Best of Wandern
Pfälzerwaldverein Rockenhausen auf Tour im Schwarzwald

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Wie in unserer Aktivitätenankündigung für Oktober bereits gemeldet, machten wir uns mit unserer Ortsgruppe am 9. Oktober per Bus auf den Weg nach Baiersbronn im Nordschwarzwald. Nach einer kurzweiligen Fahrt konnten wir in unserem "Hotel  Krone " am Nachmittag unsere Zimmer beziehen.
Am Samstag dem 10. Oktober stand dann die erste Wanderung auf dem Programm. Wir starteten nach dem Frühstück um den Satteleisteig zu erwandern.
Der Satteleisteig gehört zu den Genießerpfaden die ab Baiersbronn  bzw. von Nachbarorten aus zu erwandern sind. Die Srecke ist ca. 11,5 km lang und startet am Parkplatz Sommerseite. Wir starteten bei leichtem Regen, was aber kein Hinterungsgrund war. Vom Parkplatz aus hat man bereits einen tollen Panoramablick über das obere Murgtal. Auf naturbelassenen Pfaden vorbei am Waldacker, sowie dem Heideweg geht es auf einem Waldrandpfad weiter. Von hier aus hat man immer wieder tolle Ausblicke auf die schöne Herbstlandschaft. Vorbei  am Aussichtspunkt "am Petermännle", einer Sagengestalt des Schwarzwaldes, geht es weiter zur Wanderhütte Sattelei, die in normalen Zeiten zu einer gemütlichen Einkehr einlädt und auf  die unsere Wandergruppe sich auch sehr gefreut hatte. Leider konnten wir, der Coronapandemie geschuldet, die Hütte nicht aufsuchen. Eine Bewirtung im großen Freigelände wurde nicht angeboten und in der Hütte selbst war für unsere Gruppe kein Platz mehr vorhanden. Es konnten lediglich neue Gäste eingelassen werden wenn andere die Hütte verließen. Wer also noch plant herbstliche Wanderungen durchzuführen sollte sich vorher über die örtlichen Gegebenheiten informieren und alternativ zur Rucksackverpflegung greifen. Der Regen hatte sich mittlerweile auch verzogen und ab und an lugte sogar die Sonne hervor.
Wir machten uns dann direkt weiter über den geschichtsträchtigen Rinkenwall zum Rinkenturm. Dieser Aussichtsturm, der aus heimischem Buntsandstein erbaut wurde, erhebt sich eindrucksvoll auf dem Rinkenwall. Auf dem Pfad des Rinkenturmwegles führt der Weg zurück zum Ausgangspunkt Parkplatz Sommerseite. Ein letzter Blick auf das Baiersbronner Tal rundet die Wanderung auf diesem Genießerpfad ab. Da bis zum Abendessen noch genug Zeit war, konnten die Wellnessangebote des Hotels genutzt werden um den Wandertag entspannt ausklingen zu lassen.
Nachden wir uns auf dem Satteleisteig eingewandert hatten, ging es Sonntags dann auf den Genießerpfad - Baiersbronner Sankenbachsteig -
Nachdem die Schwierigkeitsstufe vom Satteleisteig als mittel bezeichnet wird, ist der Sankenbachsteig als schwer eingestuft. Der Steig ist ca.13 KM lang und es sind sowohl 522 Höhen- als auch Abstiegsmeter zu bewältigen. Auf naturbelassenen Pfaden durch ursprüngliche Wälder geht es hinauf bis zu einer Höhe von 800 Meter über Meereshöhe.
Am Kienbächle entlang geht es am Wildgehege und einem Waldspielplatz vorbei über das Sankenbachbrückle und die Sankenbach-Furt zum wunderbaren Sankenbachsee. Der Sankenbachsee gehört zu fünf Karseen der Gemeinde Baiersbronn die während der letzten und vorletzten Eiszeit entstanden sind. Der See selbst und die um ihn herumliegenden Feuchtwiesen bilden ein wertvolles Biotop und stehen unter Naturschutz. Nach einer Rast am Seeufer geht es dann weiter zu den Sankenbachwasserfällen die sich zweistufig in  den Sankenbachsee stürzen. Der Aufstieg auf naturbelassenen Pfaden dürfte für geübte Wanderer kein Problem darstellen, allerdings sollte gutes Schuhwerk getragen werden.
Oberhalb der Wasserfälle ist dann die Wasserfallhütte von der aus der Weg am Raiblesbrunnen vorbei zur Wasenhütte führt die zu einer Rast mit Rucksackverpflegung einlädt. Von der Hütte aus hat man bei entsprechendem Wetter einen tollen Ausblick nach Freudenstadt.
Von der Wasenhütte aus besteht dann die Möglichkeit auf etwa gleicher Höhe weiter zu gehen oder dem Genießerpfad folgend nach Friedrichstal bergab zu wandern. Sofern man diesen Weg nimmt kommt man an der Michaeliskirche vorbei von der der Weg dann wieder bergauf zum Stöckerkopf geht wo die ganzjährig bewirtete Glasmännlehütte steht. Wir blieben auf dem oberen Weg und konnten dann in der Glasmännlehütte zur Rast einkehren. Die Glasmännlehütte ist eine sogenannte Mondholzhütte, das verwendete Bauholz wird  kurz vor Neumond im Dezember oder Januar gefällt. Das Holz hat weniger Risse und dadurch eine bessere Standfestigkeit.   
Nach einer Stärkung geht es dann über über den Stöckerweg zurück nach Baiersbronn. Als krönenden Abschluß können sie sich am Schnapsbrunnen der Familie Kalmbach noch einen Schnaps gönnen bevor die Wanderung beendet ist.  
Den Montag nutzten wir zu einer kurzen Abschlußtour von ertwa 5 Kilometer um Baiersbronn bevor wir am Mittag wieder abgeholt wurden und gegen Abend in Rockenhausen ankamen.
Trotz durchwachsenem Wetter hatten wir ein schönes Wanderwochenende, denn unsere Devise lautet
Es gibt kein schlechtes Wetter nur nicht angepasste Kleidung
Mit dieser Erkanntnis möchte ich meinen Bericht beenden und wünsche allen die sich im Herbst noch auf eine Wanderung begeben
eine schöne Zeit.

Autor:

Heinrich Schneider aus Rockenhausen

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