Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Lokales
Foto: Jüdischers Museum Winnweiler
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Jüdisches Museum der Nordpfalz in Winnweiler
Wiedereröpffnung nach der Winterpause

Am Sonntag den 14. April 2024 wird das Jüdische Museum in Winnweiler, Schlossstraße 37, nach der Winterpause wiedereröffnet. Von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr können alle Bereiche des Museums besichtigt werden. Aus Anlass der Schließung des Gienanthwerkes Kupferschmelz in Winnweiler-Hochstein vor 20 Jahren findet an diesem Tag in der Gienanthabteilung des Museums ein Themennachmittag statt. Kurzreferate, Videos, viele historische Fotos und Führungen in der Gienanthabteilung drehen sich um das Thema...

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Jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz: Gesprächsrunde im Dathenushaus

Frankenthal. Am Montag, 8. April, 18.30 Uhr, findet eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Dathenushaus Frankenthal, statt. Es moderieren die Leiterin der Geschäftsstelle des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz, Agneta Psczolla, der bekannte und renommierte deutsch-israelische Psychologe und Berliner Autor mit arabischen Wurzeln Ahmad Mansour, der sich nach einer islamistischen Lebensphase in seiner Jugend und ehemaligen Heimat bei Tel Aviv auf vielseitige Weise für demokratische...

Lokales
Jean Luc Strauss bei seinem Vortrag im Heimatmuseum Waldfischbach-Burgalben | Foto: Andreas Peiser
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Vortrag im Heimatmuseum
"8. März 1939: Rettung von jüdischen Kindern vor 85 Jahren - und Schicksal ihrer Familien"

Trotz des schweren Themas ein guter und interessanter Vortrag durch Jean Luc Strauss im voll besetzten Heimatmuseum. Anlass war der 85. Jahrestag der Rettung jüdischer Kinder aus der Pfalz nach Frankreich am 8. März. Jean Luc Strauss hat die Schicksale vieler Mitglieder der Familie Strauss/Mann/Levy mit Wurzel in Höheinöd und der Pfalz recherchiert. 1933 lebten 257 Mitglieder dieser Familie in Deutschland, überwiegend in der Pfalz, 37 in Frankreich und den Benelux-Staaten. Dazu kamen 14 Kinder,...

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Kommentar
Ehrenamt ausgebremst

Freinsheim. Die Anwohner haben Bedenken wegen Lärm und Verkehr, die Stadtkasse ist leer - man kann nachvollziehen, dass der Freinsheimer Stadtrat die ehemalige Synagoge verkaufen will. 200.000 Euro immerhin soll der Verkauf bringen. So richtig groß scheint das Kaufinteresse indes nicht zu sein ... Es ist ein ganz besonderes Gebäude, das da zum Verkauf steht. Es gibt einen Verein mit engagierten Menschen, der die alte Synagoge mit Leben füllen und die Erinnerung an das jüdische Leben in...

Lokales

Offener Brief gegen den Verkauf der Synagoge Freinsheim: Prominente Unterstützer

Freinsheim. Ein offener Brief appelliert pünktlich vor Verleihung der Hermann-Sinsheimer-Plakette an den Freinsheimer Stadtrat, den im Dezember beschlossenen Verkauf der ehemaligen Freinsheimer Synagoge zu überdenken. Die Sinsheimer Preisträger der vergangenen Jahre stehen ganz oben auf der Liste der Erstunterzeichner des offenen Briefs. Es liest sich wie das Who is who der deutschen Kultur: Autorin und Publizistin Carolin Emcke, Liedermacher Konstantin Wecker, Literatur Nobelpreisträgerin...

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Dagmar Gilcher erhält Hermann-Sinsheimer-Plakette

Von Cynthia Schröer Freinsheim. Am Sonntag, 17. März, um 11 Uhr, zeichnet Stadtbürgermeister Matthias Weber die Kulturredakteurin der „Rheinpfalz“ Dagmar Gilcher mit der Hermann-Sinsheimer-Plakette aus. Die promovierte Musikwissenschaftlerin hat so manche Überraschung parat, beispielsweise, wenn sie eine ihrer Pfalzgeschichten mit dem Satz beginnt: „In (fast) jedem Pfälzer steckt ein Schweizer.“ Mit der Plakette werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich um Literatur verdient gemacht...

