Judentum

Beiträge zum Thema Judentum

Lokales

Jüdisches Leben im Wasgau
Die letzten Wasgaujuden

Jüdisches Leben. Im Wasgau gab es vier jüdische Gemeinden. Otmar Weber und der Arbeitskreis „Juden im Wasgau“ erforschen diesen Teil der Geschichte. Ein Film dokumentiert die Erinnerung an die „letzten Wasgaujuden“. Sie haben nicht geglaubt, dass das so für sie kommt, erinnert sich Wally Müller an die Jahre nach der Machtergreifung Hitlers. Es kam langsam und allmählich, erinnert sich die alte Frau aus Busenberg, deren Eltern mit den Eltern des Holocaustüberlebenden Claude Lewy befreundet...

Lokales
Die Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in Lustadt sind teilweise sehr verwittert | Foto: Roland Kohls
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Richard Bach pflegt den jüdischen Friedhof Lustadt
Mystischer Ort

Jüdisches Leben. Fast vergessen und verwildert war der jüdische Friedhof von Lustadt, bis Richard Bach ihn wieder zu einem ansehnlichen Ort machte. Zwischen Salatfeldern und Reben liegt eine kleine Oase mit Bäumen, an denen teilweise der Lorbeer hinaufklettert. Die Stille wird nur vom Zwitschern der Vögel gestört. Es ist ein mystischer Ort, wo man inmitten der Natur der Toten gedenkt: der jüdische Friedhof von Lustadt. Doch bis vor drei Jahren war dieser Ort nördlich von Oberlustadt für viele...

Lokales
Stolpersteine in Landau erinnern an die Opfer des Holocaust | Foto: Initiative Stolpersteine Landau
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Stolpersteine erinnern an Opfer des Nazi-Terrors
Wider das Vergessen

Jüdisches Leben. „Siegfried Günzburger Jg. 1885, Flucht 1939 Holland interniert 1942 deportiert 1944 Theresienstadt ermordet 1944 Auschwitz“, „Karoline Günzburger geb. Heß Jg. 1899, Flucht 1939 Holland interniert 1942 Westerbork deportiert 1944 Theresienstadt ermordet 1944 Auschwitz“, „Irmgard Günzburger Jg. 1924, Flucht 1939 Holland interniert 1942 Westerbork deportiert 1944 Theresienstadt ermordet 1944 Auschwitz“ und „Werner Günzburger Jg. 1922, Flucht 1938 USA überlebt“, steht auf den...

Lokales

Verkehrsnotiz Speyer
Judengasse wird für einen Tag zur Sackgasse

Speyer. Aufgrund von Gerüstbauarbeiten im Innenhof wird die Judengasse auf Höhe der Hausnummer 3 am Freitag, 22. April, in der Zeit von 7 bis 17 Uhr für den Durchgangsverkehr komplett gesperrt. Die Straße wird beidseitig als Sackgasse ausgewiesen. Für Rückfragen steht die Straßenverkehrsbehörde unter der Telefonnummer 14-2938 zur Verfügung.

Lokales

Besuchen sie wieder einmal ein Museum!
Museum Winnweiler geöffnet – interessante Bilderschau

Am Sonntag, den 27. März 2022, von 14.30 bis 17.30 Uhr ist das Jüdische Museum in der Schlossstraße 37 in Winnweiler wieder geöffnet. Während der gesamten Öffnungszeit läuft auf der Leinwand nonstop eine Bilderserie “fotos aus der vogelschau – Luftbilder von Winnweiler und den Ortsteilen Alsenbrück-Langmeil, Hochstein und Potzbach“. Mehr als 80 Luftaufnahmen aus der Zeit zwischen 1934 und 2008 vermitteln interessante Eindrücke. Da sich die Bilderserie ständig widerholt, ist jederzeitiger Ein-...

Lokales

Es geht wieder weiter!
Wiedereröffnung des Jüdischen Museums in Winnweiler

Nach beendeter Winter- und Coronapause wird das Museum Winnweiler – Jüdisches Museum der Nordpfalz - in der Schlossstraße 37 in Winnweiler, mit all seinen Abteilungen, am Sonntag, den 13.3.2022 wiedereröffnet. Von 14.30 bis 17.30 Uhr stehen bei Führungen die zahlreichen Neuzugänge und Neugestaltungen der letzten zwei Jahre in allen Themenbereichen des Museums im Mittelpunkt. In der Folge ist das Museum dann wieder immer am 2. und 4. Sonntag im Monat zu dieset Zeit geöffnet. Die dokumentierende...

Lokales

Juden in Landau - Landauer Juden
Neue Publikation Landauer Geschichte

Landau. Die neueste Publikation der Schriftenreihe zur Geschichte der Stadt Landau liegt vor. Mit dem Sachbuch „Juden in Landau – Landauer Juden. Zur Geschichte einer Minderheit und ihrer christlichen Nachbarn“ gibt Autorin Dr. Marie-Luise Kreuter passend zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz Einblicke in den Wandel des Gemeindelebens der Jüdinnen und Juden in Landau. Die Publikation richtet sich an interessierte Laien und stellt in elf chronologisch fortschreitenden...

Lokales

Gedenkstätte und jüdische Kultusgemeinde
Zukunft der Zusammenarbeit

„Als neuer Vorstand führt einer unserer ersten Wege selbstverständlich zur jüdischen Kultusgemeinde“, sagt Kurt Werner, der kürzlich das Amt des Vorsitzenden der Gedenkstätte für NS-Opfer Neustadt übernommen hat. Es ging bei dem Besuch darum, die zukünftige Zusammenarbeit zwischen der jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz und dem Verein der Gedenkstätte auszuloten. Mit Marina Nikiforova wurden dazu in Speyer verschiedene Möglichkeiten und Projekte besprochen. Mit dabei waren auch Slava...

