Silobrand in Kronau
Feuerwehr-Großeinsatz bei Fensterfabrik in Kronau

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Silobrand bei der Fensterfabrik Bechtold in Kronau
Kronau Um 7.34 Uhr trafen die Feuerwehren aus Kronau Bad Schönborn und Ubstadt-Weiher auf dem Betriebsgelände der Fa. Bechtold, Fensterfabrik, in Kronau ein. Die Mitarbeiter der Holzfensterfabrikation hatten nach dem Bemerken von Brandgeruch den Notruf abgesetzt. Wie bereits vor zehn Jahren hatte sich der Inhalt des riesigen Holzspäne-Silos entzündet. Im Gegensatz zum früheren Ereignis war dieses Mal der Hochbehälter mit 240 Kubikmeter Sägespänen gut gefüllt wie der Kronauer Kommandant Bernd Eder und der Einsatzleiter Tobias Röth erklärten. Kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte hatte das Material durchgezündet. Atemschutzträger versuchten möglichst viele von kleinen Glutnestern durch setzten Siloinhaltes abzulassen. Schließlich entschloss sich die Einsatzleitung prophylaktisch den Beistand der Spezialisten des Karlsruher Institutes für Technologie anzufordern. Diese sollten bei einer erneut möglichen Durchzündung im Silo den Brand durch eine obere Luke im Silo mit CO² zu löschen und mit Schaum abzudecken. Kronaus Bürgermeister Frank Burkard informierte sich ausgiebig am Brandort und lobte die gute Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg. Er sprach mit den Einsatzkräften und Ralf Bechtold dem Geschäftsführer der Fensterfabrik, der ob der geraumen Zeit, die die Löscharbeiten in Anspruch nehmen könnten, sehr besorgt war. Auch das Rote Kreuz stand für alle Fälle bereit, wobei die DRK Ortsgruppe Kronau auch Versorgung der Feuerwehrmänner mit warmen Getränken übernahm.

Hilfe durch Straßenbaufirma

Das Silo enthielt die Energie für Heizanlage der kompletten Fertigungshallen und sonstigen Gebäude. Aufgrund der Technik konnte das Silo nicht von unten entleert werden. Abhilfe versprach eine Spezialfahrzeug der Straßenbaufirma Bender, die mit einem LKW mit Saugpumpe und großem Tank Abhilfe schaffen sollte. Eine Schlauchleitung mit Stahl verstärkten Kunststoffmantel wurde 20 Meter hoch über das Dach ins Silo verbracht um die Sägespäne von oben abzusaugen und so an die Glutnester zu kommen. Die Feuerwehr Bruchsal wurde als weitere Wehr hinzugezogen.
Über eine Drohne verfolgte die Einsatzleitung die Löschungsarbeiten. Noch immer war nicht absehbar, ob diese Maßnahmen zum gewünschten Erfolg führen würden.

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