Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Lokales

Von Tod, Beerdigung, Friedhof und Trauer im Judentum
Öffnungstag mit Themennachmittag im Jüdischen Museum Winnweiler

Am Sonntag, den 28. November ist von 14.30 bis 17.30 Uhr das Museum in der Schlossstraße 37 wieder geöffnet. Alle Bereiche und Abteilungen können besichtigt werden. Für Interssierte wird ein Themennachmittag angeboten: Tod, Beerdigung, Friedhof und Trauer im Judentum. Dazu gibt es ab 14.30 Uhr nonstop eine Präsentation auf großer Leinwand, in die man jederzeit ein- oder aussteigen kann. Um ca. 15.30 Uhr wird eine kleine Führung zu einschlägigen Objekten des Museums angeboten. Das angebotene...

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Rebecca Rust und Friedrich Edelmann | Foto: Uwe Seyl
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Konzert in der Scheune des Stadtmuseums
Musiken jüdischer Komponisten

Konzert. In dieser Sonntags-Soirée in der Scheune des Theodor-Zink-Museums am Sonntag, 21. November, um 17 Uhr werden Kompositionen von Mendelssohn, Hans Gál und Ernest Bloch vorgetragen, wie auch für die Ausführenden komponierte Werke des israelischen Komponisten Max Stern (*1947) und des amerikanischen Komponisten Laurence Sherr (*1953), dessen Vorfahren mütterlicherseits aus Seligenstadt bei Frankfurt/Main alle in der Shoah umgekommen sind mit Ausnahme seiner Mutter. Die Veranstaltung des...

Lokales

Zum 9. November am Goethe-Gymnasium Germersheim
Antisemitismusbeauftragter diskutiert mit zehnten Klassen

Germersheim. „Haben Sie Angst vor der AfD?“, fragt Sarah Bolz. Die Schülerin der Klasse 10c sitzt in der Sporthalle und blickt in Richtung Rednerpult. Dieter Burgard, der Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz, muss nicht lange überlegen und unterstreicht, dass die so genannte "Alternative für Deutschland" sich sogar mit jüdischen Mitgliedern in der Partei schmücke, man sich aber fragen müsse, inwieweit diese wirklich den...

Lokales
Mithilfe von Videoprojektionen wird am 9. und 10. November die digital rekonstruierte Synagoge in Kaiserslautern an ihrem historischen Standort an der Luisenstraße / Ecke Fischerstraße zu sehen sein | Foto: Stadtarchiv Kaiserslautern
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Besonderes Gedenken zum 9. November
Digital rekonstruierte Synagoge wird projiziert

Kaiserslautern. Mehr als 1.400 Synagogen und jüdische Gemeinderäume wurden bei den Pogromen der Nationalsozialisten im November 1938 im Deutschen Reich zerstört. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland und der IRG Österreich nimmt der Jüdische Weltkongress (JWC) den 83. Jahrestag der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 zum Anlass, beispielhaft 18 dieser Gebäude für eine Nacht wieder erlebbar zu machen. Mithilfe von Videoprojektionen auf bestehende Gebäude oder Leinwände...

Lokales

Fotoausstellung im Gymnasium Schifferstadt
Gegen das Vergessen

Schifferstadt. Am Montag, 8. November, eröffnet die Fotoausstellung "Gegen das Vergessen" von Luigi Toscano am Gymnasium im Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt.  Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht zum 83. Mal. Aus diesem Anlass will man am Gymnasium in Schifferstadt an die Schicksale der Jüdinnen und Juden in Deutschland und Europa erinnern. Der Fotograf Luigi Toscano porträtiert seit 2014 Überlebende des Holocaust. Für sein Foto- und Film-Projekt "Gegen das Vergessen"...

Lokales

Themenabend im Jüdischen Museum:
Die nordpfälzischen Juden in der Nazizeit

Dies ist der Titel eines Themenabends am Freitag, den 12. November 2021 im Jüdischen Museum der Nordpfalz in Winnweiler, Schlossstraße 37. Das Museum ist an diesem Abend ab 18.00 Uhr geöffnet. Um 18.30 Uhr wird eine Museumsführung zum Thema angeboten und um ca. 19.30 Uhr findet ein Lichtbildervortrag statt. Referent ist Werner Rasche. Inhaltliche Schwerpunkte des Abends sind die Ereignisse der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 und die Deportation der letzten nordpfälzischen Juden nach Gurs...

