Magazin Waldemar

Geocaching: Schatzsuche für Eingeweihte
Unbekannte Orte

Geocaching macht vor allem in Gemeinschaft Spaß
  • Geocaching macht vor allem in Gemeinschaft Spaß
  • Foto: Tyler Olson/stock.adobe.com
  • hochgeladen von Roland Kohls

Geocaching. Wem das ziellose Umherlaufen in freier Natur auf Dauer zu langweilig ist, der sollte es vielleicht mal mit einer Schatzsuche probieren. Klingt nach Kindergeburtstag, ist für Geocaching-Fans aber eines der letzten Abenteuer, die die zivilisierte Welt zu bieten hat. 

GPS-Schnitzeljagd: Hobby mit Suchtfaktor

Geocaching wird auch als GPS-Schnitzeljagd bezeichnet und ist ein Hobby mit Suchtfaktor. Das Ziel: in unbekanntem Gelände einen Schatz – den Cache – aufzuspüren. Ein Behälter, gerne auch Dose genannt, mit Logbuch und eventuell einem kleinen Geschenk. Ins Logbuch trägt man sich ein und, bevor man den Cache wieder zurücklegt, hinterlässt man für das entnommene Präsent ein anderes. Ehrensache!
Überhaupt gibt es viele Regeln unter den Schatzsuchern, die man kennen sollte, bevor man selber loszieht. Eine davon: Unbeteiligte, sogenannte Muggel, sollen von dem gesamten Such- und Tauschvorgang nichts mitbekommen, der Geocache somit Uneingeweihten verborgen bleiben. Auf Schatzsuche gehen kann man genauso gut alleine wie mit Freunden oder der ganzen Familie, daheim im Wald, auf Städtetour oder im Urlaub. Beim Geocachen entdeckt man Orte, die man ohne die Schatzsuche vermutlich nie besucht hätte – und auch die bekannte Umgebung lernt man aus einem neuen Blickwinkel kennen.
Doch wie erfährt man, wo ein Versteck ist? Auf Webseiten wie geocaching.com und opencaching.de veröffentlichen Geocaching-Fans die Koordinaten ihrer Caches und tauschen sich aus. Mit einem Smartphone und der entsprechenden App oder einem robusten GPS-Empfänger macht man sich auf die Suche. Die Koordinaten führen meist in die Nähe des Caches, doch es bleibt ein Umkreis von mehreren Metern, der abgesucht werden muss.

Schatzsuche für Fortgeschrittene

Bei einem „Traditional“ war es das jetzt, bei „Multis“ geht die Suche weiter, denn dann birgt das Versteck Hinweise auf weitere Stationen. Rätsel- oder Mystery-Caches bieten neben der Bewegung an der frischen Luft Training fürs Hirn, denn hier muss ein Rätsel gelöst werden, bevor man das eigentliche Versteck findet. Bei sogenannten Nachtcaches ist man mit Taschenlampe unterwegs und folgt mit Reflektoren markierten Strecken zum „Schatz“.
Übrigens: Den Klappspaten kann man bei der Schatzsuche getrost zuhause lassen. Verstecke werden von den Eigentümern der Caches zwar gut getarnt, doch vergraben ist unter Geocachern verpönt, Rücksicht auf die Natur zu nehmen eine ihrer wichtigsten Regeln. cob

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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