„Integration zum Anfassen“
Interview mit John Constance zum Deutsch-Amerikanischen Stammtisch Ramstein

Der Deutsch-Amerikanische Stammtisch bietet eine tolle Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen
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  • Foto: Constance
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Ramstein-Miesenbach. Einmal im Monat trifft sich in Ramstein der Deutsch-Amerikanische Stammtisch. Das Wochenblatt hat mit John Constance, dem Projektkoordinator des Projektes „Willkommen in Rheinland-Pfalz! Unsere Nachbarn aus Amerika“ über die Aktivitäten des Stammtisches und das Deutsch-Amerikanische Freundschaftfest, das vom 10. bis 12. August stattfindet, gesprochen.

Den Stammtisch gibt es mittlerweile seit fast einem Jahr, wie kam es eigentlich zur Gründung?

Constance: Ich hatte die Idee eines Stammtisches zum Austausch zwischen deutschen und amerikanischen Bürgern eigentlich schon länger im Hinterkopf. Ich kannte das Konzept schon aus Baumholder und mir hat die Idee gut gefallen. Der Stammtisch ist eine Maßnahme des Projektes „Willkommen in Rheinland-Pfalz - Unsere Nachbarn aus Amerika“. Über dieses Projekt bin ich mit Bianka und Will Pfannenstiel, einem amerikanischen Ehepaar, in Kontakt gekommen. Sie wollten das deutsch-amerikanische Zusammenleben fördern und haben eine Möglichkeit gesucht, sich ehrenamtlich einzubringen. Die Idee eines Stammtisches hat ihnen sofort gut gefallen und so fand der erste Stammtisch im September 2017 statt.

Wer genau ist in der Regel beim Stammtisch dabei und wer kann daran teilnehmen?

Constance: In der Regel sind es rund 25 bis 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Meisten haben selbst auf der Base gearbeitet oder haben einen Bezug zur Airbase. Natürlich sind aber auch Amerikaner dabei, die schon lange hier leben oder gerade erst angekommen sind. Ziel ist es ja auch, neue Leute kennen zu lernen, Anschluss zu finden und sich auszutauschen. Daher ist auch jeder zum Stammtisch eingeladen. Die Atmosphäre ist immer sehr nett und offen. Das ist natürlich auch Bianka und Will Pfannenstiel zu verdanken, die viel Herzlichkeit mit einbringen.

Wie genau läuft das Treffen eigentlich ab, gibt es einen offenen Austausch oder ein festes Programm?

Constance: Zu Beginn gibt es immer einen Gastvortrag von Vereinen oder Institutionen, die vorstellen, wie sie sich für das deutsch-amerikanische Miteinander engagieren. Dazu gehörten zum Beispiel schon das Deutsch-Amerikanische Bürgerbüro oder das Verbindungsbüro Ramstein. Danach geht es dann ganz locker in den offenen Treff. Für alle Neuzugänge stelle ich auch noch mal das Konzept des Stammtisches und das Projekt „Willkommen in Rheinland-Pfalz!“ vor.

Steht schon fest, wer im August beim Stammtisch als Gastredner dabei sein wird.

Constance: Im August wird die United Service Organisation (USO) bei uns zu Gast sein. Die USO organisiert Feste oder auch Touren, zum Beispiel durch das Landstuhler Krankenhaus, um den amerikanischen Bürgern ihre neue Heimat näher zu bringen. Aber auch eine Tour durch die neue High School ist geplant. Das zeigt eigentlich ganz gut, was wir uns durch die Vorträge erhoffen. Uns geht es darum, verschiedene Institutionen vorzustellen und so ein besseres Verständnis auf beiden Seiten zu erzielen. Wir bringen den Amerikanern die Region näher, ermöglichen aber auch deutschen Bürgern ein besseres Verständnis für die Base.

Gibt es auch außerhalb des Stammtisches gemeinsame Unternehmungen?

Constance: Absolut. Wir machen häufig gemeinsame Ausflüge zum Beispiel ins Docu Center Ramstein oder auch zum Deutsch-Amerikanischen Freundschaftsfest vom 10. bis 12. August. Hier schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Fest wird vom Projekt „Willkommen in Rheinland-Pfalz!“ unterstützt und an unserem Stand kann man sich rund um den Stammtisch informieren. Zum anderen führen wir Deutsche und Amerikaner beim Feiern zusammen und stärken damit das Gemeindeleben. Das ist sozusagen „Integration zum Anfassen“ (lacht).

Wann findet der nächste Stammtisch statt. Muss ich mich anmelden, wenn ich teilnehmen möchte?

Constance: Der nächste Deutsch-Amerikanische Stammtisch findet am Dienstag, 7. August, im Restaurant „Maxi“ in Ramstein-Miesenbach satt. Los geht es um 18.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig, jeder der Lust hat, darf einfach gerne vorbei schauen. Übrigens feiern wir am 8. September mit einem Stammtischfest im Bürgerhaus Hütschenhausen unser einjähriges Bestehen mit einem schönen Geburtstagskuchen und einem bunten Programm.
Wer dabei sein möchte, sollte sich hier aber zur besseren Planung per Mail unter constance@atlantische-akademie.de anmelden. (sw)

Der Deutsch-Amerikanische Stammtisch bietet eine tolle Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen
John Constance

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