Lokales

Stolpersteine in Germersheim
Goethe-Gymnasiasten wollen sich einbringen

Germersheim. "Stolpersteine” sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Kleine Gedenktafeln, im Boden verlegt, sollen an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der NS-Zeit verfolgt, ermordet, deportiert, in die Emigration oder den Selbstmord getrieben wurden. Seit 1992 werden deutschlandweit in vielen Städten solche Stolpersteine angebracht, damit die Namen der Betroffenen nicht vergessen werden. Die Idee und die Initiative für Stolpersteine auch in Germersheim ging vom Verein...

Lokales

Stolpersteinputzaktion und Gedenken am Synagogenstein

Im Rahmen der Reihe „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland und Schifferstadt“ findet am Dienstag, 9. November, um 12 Uhr die Stolpersteinputzaktion statt. Treffpunkt ist am Alten Rathaus in Schifferstadt. Das gemeinsame Blank putzen der Steine sowie das Gedenken am Synagogenstein in der Bahnhofstraße 52 um 18 Uhr dient als Geste der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. Außerdem findet anlässlich der Reihe eine Stadtführung zum Thema „Jüdisches Leben in Speyer“ am Samstag, 13....

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Kukuk lädt zu Konzert ein
Jüdische Musik erleben

Frankenthal. „Naschuwa“ bedeutet umkehren, sich hinwenden, sich interessieren. Diese Offenheit für jüdische Musik und Kultur zeigt sich im Programm der vier sympathischen Musiker, die am Samstag, 13. November, beim Kukuk in Frankenthal auftreten. Jiddische und hebräische Lieder und mitreißende Klezmer-Musik präsentieren Matthias Helms, Geige und Gesang, Thomas Damm, Gitarre, Rainer Ortner am Akkordeon und Knud Krautwig am Kontrabass. „A lidele lechajim“: Nicht nur auf „Ein Lied zum Leben“,...

Lokales

DGB Speyer
Gedenkveranstaltung erinnert an Novemberpogrome von 1938

Speyer. Die Novemberpogrome 1938 waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Selbstmord getrieben. Über 1.400 Synagogen, Betstuben und sonstige Versammlungsräume sowie tausende Geschäfte, Wohnungen und jüdische Friedhöfe wurden zerstört. Ab dem 10. November 1938 wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, von denen...

Lokales

Auf dem jüdischen Friedhof
Führung

Annweiler. 2021 wird in der Bundesrepublik mit zahlreichen Veranstaltungen ein besonderes Jubiläum gefeiert: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Die VHS Annweiler bietet in diesem Rahmen am Sonntag, 7. November, um 11 Uhr, eine Führung über den jüdischen Friedhof in Annweiler, einem der ältesten erhaltenen jüdischen Friedhöfe der Pfalz. Kultur- und Weinbotschafter der Pfalz Armin Klein wird dabei über das jüdische Leben und Sterben in Annweiler und Umgebung referieren. Kosten pro Person:...

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SchUM-Kulturtage 2021
Zusatztermin fürs Stationentheater Schalom Schpira

Speyer. Vor rund zwei Wochen sind die zweiten SchUM-Kulturtage in Speyer erfolgreich gestartet. Mit einem vielseitigen Programm, das sich von Schauspielkunst über Konzerte bis hin zu Lesungen erstreckt, wird der reichhaltigen jüdischen Kultur sowie dem jüdischen Erbe Speyers gedacht. Auf Grund der großen Nachfrage bieten das Stadtarchiv und das Kulturbüro gemeinsam am Freitag, 5. November, um 16 Uhr einen Zusatztermin des Stationentheaters Schalom Schpira an. Frau P. und Herr K. führen durch...

Lokales

Förderverein für jüdisches Gedenken Frankenthal
Gedenken an die Pogromnacht

Frankenthal. Auch in Frankenthal brannte die Synagoge in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938. Auch in Frankenthal wurden die jüdischen Männer verhaftet und vom Gefängnis in das KZ Dachau verbracht. Auch in Frankenthal wurden die jüdischen Frauen und ihre Kinder gezwungen die Stadt sofort zu verlassen. Nach der Corona-Pause gibt es wieder eine Gedenkveranstaltung. Die Veranstaltung zur Pogromnacht oder Kristallnacht, wie sie in Israel und den USA treffender genannt wird, findet am...