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Vortrag zur „Arisierung“ und Vertreibung in der NS-Zeit

Mannheim. Wenn wir 90 Jahre zurückschauen ins Jahr 1934, war die Deportation von Tausenden von MannheimerInnen vermutlich ähnlich unvorstellbar wie heute die Pläne der Rechtsextremen. Und doch ist es geschehen. Mehr als 6.000 Menschen wurden vertrieben, mehr als 1.000 Betriebe enteignet. Innerhalb kürzester Zeit brachten die Nazis zuerst die jüdischen Besitzer um ihr Vermögen, trieben sie ins Exil, deportierten die Verbliebenen gewaltsam in das Lager nach Gurs und ermordeten sie schließlich...

Lokales

Es war nie Auswanderung, immer nur Flucht
Rund 4000 pfälzische Juden konnten sich vor der Ermordung retten

Am 4. April, 19 Uhr, hält Herbert Baum vom Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal im Bildungszentrum der Volkshochschule (VHS) Frankenthal, Schlossergasse 10, einen Vortrag mit zahlreichen Fotos zum Thema "Es war nie Auswanderung, immer nur Flucht. Rund 4000 pfälzische Juden konnten sich vor der Ermordung retten". Der Eintritt ist frei. Der Vortrag findet im Rahmen der seit Jahren bestehenden Kooperation der VHS mit dem Förderverein statt. Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler...

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Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart
"An allem sind die Juden schuld?"

Speyer. Judenhass und Antisemitismus ziehen sich wie ein roter Faden seit der Antike und der frühen Kirche über das Mittelalter und die Aufklärung bis in die Gegenwart. In der Geschichte Deutschlands seit dem 19. Jahrhundert ist der Antisemitismus lange vor dem Nationalsozialismus tief verwurzelt gewesen. Auch wenn die ideologischen Begründungen für den Hass auf Jüdinnen und Juden in der historischen Entwicklung stets von ihren jeweiligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bedingt waren,...

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Schulwettbewerb gestartet
Jüdisches Leben in Deutschland – eine Quelle der Vielfalt

Rhein-Neckar-Kreis. Der landesweite Schulwettbewerb „Jüdisches Leben in Deutschland – Eine Quelle der Vielfalt“ soll jüdisches Leben in Deutschland sichtbar machen und junge Menschen dazu motivieren, sich mit der jüdischen Kultur stärker auseinanderzusetzen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt: Ob Videos, Podcasts, Interviews, Gedichte oder anderen Darstellungen – alles kann eingereicht werden. Ziel ist es, jüdisches Leben sichtbar zu machen und die interkulturelle Kompetenz zu...

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Landaus Oberbürgermeister Dominik Geißler beim Säubern des Stolpersteins von Olga Loeb vor dem Frank-Loebschen Haus in Landau | Foto: Stadt Landau
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Erinnerung an vertriebene und ermordete Juden
Landauer putzen Stolpersteine

Landau. 318 Stolpersteine erinnern in der Stadt Landau an Mitbürger jüdischen Glaubens, die im Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben und ermordet worden sind. Rund um den Holocaust-Gedenktag sorgten engagierte Landauer jetzt dafür, dass die „Mahnmale von unten“ wieder glänzen. Oberbürgermeister Dominik Geißler und Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer danken allen, egal ob Einzelpersonen, Parteien, Vereinen oder Institutionen, die die Stolpersteine anlässlich des Gedenktags – dem Jahrestag...

Lokales

„Minschder für Demokratie“
Kundgebung

Klingenmünster. Die Menschen gehen auf die Straßen, um für den Erhalt einer freiheitlichen Demokratie zu werben und ihre Meinung öffentlich zu bekunden. Der Gemeinderat Klingenmünster entschied in seiner letzten Sitzung einstimmig, gemeinsam mit Ortsbürgermeisterin Kathrin Flory ebenfalls zu einer Kundgebung mit Schweigeminute einzuladen. Die Kundgebung unter dem Motto „Minschder für Demokratie“ findet am Sonntag 28. Januar, um 17 Uhr, am Zimmerplatz in der Dorfmitte statt. Wer teilnehmen...

