Corona-Pandemie inspiriert zu einem Kunstprojekt
Von Trauer über Angst bis zu Geduld und Stärke

„Vielfältige Stimmen in Pirmasens – Gesellschaftliche Zukunftsgedanken in einer Krisenzeiten“ ist das Projekt betitelt, das in der Rheinberger Passage zu sehen ist.  Foto: Kling-Kimmle
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  • „Vielfältige Stimmen in Pirmasens – Gesellschaftliche Zukunftsgedanken in einer Krisenzeiten“ ist das Projekt betitelt, das in der Rheinberger Passage zu sehen ist. Foto: Kling-Kimmle
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Pirmasens. Es sind viele Aspekte, mit denen sich die Menschen in den Corona-Krisenzeiten beschäftigen. Generationsübergreifend spielen in der Horebstadt Themen wie Familie, Gesundheit, Urlaub und Schule, aber auch Angst, Vorsicht und Hoffnung seit fast zwei Jahren eine Hauptrolle im Alltag. Das verdeutlicht ein großformatiges Stimmungsbild in der Rheinberger Passage, das auf Initiative der Heinrich-Kimmle-Stiftung und der BienenPlus Umweltbildung in Kooperation mit dem Pakt für Pirmasens entstand.
Die weltweit grassierende Pandemie, die massiv in das Leben aller Erdenbürger eingriff und noch immer Einschränkungen mit sich bringt, ist eine große Herausforderung. Die drastischen Maßnahmen von Bund und Ländern in Zusammenarbeit mit Virologen zwingt seit Anfang 2020 zum kollektiven Umdenken. Plötzlich war alles anders. Kontaktbeschränkungen, Lockdowns, Abstandsregeln, Maskenpflicht sind nur einige der Schlagwörter, die immer wieder auch in Pirmasens für Unmut sorgen.
Die Kimmle-Stiftung hatte es sich deshalb im Zeitraum Februar bis Mai 2021 zum Ziel gesetzt auf digitalem Weg eine Umfrage unter 350 Bürgern durchzuführen. Angesprochen waren sowohl Kinder als auch Erwachsene und Senioren, Menschen mit Behinderungen sowie Personen mit Migrationshintergrund. Gefragt wurde, welche Sorgen und Nöte treibt die Pirmasenser um, welche Ängste hat das Coronavirus mit sich gebracht und mit welchen Hoffnungen schaut die Bevölkerung in die Zukunft?
Aus den 950 Rückmeldungen wurde unter dem Titel „Vielfältige Stimmen in Pirmasens – Gesellschaftliche Zukunftsgedanken in einer Krisenzeit“ ein Projekt mit drei großformatigen Kunststoffplatten erstellt. Das grafisch aufbereitete Resultat soll im öffentlichen Raum publik machen, welche emotionalen Auswirkungen die Pandemie hat. Doch die Initiatoren wünschen sich auch, dass sichtbar wird, wo Bedarf an Unterstützung besteht.
Zu sehen ist das informative und Aufsehen erregende Kunstwerk in der Rheinberger Passage zwischen Schachen- und Teichstraße. ak

Autor:

Andrea Kling aus Pirmasens

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