Open-Air-Konzert im Hof
Sommerfest im Karlsruher "P8"

Sommerdest im "P8"
  • Sommerdest im "P8"
  • Foto: www.p-acht.org
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. Am 14. Juli feiert das "P8" in der Karlsruher Nordstadt sein drittes Sommerfest. Mit einem Open-Air-Konzert mit neun Bands, zahlreichen Ständen und einem Kinderprogramm soll im Hof des P8 ab 12 Uhr für alle etwas dabei sein.

Das P8 wurde im Juni 2016 auf dem C-Areal eröffnet und trat die Nachfolge der Halle 14 im Rheinhafen an, die 2014 aufgrund des Verbots der kulturellen Nutzung in Karlsruher Gewerbe- und Industriegebieten schließen musste. Auch in der Nordstadt bietet der Trägerverein neben Ateliers und Proberäumen für Karlsruher Künstlerinnen und Künstler mehr als hundert Veranstaltungen pro Jahr. Mit vielen Konzerten, Lesungen, Theater und Performances möchte das P8 die gesamte Breite kultureller Vielfalt bieten und besonders lokale Künstlerinnen und Künstler fördern. Auf dem Sommerfest ist entsprechend ein breiter Mix aus Avantgarde, Indie, Punk und Post-Punk, New Wave sowie Hardrock geboten.

Entsprechend wird das Sommerfest von gleich drei Bands aus dem eigenen Proberaum eröffnet. Zwei Männer und drei Frauen aus Karlsruhe haben sich in der Band Kosmøthyczka zusammengetan, um melodischen Punkrock auf die Bühne zu bringen, der mit Akkordeon begleitet wird. Beim hypnotischen Krach von Club Bombe 68 trifft Kunst auf Desaster, während der ruhige Emo-Gitarrenpop von Park Walker dann eher das musikalische Pendant zum Sonntagsspaziergang im Park sein will.

Aus der Umgebung kommen noch Idiophon aus Mannheim, die die jungen Fehlfarben ins Digitalzeitalter transportieren und Scheissediebullen aus Freiburg, die klassischen Deutschpunk spielen. Die Noise-Band Cocaine Piss aus Lüttich wirken wir die Dead Kennedys auf Speed mit Krachorgien. Auch die vorher als Jungbluth bekannten Criminal Body aus Münster wwollen sich nicht auf ein Genre festlegen und lassen sich am ehesten als noisig schauriger Post-Punk mit dezentem New-Wave-Einschlag beschreiben. Die Gewalt Band aus Berlin will die Unmöglichkeit und Unentrinnbarkeit unserer Existenz verdichten und untermalt das mit avanciertiertem Hardrock-Noise. Den Abschluss bilden Guts Pie Earschot, die noch einmal alle Grenzen sprengen und zum tanzbaren Cocktail aus Punk, Techno, Dubstep, Metal und Orient rufen.

Infos: Ab 12 Uhr im "P8", Pennsylvaniastr. 8, www.p-acht.org

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