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Der Opfer gedenken
Wie die Nazis die Pfälzer Familie Ims verfolgten

Speyer. Ende Januar jährt sich die Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zum 79. Mal. Aus diesem Anlass findet in Speyer am Donnerstag, 25. Januar, um 18 Uhr eine öffentliche Gedenkfeier zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Zur Veranstaltung „Erinnern Gedenken Mahnen“ laden die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz, die Deutsch-Israelische Gesellschaft, die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz, die Katholische...

Ausgehen & Genießen

Führung am 28. Januar
Jüdisches Leben in Landau - Schicksal Landauer Juden

Landau. In Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee vor 79 Jahren, laden Gästeführer Manfred Ullemeyer und das Büro für Tourismus (BfT) der Stadt Landau am kommenden Sonntag, 28. Januar, um 14 Uhr zur Führung „Jüdisches Leben in Landau“ ein. In dieser Führung soll das Schicksal der Landauer Jüdinnen und Juden und deren Verbindungen mit der Geschichte der Stadt aufgezeigt werden. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Treffpunkt vor dem RathausTreffpunkt...

Lokales

Zeichen gegen Antisemitismus
Sonderbriefmarke zu SchUM-Stätten kommt

Speyer | Worms | Mainz. „Bundesfinanzminister Christian Lindner hat unseren Vorschlag, eine Sonderbriefmarke zu den SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz herauszugeben, aufgegriffen. Das ist eine wunderbare Nachricht, über die wir uns sehr freuen.“ Mit diesen Worten kommentierten die Oberbürgermeisterin von Speyer, Stefanie Seiler, die auch Vorsitzende des Vereins der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz ist, und Monika Fuhr, Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und...

Lokales

Neue Internetseite zu jüdischer Gedenkkultur

Neustadt. Eine neue Internetseite bietet Wissenswertes über jüdische Friedhöfe sowie über jüdische Erinnerungs- und Gedenkkultur in der Pfalz an. Unter dem Titel „Shalom Pfalz“ hat Eberhard Dittus, Beauftragter der Evangelischen Kirche der Pfalz für Gedenkstättenarbeit, entsprechende Informationen zusammengetragen. Mehr als 80 jüdische Friedhöfe seien als „heilige Orte“ des Judentums in der Pfalz erhalten, sagte Dittus, der auch Beauftragter der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz für den...

Lokales

Gedenken im Jüdischen Museum in Winnweiler
85 Jahre Novemberpogrome 1938

Zum 85. Jahrestag einer der größten Kulturschanden der Weltgeschichte, die vom 9. bis 11. November 1938 von den Nazis nicht nur geduldet, sondern von ihnen inszeniert worden war, ist am Sonntag, den 12. November 2023 das Jüdische Museum in Winnweiler, Schlossstraße 37, von 14.30 bis 17.30 Uhr eintrittsfrei geöffnet. Während der Öffnungszeit des Museums werden nonstop einschlägige Videos und Bilderserien gezeigt. Jederzeitiges Kommen und Gehen ist dabei möglich. Um 15.30 Uhr ist eine...

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Die 1901 eingeweihte Winnweilerer Synagoge vor ihrer Zerstörung. | Foto: Repro Werner Rasche
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Gedenken im Jüdischen Museum in Winnweiler
85 Jahre Novemberpogrome 1938

Zum 85. Jahrestag einer der größten Kulturschanden der Weltgeschichte, die vom 9. bis 11. November 1938 von den Nazis nicht nur geduldet, sondern von ihnen inszeniert worden war, ist am Sonntag, den 12. November 2023 das Jüdische Museum in Winnweiler, Schlossstraße 37, von 14.30 bis 17.30 Uhr eintrittsfrei geöffnet. Während der Öffnungszeit des Museums werden nonstop einschlägige Videos und Bilderserien gezeigt. Jederzeitiges Kommen und Gehen ist dabei möglich. Um 15.30 Uhr ist eine...

