Landauer Reptilium nimmt trotz Corona Fundtiere auf
Neues Zuhause für eine ausgesetzte Bartagame

Als jüngstes Fundtier konnte Geschäftsführer Uwe Wünstel dieser Tage eine ausgesetzte Bartagame aufnehmen.
  • Als jüngstes Fundtier konnte Geschäftsführer Uwe Wünstel dieser Tage eine ausgesetzte Bartagame aufnehmen.
  • Foto: Reptilium
  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. Auch das gibt es noch. In schlechten Zeiten wie der Corona-Krise werden auch Tiere ausgesetzt oder können nicht mehr adäquat versorgt werden. Wenn es sich um exotische Tiere und Reptilien handelt, steht das Landauer Reptilium noch nach wie vor als erste Anlaufstelle zur Verfügung, obwohl es eigentlich geschlossen hat. In der Vergangenheit war der Privatzoo meist die erste Anlaufstelle für Reptilien-Begeisterte, welche aus verschiedenen Gründen ihre Tiere nicht mehr halten konnten.Je nach Kapazität konnte das Reptilium diese Exoten bei sich aufnehmen.

Auch Fundtiere derzeit keine Seltenheit mehr

Am 9. März wurde gegen 23 Uhr bei einer Temperatur von etwa 3 °C, eine unterkühlte und knapp dem Tod entkommene Bartagame am Schwanenweiher in Landau gefunden.Auch wenn der Reptilienzoo derzeit keine rosigen Aussichten auf die Zukunft hat, durfte die arme Bartagame, welche sich im Normalfall bei Temperaturen von 35 °C wohlfühlt, dennoch in die Quarantäne von Deutschlands größten Reptilienzoo einziehen. Bis das traumatisierte Tier zu seinen  Artgenossen in das Terrarium darf, müssen zahlreiche Untersuchungen gemacht werden, welche unglaublich hohe Kosten verursachen.

Dasselbe Szenario spielte sich auch im Februar mit einem Leopardgecko ab, welcher auf der Straße an der Horstschanze gefunden, eingefangen und in das Reptilienheim gebracht wurde. Ohne Zuschüsse vom Staat war der Privatzoo in der Vergangenheit auf Eintrittsgelder/Spenden usw. angewiesen, nachdem aber das Reptilium für Besucher geschlossen ist, kann Geschäftsführer Uwe Wünstel nur noch auf Spenden hoffen, um somit die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sichern und die geliebten Tiere weiterpflegen zu können.

Autor:

Thomas Klein

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