Gemeinderat beschließt weitere Vorgehensweise zur Entwicklung des Neubaugebietes „Brühl“
Kleine Ortsumgehung

Hambrücken. In seiner jüngsten Sitzung legte der Gemeinderat die weitere Vorgehensweise für das Neubaugebiet „Brühl“ fest. Jeweils mehrheitlich beschloss der Gemeinderat die Realisierung einer „kleinen“ Ortsumgehung ausgehend vom Baugebiet in die Verlängerung der Wittumstraße.

Der vorgeschlagenen Variante einer großen Umgehungs-Trasse, wie diese auch in den Unterlagen zum Flächennutzungsplan vorgesehen ist, nämlich mit Anschluss an die Straße Am Speckgraben, schloss sich das Gremium nicht an.Dies könne, so die überwiegende Mehrheit des Gremiums, jedoch in der Zukunft mit der nun beschlossenen Variante immer noch realisiert werden.

Des Weiteren beschloss der Gemeinderat mehrheitlich, dass an der Nordseite des Baugebietes zur Straße hin, welche mit einem neuen Kreisverkehrsplatz an die Hauptstraße/L 556 angeschlossen wird, keine Lärmschutzmaßnahmen realisiert werden sollen. Diese seien technisch aus Lärmschutzgründen nicht zwingend notwendig, hatte zuvor der zuständige Planer Dipl.-Ing. Lars Petri vom Büro Pröll-Miltner erläutert.

Außerdem beschloss das Gremium die Neustrukturierung der Mehrfamilienhausbebauung. Waren in der bisherigen Vorentwurfsplanung zum Stand der frühzeitigen Beteiligung noch vier Mehrfamilienhäuser mit je zwölf Wohneinheiten und zwei Mehrfamilienhäuser mit je sechs Wohneinheiten vorgesehen, so sollen nun insgesamt fünf Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohneinheiten realisiert werden. Zusätzlich kommen auf den frei werdenden Flächen vier Einfamilienhaus-, vier Doppelhaus- und zwei Kettenhausgrundstücke zum Tragen.

Von den insgesamt kleineren Mehrfamilienhäusern versprach sich das Gremium mehrheitlich eine bessere Vermarktungsmöglichkeit. Der Gemeinderatsbeschluss werde nun entsprechend planerisch umgesetzt, kündigte Bürgermeister Thomas Ackermann an. Hier müssen nun auch Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt werden, welche an der nordöstlichen Seite des Baugebietes von den nun getroffenen Beschlüssen tangiert sind. Zur Seite des bestehenden Netto-Marktes sei aufgrund der Einfamilienhäuser in diesem Bereich nun definitiv eine Lärmschutzwand aufgrund des dortigen Parkplatzes und des Anlieferungsverkehrs erforderlich, führte er weiter aus.

Hinsichtlich der möglichen Versorgung des Neubaugebietes mit regenerativer Energie kündigte er eine Befassung des Gremiums nach der Sommerpause an. Ebenso wird der Gemeinderat voraussichtlich im Herbst über den endgültigen Bebauungsplanentwurf beschließen können. Mehrmals betonte Ackermann die Notwendigkeit aller richtungsweisenden Beschlüsse, damit die Entwicklung des Neubaugebietes im Sinne der Bauwilligen vorangetrieben werden kann. jk

Autor:

Jessica Bader aus Ludwigshafen

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