Lokales

Jüdisch-Christliche Gebetsfeier
Im Glauben miteinander verbunden

Speyer. Seit 1.700 Jahren gibt es jüdisches Leben in Deutschland. Auch in der Pfalz und Saarpfalz existierten vermutlich bereits in römischer Zeit erste jüdische Gemeinden. So reiche die Geschichte der Juden in Speyer bis in die zweite Hälfte des elften Jahrhunderts zurück und sei „sowohl von Zeiten eines friedlichen und respektvollen Miteinanders als auch von Diskriminierung und grausamen Verfolgungen geprägt“, wie die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz, das Bistum Speyer und die...

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Ausstellung „Jüdische Köpfe“ im Alten Rathaus

Am Mittwoch, 3. November um 19 Uhr laden Stadt- und Kreisverwaltung zur Vernissage der Ausstellung „Jüdische Köpfe“ ins Alte Rathaus, Marktplatz 1, ein. Es gilt die 2G + Regel – geimpfte, genesene und maximal 25 getestete Personen sind herzlich willkommen. Die Kontakterfassung ist über die Luca-App oder per Formular möglich. Bis einschließlich Sonntag, 21. November werden im ersten Obergeschoss des Alten Rathauses Portraits jüdischer Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts gezeigt. Die...

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Rechte Gewalt
"Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen..."

Speyer. Unter dem Titel „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen…“ findet am Donnerstag, 28. Oktober, um 19 Uhr ein literarischer Kammermusikabend zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland statt. Im Alten Stadtsaal in Speyer (Rathaushof, Maximilianstraße 12) musiziert das Ensemble Opus 45, die Rezitation übernimmt Roman Knižka. Am 19. April 1945 schworen sich die Befreiten des KZ Buchenwald in einer bewegenden Ansprache den „Nazismus mit seinen Wurzeln“ zu...

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Egon Friedell, gemalt von Lene Schneider-Kainer in den 1920er Jahren | Foto: Bentz
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Ausstellung im Alten Rathaus Schifferstadt
Jüdische Köpfe

Schifferstadt. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Jahr 1933 endeten Jahrzehnte blühenden kulturellen Lebens in Deutschland vom Kaiserreich bis zum Ende der Weimarer Republik, in denen jüdische Kulturschaffende eine exponierte Rolle gespielt hatten. Waren sie als Schriftsteller, Bildende Künstler, Theater- und Musikschaffende, Philosophen oder auch als Mäzene und Sammler tragende Säulen des Kulturbetriebs gewesen, wurden sie von den Nazis jetzt entrechtet, verfolgt, vertrieben und...

Lokales

Am kommenden Sonntag, den 26. September:
Jüdisches Museum in Winnweiler geöffnet - historische Fotos von Hochstein nonstop - Infos über das jüdische Laubhüttenfest

An diesem Sonntag, dem 26.9.2021, ist von 14.30 bis 17.30 Uhr das Jüdische Museum in der Schlossstraße 37 in Winnweiler wieder geöffnet. Alle Abteilungen und Themenbereiche des Museums können besichtigt werden. Ein besonderer Leckerbissen für Liebhaber historischer Fotos: Während der Öffnungszeit laufen nonstop im Großformat Bildserien zu Hochstein mit Eisenschmelz, Kupferschmelz und Kahlheckerhof. Für Interessierte gibt es im jüdischen Bereich des Museums Informationen zu dem zur Zeit...

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Vortrag am 30. September im Friedrich-Spee-Haus Speyer
„Schmusen und Schlamassel - jiddische Sprache im Deutschen“

Speyer. Mit der jiddischen Sprache und ihren Spuren im Deutschen beschäftigt sich am Donnerstag, 30. September, um 19.30 Uhr Suse Bauschmid, Universität Trier, in einem Vortrag im Friedrich-Spee-Haus in Speyer. Über viele Jahrhunderte gehört Jiddisch zum jüdischen Leben in Deutschland. Hier entsteht das Westjiddische, das bis etwa 1800 der internen Alltagskommunikation dient. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lassen, etwa in Berlin oder Wien, jüdische Einwanderer aus Osteuropa ihr...

