Kunstlieder erklingen in KulturScheune Viernheim
„Dichterliebe“ von Robert Schumann

Violinistin Jeanette Pitkevica.  foto: ps

Viernheim. Im wunderschönen Mai, Aus meinen Tränen sprießen, Wenn ich in Deine Augen seh´. Wer kennt sie nicht diese bekannten Satzbezeichnungen und Lieder aus der „Dichterliebe“ von Robert Schumann? Mit dem Zyklus von 16 Liedern schuf der bekannte Komponist einen Höhepunkt des romantischen Kunstlieds. Entstanden ist der Zyklus 1840 zu Gedichten aus Heinrich Heines Lyrischem Intermezzo, einer Sammlung von 65 Gedichten.
Das plötzliche Hinüberspringen Schumanns in ein Kompositionsgebiet, das er bisher nur vorübergehend betrat, war in der Entwicklung des Komponisten das große Ereignis des Jahres 1840. Schumann, der bis dahin ausschließlich Klaviermusik veröffentlicht hatte, wandte sich dem Lied zu und schuf innerhalb eines Jahres 138 verschiedene Gesangsstücke größeren und kleineren Umfangs, teils für eine Singstimme, teils für zwei und mehr Stimmen. Das Jahr 1840 wurde damit zu seinem „Liederjahr“, heißt es in einer Pressemitteilung der städtischen Presse- und Informationsstelle.
Ganz diesem Liederzyklus verschrieben hat sich Violinistin Jeanette Pitkevica bei ihrem nächsten Konzert am Sonntag, 7. Juli, um 17 Uhr in der Viernheimer KulturScheune. Zur Aufführung kommen Kunstlieder in der Fassung für Bariton und Streichquartett, aber auch ein Werk von Johannes Brahms: das Quartett Nr. 2 a-Moll für zwei Violinen, Viola und Violoncello, op. 51,2.
Als Künstler wirken mit: Jeanette Pitkevica (Violine), Michael Roman (Bariton), Dumitrita Gore (Violine), Rodolfo Mijares Cotiz (Bratsche) und Jooyun Choi (Violoncello). Alles Garanten für einen außergewöhnlichen Hörgenuss an einem Sonntagnachmittag in einem nicht alltäglichen Ambiente. Alle Freunde klassischer Musik sind hierzu herzlich eingeladen. ps

Weitere Informationen: „Dichterliebe“, 7. Juli, 17 Uhr, Viernheimer KulturScheune, Satonévri-Platz 1.
Karten gibt es beim Amt für Kultur, Bildung und Soziales (Volkshochschule, Bürgerhaus), in der Buchhandlung „Schwarz auf Weiß“ und im „Café am Eck“ (Kreuzstr. 91).

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