Chor „Imusicapella“ begeistert mit zwei Konzerten
Emotionaler Abschied

Abschied auf dem Hauptbahnhof in Landstuhl  Foto: Becker

Hütschenhausen. „Auld Lang Syne“ „Nehmt Abschied …“ -- dieses Lied erklang am Freitagvormittag auf dem Hauptstuhler Bahnhof – live gesungen vom philippinischen Chor "Imusicapella". Mit Tränen, Umarmungen und guten Wünschen verabschiedeten sich der Chor und seine Gastfamilien aus Hütschenhausen und Vogelbach voneinander.
Drei Tage lang hatten die jungen Sängerinnen und Sänger aus der philippinischen Stadt Imus im Bürgerhaus Hütschenhausen intensiv geprobt und an zwei Tagen ein jeweils über hundertköpfiges Publikum mit ihrem Chorkonzert erfreut und begeistert. Am 7. August in der katholischen Kirche von Kottweiler-Schwanden und am 8. August im Bürgerhaus Hütschenhausen gaben sie Kostproben ihres reichhaltigen Repertoires an A-Capella-Chormusik aller Genres. So erklangen klassische geistliche und weltliche Weisen verschiedener Epochen, besonders anspruchsvoll ein sechzehnstimmiger Chorsatz eines modernen spanischen Komponisten, das „Herbstlied“ von Mendelssohn-Bartholdy und ein Volkslied aus Lettland, alles in der jeweiligen Landessprache vorgetragen. Aus dem populären Teil ihres Repertoires begeisterte der Chor sein Publikum mit „Circle of Life“ aus dem Musical „König der Löwen“, mit dem Beatles-Song „Let it be“, dem in unnachahmlicher Elvis-Manier vorgetragenen Schmachtfetzen „Only you“ und der in ausgefeilter, präziser tänzerischer Choreographie dargebotenen Nummer „We will rock you“ der Rockgruppe Queen. Besonders am Herzen liegt dem Chor das Lied „Paraiso“ der philippinischen Band „Smoky Mountain“; darin geht es um das Schicksal armer Menschen, die auf und von den Müllhalden der Großstädte leben und von einem besseren Leben träumen.
Der Chor ist jetzt auf dem Weg nach Arezzo in Italien, wo er am 23. und 24. August am renommierten „European Grand Prix for Choral Singing“, dem härtesten und anspruchsvollsten internationalen Chorwettbewerb, teilnehmen wird. Für diesen hatte sich Imusicapella unter ihrem Dirigenten Tristan Ignacio bei der Europatournee im Jahr 2018 durch den Gewinn zweier erster Preise qualifiziert. hbe

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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