Jubiläumsfeier am Freitag, 19. September
FVK feiert 100-jähriges Bestehen

Von Horst Cloß

Kusel.Vierzig Personen gründeten am 14. März 1919 im Hotel „Zum Schwanen“ den Fußballverein Kusel, 34 davon erklärten spontan ihren Beitritt.
Darüber existiert sogar noch die Original-Niederschrift, natürlich handgeschrieben.

Zum ersten Vorsitzenden eines Fünfer-Ausschusses wurde der Lehrer Karl Baade gewählt. Und drei Tage später begann der Vorstand schon mit der Arbeit. So musste ein Antrag an die Stadtverwaltung für die Nutzung eines Spielplatzes gestellt werden, ein Antrag ging an die französische Besatzungsbehörde.
Die erste Generalversammlung fand am 22. März, eine Woche nach der Gründungsversammlung statt. Darin wurde Karl Roebel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Ein Fußballplatz konnte am 3. Juli eingeweiht werden. Dazu wurden die Fußballclubs aus Ludwigshafen, Kaiserslautern und Pirmasens eingeladen.
Schon 1920 nahm der FV Kusel an den Meisterschaftsspielen mit zwei Teams teil, ein Jahr später gab es schon die erste Meisterschaft zu feiern, allerdings kam ein Jahr später wieder der Abstieg.
Im August 1932 begannen die Arbeiten für den neuen Sportplatz an der Rothelsbach, die Einweihung erfolgte im Oktober 1933.
Von 1935 bis 1938 führte der FV Kusel auf der Motorradbahn Aschenbahnrennen durchgeführt, zu denen jeweils bis zu 10.000 Zuschauer kamen.
Die erste Meisterschaft nach dem Krieg konnte der Sportverein Kusel 1951 feiern. 1953 kam wieder die Umbenennung in FV Kusel, der Turnbereich wurde wieder dem Turnverein zugeordnet.
Zum Jubiläum 1969 wurde der FVK Meister der A-Klasse und rückte in die 2. Amateurliga auf.
In der Saison 1970/71 gelang fast der Aufstieg in die Südwestliga . Vier Jahre später klappte es dann doch mit dem Aufstieg in die Südwestliga. Die Klasse konnte aber nicht gehalten werden.
1980/81 erneuter Aufstieg mit Trainer Viktor Pilarcyk.
Große Ereignisse gab es in der Folgezeit. So kam der elfffache rumänische Meister Dynamo Bukarest durch Vermittlung des damaligen 2. Vorsitzenden Artur Wirtz nach Kusel. 1984 konnte der Vorsitzende Dr. Ulrich Bierbaum zusammen mit Artur Wirtz den schottischen Erstligisten FC Dundee engagieren. Dann folgten die „mageren 20 Jahre“. Erst 2004 holte der FVK wieder eine Meisterschaft und zwar nach einer tollen Aufholjagd.
2006 wurde der lang ersehnte Rasenplatz „Zur Winterhelle“ eingeweiht mit Gastmannschaften aus Toucy und Zalaegerszek. In der Saison 2006/2007 und 2007/2008 gelang dem FVK sogar eine Doppelmeisterschaft, 2011/12 eine erneute Meisterschaft. 2017 wurde der FVK Kreispokalsieger.
Jugendarbeit wird beim FVK sehr geschätzt. Oftmals gelang es dem FVK, Jugendmannschaften in allen Altersstufen zu melden. Herausragend war die Meisterschaft der A-Junioren mit Aufstieg in die Landesliga.
Die AH kann als größten Erfolg die Erringung des Kreispokals 1994 verzeichnen. Zum Jubiläum spielen am 20. September, 20 Uhr in der Fritz-Wunderlich-Halle die „Üblichen Verdächtigen“. Vorverkauf bei Optik Drumm, Buchhandlung Schneider und Weinkönig Brücken.

Autor:

Wochenblatt Redaktion aus Ludwigshafen

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