5:4-Sieg nach Verlängerung im fünften Spiel der Finalserie gegen München in der SAP-Arena
Adler Mannheim feiern achten Meistertitel - Larkin macht das Siegtor

Endlich: Meisterjubel der Adler Mannheim.
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Von Andreas Martin
Mannheim. Im fünften Spiel der DEL-Finalserie zwischen den Adlern Mannheim und dem EHC Red Bull München musste die Verlängerung entscheiden, nachdem es nach 60 Spielminuten 4:4 (2:0, 2:2, 0:2)-Unentschieden gestanden hatte und dort verwandelte Adler-Verteidiger Thomas Larkin die SAP Arena in ein Tollhaus, als er in der 74. Minute das 5:4 (73:37) für die Adler erzielte und damit die achte deutsche Eishockeymeisterschaft nach Mannheim holte! Die Vorlagengeber hießen Garrett Festerling und Marcel Goc. In der fünften Finalpartie herrschte in der mit 13600 Zuschauern restlos ausverkauften SAP Arena am Freitagabend bereits vor dem ersten Bulyy prächtige Stimmung. Diese sollte in der 6. Spielminute sogar noch besser werden, als Marcel Goc sich für seinen großes Kämpferherz belohnte und nach Zuspiel von Phil Hungerecker und Denis Reul die SAP Arena mit dem1:0 (5:37) erstmals an diesem Abend zum Beben brachte. „Immer weiter, immer, immer weiter, bis zur Meisterschaft“ skandierten die Adler-Fans. Danach ging es zunächst etwas ruhiger auf dem Eis zu, allerdings nicht sehr lange. Zunächst Parierte Adler-Goalie Dennis Endras einen Schuss von Yannic Seidenberg (9.) und nur wenig später erzitterte das Ufo erneut, als Cody Lampl mit einem satten Schuss unter die Querlatte auf 2:0 (11:48) für die Adler stellte. Am Treffer in der 12. Spielminute war erneut Marcel Goc beteiligt und auch Phil Hungerecker, die jeweils einen Assist auf ihrem persönlichen Punktekonto verbuchen konnten. Fast hätte es kurz nach dem 2:0 schon wieder im Kasten von EHC-Torwart Danny aus den Birken eingschlagen, doch Adler-Youngster Moritz Seider hatte Pech, als er nur den linken Torpfosten aus Sicht des Schützen traf (13.). In Unterzahl lief Garrett Festerling allein auf Danny aus den Birken zu, konnte den Keeper der „Roten Bullen“, aber nicht überwinden. Kurz vor Ende des ersten Drittels musste dann Andrew Bodnarchuk bei den Münchnern auf die Strafbank und 1:19 Minuten dieses Überzahlspiels nahm die Gross-Truppe mit in den zweiten Abschnitt. In diesem Überzahlspiel konnten die Hausherren zwar nicht auf 3:0 erhöhen, aber in der 24. Minute klaute David Wolf Bodnarchuk den Puck und bediente Matthias Plachta der satt zum 3:0 (23:01) vollstreckte. In Unterzahl war dann auch wieder einmal Dennis Endras zur Stelle, der auch zum besten Spieler der Finalserie gewäht wurde, als er Yasin Ehliz den Treffer zum 3:1 verwehrte (24.). Als Nico Krämmer gerade wieder aufs Eis zurückkehren durfte, verkürzte dann aber doch Trevor Parkes noch im Powerplay für den Titelverteidiger auf 3:1 (25:18). Der Stimmung bei den Mannheimer Fans tat der Münchner Treffer aber keinen Abbruch, die die Adler weiter nach vorne peitschten. Mit Erfolg, denn Tommi Huthala konnte die Scheibe nach Vorarbeit von Nico Krämmer und Ben Smith zum 4:1 (30:09) hinter Danny aus den Birken versenken. Die Münchner gaben sich aber noch längst nicht geschlagen und Andreas Eder brachte den EHC noch im zweiten Abschnitt auf 4:2 (38:27) heran. Im dritten Drittel nutzten die Bayern ein Überzahlspiel zum 4:3 (45:42). Den ersten Schuss von Yasin Ehliz konnte Endras noch abwehren, aber der Nachschuss von Patrick Hager saß. Die Gäste nutzten das Momentum und Yasin Ehliz markierte den 4:4-Ausgleich (47:29) für den EHC. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und die Adler-Fans feuerten die Blau-Weiß-Roten weiter lautstark an. Chad Kolarik hatte die Riesenchance zum 5:4 (57.), aber aus den Birken hielt und die Partie ging in die Verlängerung. Das nervenzerfetzende Duell ging an das Team von Adler-Headcoach Pavel Gross und der Rest war einfach nur noch blau-weiß-roter Meisterjubel!|

Endlich: Meisterjubel der Adler Mannheim.
Im Vorwärtsgang: Adler Markus Eisenschmid (links) umkurvt den Münchner Andrew Bodnarchuk.

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