Weihnachtskonzert des Kirchheimer Konzertwinters am 30. Dezember
Trompete, Saxophon und Orgel

Joo Kraus an der Trompete wird zusammen mit dem Saxophonisten Dieter Kraus und Andreas Gräsle an der Orgel das Weinachtskonzert des Kirchheimer Konzertwinters bestreiten.
  • Joo Kraus an der Trompete wird zusammen mit dem Saxophonisten Dieter Kraus und Andreas Gräsle an der Orgel das Weinachtskonzert des Kirchheimer Konzertwinters bestreiten.
  • Foto: Konzertwinter
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Kirchheim. Mit einem stimmungsvollen Konzert will der Kirchheimer Konzertwinter am Sonntag, 30. Dezember, um 15 Uhr in der St. Andreaskirche passend zur Weihnachtszeit seine Anhänger beschenken. Beim traditionellen Weihnachtskonzert wird die beliebte Kombination von Trompete und Orgel gemäß des Saisonmottos „Facetten“ klanglich erweitert: Mit Jazz-Trompete und Saxophon gesellen sich zur Königin der Instrumente zwei reizvoll swingende Blasinstrumente. Neben Andreas Gräsle an der Mönchorgel werden Joo Kraus als Jazz-Trompeter und Dieter Kraus als Saxophonist die beiden Solisten sein.
Das mit Lust und Leidenschaft agierende schwäbische Trio wird unter dem Titel Silence of the night beispielhaft aufzeigen, was weltliche Musik im Kirchenraum auszudrücken vermag. Sie tragen Kompositionen, Arrangements und Improvisationen von Antonín Dvorák, Gabriel Fauré, Ennio Morricone sowie Eigenkompositionen von Joo Kraus vor.
Dieter Kraus erhielt seinen ersten Saxophonunterricht mit neun Jahren und gewann in den Folgejahren mehrere Bundespreise von Jugend musiziert. Dem Stipendium der Stadt Ulm für Nachwuchskünstler folgte dann das Studium im Fach Saxophon am Konservatorium in München. Er war Gründungsmitglied des Saxophonquartetts Saxofourte, mit dem er den 1. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb Gaetano Zinetti in Verona gewann. Von 1995 bis 2006 konzertierte er bei den wichtigsten nationalen Festivals. Dieter Kraus spielte in namhaften nationalen wie internationalen Orchestern. Parallel dazu begann ab 1996 eine enge Zusammenarbeit mit dem Organisten Andreas Gräsle. Zu dieser Formation gesellte sich 2001 der Trompeter Joo Kraus dazu.
Sein Vater brachte Joo Kraus die ersten Griffe auf der Trompete bei. Mit 19 Jahren durch den ersten Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert in die Szene katapultiert, sammelte er zunächst fünf Jahre Bühnenerfahrung, unter anderem mit der Rock-Band Kraan. Von 1985 bis 1988 studierte er an der Hochschule für Musik in München bei Paul Lachenmeir. 1986 trat er erstmals mit der Band deWinkelHattler in Erscheinung. 1991 gründete er mit dem Ulmer Bassisten Hellmut Hattler das Hip-Hop-Duo Tab Two. In den 2000er Jahren schrieb Joo Kraus vermehrt eigene Songs. Er produzierte im ältesten Tonstudio Havannas ein von kubanischen Rhythmen inspiriertes Album (Sueno) und arrangierte Songs von Michael Jackson zu einer intellektuell anspruchsvollen Verbeugung vor dem King of Pop. Joo Kraus veröffentlichte kürzlich sein mittlerweile fünftes Soloalbum Painting Pop. Dafür erhielt er den EchoJazz als bester Trompeter. Seit 2001 holten die Musiker Dieter Kraus und Andreas Gräsle den Jazztrompeter mit dem unverwechselbaren Sound als ideale Ergänzung zu sich ins Boot.
Andreas Gräsle studierte Kirchenmusik in Stuttgart (Orgel: Jon Laukvik) und absolvierte die Konzertreifeprüfung im Fach Orgel bei Daniel Roth in Saarbrücken. Weitere Studien in Alter Musik bei Andrea Marcon schlossen sich an. Seit April 2003 ist er als Bezirkskantor an der Konstanzer Kirche in Ditzingen tätig. Darüber hinaus ist er ein gefragter Kammermusik-Partner und gibt Konzerte als Organist und Cembalist. Zuletzt trat er bei den Ansbacher Bachwochen sowie zusammen mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn auf. Beim diesjährigen Festival Europäische Kirchenmusik Schwäbisch Gmünd realisierte er eine Stummfilm- Improvisation zu Charlie Chaplins Lichter der Großstadt. Mehrere CD-Produktionen mit Orgel- und Kammermusikwerken, eigenen Improvisationen und Arrangements zu Kinderliedern ergänzen seine Tätigkeit. Gräsle ist Dozent für Partiturspiel an der Stuttgarter Musikhochschule.
Der Eintritt zu dem Konzert ist frei – am Ausgang wird um Spenden gebeten. jlk/ps

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