Lokales
Die Abbildung zeigt das Stadtmauerhäuschen, wie es vormals ausgesehen haben mag.  Fotomontage: Waldemar Lyszio
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Aus der „Chronik der Stadt Neustadt, F. J. Dochnahl“
Der krumme Joseppel

Neustadt. Eine tragische Begebenheit, die sich vor etwa 250 Jahren in der Nähe des Stadtmauerhäuschen abgespielt hat. Sie gibt den Blick frei auf religiöse Unduldsamkeit und Denken der Menschen in jener Zeit. 1838 verstarb der Schneider Josef Seligmann. „Um 1772 wurde in der Nähe des Marktplatzes der 'krumme Joseppel' als Kind einer Judenfamilie geboren. Er wurde von der damaligen Briefträgerin, welche durch die Hintertür in das Haus kam und im Zimmer niemand fand als dieses Kind mit seinem...

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SchUM-Kulturtage 2021 in Speyer
Jüdische Perspektiven erleben

Speyer. Das jüdische Leben und die jüdische Kultur sind divers, lebendig und vielfältig. Mit den SchUM-Kulturtagen vom 13. Oktober bis 14. November 2021 wird die reiche jüdische Kultur gewürdigt – und mit der Anerkennung der SchUM-Stätten als UNESCO-Weltkulturerbe bieten die jüdischen Kulturtage nochmals einen besonderen Anlass, den Welterbe-Titel gemeinsam zu feiern. Die SchUM-Kulturtage beginnen am Mittwoch, 13. Oktober,  um 17 Uhr mit Schalom Spira, einem kleinen Stationentheater zur...

Lokales
Das Pfälzische Bibelmuseum lädt zu einer Lesung mit ihrem Leiter Michael Landgraf ein.  Foto: Bibelmuseum Neustadt
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Lesung mit Michael Landgraf im Bibelmusem Neustadt
Schalom Martin

Neustadt. Am Donnerstag, 16. September, 19 Uhr, gibt Michael Landgraf bei seiner Lesung aus seinem Buch „Schalom Martin“ im Bibelmuseum Neustadt, Stiftstraße 23, Einblicke in die Ausstellung zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Gleich zweierlei gibt es 2021 zu feiern und zu gedenken. Zum einen sind es 1700 Jahre, in denen es nachweislich jüdisches Leben in der Region am Rhein gibt. Dann wurden vor wenigen Wochen die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz von der UNESCO zum Weltkulturerbe...

Lokales

Tag des offenen Denkmals
Bei freiem Eintritt in den Judenhof

Speyer. Anlässlich der Aufnahme der SchUM-Stätten in die Unesco-Welterbeliste werden der Verkehrsverein und die Stadt Speyer den Judenhof zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 12. September, noch einmal von 9 bis 17 Uhr ohne Eintritt öffnen. An diesem Tag wird zudem unter dem Titel „Was sind schon 1000 Jahre?“ die Uraufführung eines neuen Films über die SchUM-Städte mit dem Berliner Rapper Ben Salomo im Alten Stadtsaal gezeigt (11, 14 und 16 Uhr). Auch dort ist der Eintritt frei. Was sind...

Lokales
Bei den Dreharbeiten zu "Was sind schon 1.000 Jahre? - Von Kalonymos zu Kalmanovich" | Foto: conceptdesign
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Ein Film zum Unesco-Welterbe SchUM-Stätten
Was sind schon 1.000 Jahre?

Speyer. Jonathan Kalmanovich ist der Geburtsname des Rappers und Aktivisten Ben Salomo. In Israel geboren, als Kind nach Deutschland gekommen, nennt er sich selbst „Israeli mit Integrationshintergrund“. Seit er nach den Ursprüngen seiner Familie geforscht hat, weiß er: sein Nachname geht auf den Namen Kalonymos zurück. Kalonymos? Mitglieder dieser jüdischen Familie wanderten im 10. Jahrhundert vom italienischen Lucca nach Mainz aus. Die Familie Kalonymos gründete die jüdische Gemeinde in Mainz...

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