Uhr trafen wir an der Villa Ludwigshöhe ein und erwischten gerade noch einen Parkplatz. Den Rest des Weges bis zur Rietburgbahn mussten wir dann laufen. Was für ein Anblick bot sich uns!!!! Eine lange Menschenschlange wartete geduldig, um einen Platz in der mit leuchtenden Lampions versehenen Sesselbahn zu bekommen. Die halbe Stunde Wartezeit im Schneckentempo war jedoch nicht langweilig, denn an der Gaststätte spielte die Live-Band Favour Six lauter Oldies des Beat und Rock’n Roll, zu denen man mit wippen konnte, andere holten sich derweil noch schnell einen Schoppen, denn Warten macht auch durstig. Da ich auch auf ganz kleine Dinge achte, erblickte ich an der Wand einen ganz seltenen „Russischen Bär“, der auch Spanische Flagge genannt wird. Es ist eine Schmetterlingsart, über die ich bereits 2018 berichtete. Endlich in der Sesselbahn bot sich, je höher man kam, ein wundervoller Ausblick auf die Rheinebene mit ihren kleinen beleuchteten Dörfern und Städten. Mit Lichterketten versehen waren auch die Berg- und Talstationen.

Mich traf der Schlag als ich die vielen Leute sah, die bereits wieder zurück wollten und ebenfalls in einer langen Schlange geduldig warteten und sich gewünscht hätten, die Gondeln würden ein bisschen schneller fahren. Auf der Rietburg herrschte reges Treiben, alle Plätze waren besetzt und auch bei den Stehplätzen gab es kaum ein Durchkommen. Ein Alleinunterhalter sorgte für ordentlich Stimmung, so dass es etliche Feiernde auf die Tanzfläche zog. Er hatte ein großes Repertoire an altbekanntem Liedgut parat, außer Lambada, das sich ein Gast gewünscht hatte, dafür spielte der Mambo No. 5.

Wegen der fortgeschrittenen Stunde reichte es uns nur noch für einen Schorle und wir mussten schon wieder den Heimweg antreten. Denen es mit der Menschenschlange zu lange dauerte und die noch gut zu Fuß waren, liefen den Weg hinunter. Wir begaben uns um 23.00 Uhr in die Anstehreihe, damit wir noch vor angekündigtem Ende um 24.00 Uhr unten sein konnten. Aber ich nehme an, dass keiner oben gelassen wurde. Im Gespräch erfuhr ich, dass diesmal die Rahmenbedingungen vollends passten und es so voll wie noch nie war. Für uns war es das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal, nur halt etwas früher. (mel)

Autor:

Brigitte Melder aus Böhl-Iggelheim

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