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Orte früheren jüdischen Lebens
Geschichtsspaziergang in Ladenburg

Ladenburg. Fast 650 Jahre lang existierte in Ladenburg eine kleine und dennoch bedeutende jüdische Gemeinde. Die NS-Gewaltherrschaft zerstörte Schritt für Schritt das Gemeindeleben bis hin zur Deportation der letzten 27 Jüdinnen und Juden am 22. Oktober 1940. Die Stadt Ladenburg und der Arbeitskreis Jüdische Geschichte laden am Sonntag, 12. November, zu einem Geschichtsspaziergang an Orte früheren jüdischen Lebens in Ladenburg ein. Ingrid Wagner und Dr. Jürgen Zieher, Mitglieder des...

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150 Menschen formierten sich in der Mannheimer Innenstadt zu einer Menschenkette, um die Befreiung Geiseln zu fordern, die von den Terroristen der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden.  | Foto: Christian Gaier
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Menschenkette in Mannheim gemahnt an Schicksal der Geiseln der Hamas

Von Christian Gaier Mannheim. Rund 150 Menschen bildeten am Montag, 6. November, in Mannheim eine Menschenkette, um die Befreiung Geiseln zu fordern, die von den Terroristen der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden. Die Menschenkette wurde vom Treffpunkt am Holocaust Mahnmal auf den Planken (P 2) in RIchtung Wasserturm gebildet. Eingeladen hatten die Jüdische Gemeinde in Mannheim und die  Deutsch-Israelische Gesellschaft. Prof. Dr. Deborah Kämper, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, nannte...

Lokales

Gedenkveranstaltung in Speyer
Schweigegang zur Erinnerung und Mahnung

Speyer. Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auch (Reichs-) Kristallnacht oder Reichspogromnacht genannt – waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Dabei wurden zwischen 7. und 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische...

Lokales
Friedenstauben | Foto: Stadtverwaltung Schifferstadt
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In Schifferstadt vom 8. bis zum 27. November
Veranstaltungsreihe „Gegen das Vergessen“

Rassismus und Diskriminierung sind derzeit aktueller denn je. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung lebendig zu erhalten. In der Zeit des Nationalsozialismus haben viele Menschen in Angst gelebt, viele sind zu Unrecht verfolgt worden und haben viel Leid bis hin zum Tod erfahren müssen. Wie verletzend und gefährlich die Abwertung von Menschen ist, die aus der Norm fallen, muss jedem bewusst sein. Deswegen sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu der Veranstaltungsreihe „Gegen das Vergessen“...

Ausgehen & Genießen

Leben und Werk von Margarete Susman
Lesung im Frank-Loebschen-Haus in Landau

Landau. Zum Gedenken an die Reichspogromnacht erinnern der Verein für Volksbildung und Jugendpflege und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in einer szenischen Lesung am Sonntag, 12. November, um 11 Uhr, im Frank-Loebschen-Haus in Landau an die jüdische Poetin und Religionsphilosophin Margarete Susman (1872 bis 1969). Werksausgabe erschienenIm engen Austausch mit Freunden wie Martin Buber, Ernst Bloch oder Gustav Landauer schuf sie ein Werk, das lange vergessen, heute wieder...

Lokales

Gedenken an die Pogromnacht
Säuberung der Stolpersteine in Kandel

Kandel. Kandel gedenkt der Novemberpogrome von 1938:  Damals lebte in der früheren Rheinstraße 16 die jüdische Familie Haas. Zum Gedenken an sie und die anderen in Kandel lebenden Juden waren 2012, anlässlich der 75-Jahr Feier der Stadt Kandel, Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig verlegt worden.  Der Stolperstein für Maximilian Samson liegt in der Marktstraße – früher Schlageterstraße, gegenüber der NSDAP-Zentrale. Fünf Gedenksteine wurden verlegt für Ida und ihren Bruder Oskar Haas,...

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