Lokales

Stadtteile Mannheim
Quadrate: Musikalischer Abend zu Primo Levi

Mannheim. Am Donnerstag, 24. Februar, findet um 19 Uhr im Jüdischen Gemeindehaus am Rabbiner-Grünewald-Platz in Mannheim ein Abend mit dem Titel „Ein Mensch in Auschwitz. Der Schriftsteller Primo Levi – ein Überlebender“ statt. Der italienische Chemiker Primo Levi hat mehr als ein Jahr im größten Todeslager der Nationalsozialisten überlebt und später eines der wichtigsten Zeugnisse über die Vorgänge und Zustände dort geschrieben und wurde darüber auch zum Schriftsteller. Der Levi-Spezialist...

Lokales
Die neue Synagoge wurde von der Stadtgemeinschaft gefeiert und galt als architektonische Zierde. Der „Landauer Anzeiger“ berichtet 1884, dass die Gemeinde nur 100 Familien umfasste. Dennoch konnte ein so prachtvolles und teures Bauwerk errichtet werden.  Fotos: Stadtarchiv Landau, Fotoarchiv  | Foto: Stadtarchiv Landau, Fotoarchiv
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Jüdischen Leben in Landau
Dauerausstellung im Frank-Loebschen Haus

Landau. Die jüdische Kultur ist ein Teil der Stadtgeschichte Landaus, das steht fest. Wer sich für Landau und die Historie der Stadt interessiert, findet im Frank-Loebschen-Haus nahbare Geschichte, sondern bewegt sich auch innerhalb der historischen Mauern, in denen einst jüdische Familien wohnten. Das Wochenblatt stellt Auszüge aus der Ausstellung vor. Von Kim Rileit Die Landauer Synagoge stand in Flammen, angezündet von Nationalsozialisten. „In den Morgenstunden war sie komplett ausgebrannt“,...

Lokales
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Aktionstag am HBG Bruchsal
Weil jüdisches Leben dazugehört

Bruchsal (hb). Das jüdische Leben in Deutschland stand im Mittelpunkt eines Aktionstags am Heisenberg-Gymnasium Bruchsal (HBG). Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur macht Schule“ beschäftigten sich die Klassen fünf bis elf der UNESCO-Projektschule einen Tag lang mit verschiedenen Facetten des Judentums. In Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem jüdischen Glauben im Allgemeinen auseinander, aber auch mit kulturellen Aspekten dieser Jahrtausende alten Religion, der...

Lokales
Der Künstler Gunter Demnig  verlegt Stolpersteine in Germersheim | Foto: Heike Schwitalla
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Erinnern an die Opfer der NS-Zeit
Gunter Demnig verlegt Stolpersteine in Germersheim

Germersheim. Am Sonntag hat der Künstler Gunter Demnig insgesamt 17 seiner "Stolpersteine" in Germersheim verlegt. In der Hauptstraße wurden 15 Steine verlegt, in der Oberamtsstraße ein Stein und in der 17er-Straße ebenfalls ein Stein - sie sollen an jene Germersheimer erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus deportiert wurden und dem Holocaust zum Opfer fielen. Die Verlegung der Stolpersteine in Germersheim wurde erst durch die Vorarbeiten des Hagenbacher Historikers Hans-Jürgen...

Lokales

Wechsel im Management der SchUM-Stätten
Felix Tauber übernimmt

Speyer | Worms | Mainz. Felix Tauber wird zum 1. Februar das Management der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz und die Geschäftsführung des Vereins SchUM Städte Speyer, Worms und Mainz e.V. übernehmen. Seine Vorgängerin Dr. Susanne Urban hat zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch den Verein verlassen. Der Sitz der SchUM Geschäftsstelle bleibt weiterhin im „Haus zur Sonne“ in Worms. Stefanie Seiler, Oberbürgermeisterin der Stadt Speyer und Vorsitzende des SchUM-Stätten-Vereins, zeigt sich...

Lokales

Stadtführung am 27. Januar
Niemand und nichts darf vergessen werden

Frankenthal. „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken“, führte Bundespräsident Roman Herzog aus, als er 1996 per Proklamation den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Faschismus“ ins Leben rief. Dafür bestimmte er den...

Lokales

Gedenken zum 27. Januar
Mahnwache

Neustadt. Am Donnerstag, 27. Januar, treffen sich die Vorstandsmitglieder des Vereins „Gedenkstätte für NS-Opfer in Neustadt e. V.“ um 18 Uhr auf dem Marktplatz um der Opfer des Holocaust zu gedenken. Hierzu erklärt der Vorsitzender der Gedenkstätte Kurt Werner: „Dieses stille Gedenken soll dazu dienen, diesen wichtigen Tag in der Gedenk- und Erinnerungskultur trotz der derzeitigen Pandemielage nicht einfach verstreichen zu lassen. Der Verein hofft, im nächsten Jahr wieder eine...

Lokales
Der Judenhof in Speyer | Foto: GDKE Rheinland-Pfalz/Jürgen Ernst
Video

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler
Digitaler Neujahrsgruß aus dem Judenhof

Speyer. Pandemiebedingt kann der Neujahrsempfang der Stadt Speyer, der traditionsgemäß am heutigen Freitag in der Stadthalle stattgefunden hätte, wie schon im vergangenen Jahr nicht wie geplant durchgeführt werden. Zum Start ins neue Jahr 2022 übersendet Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler daher stellvertretend für den gesamten Stadtvorstand, Bürgermeisterin Monika Kabs sowie die Beigeordneten Irmgard Münch-Weinmann und Sandra Selg, einen digitalen Neujahrsgruß. Oberbürgermeisterin Stefanie...

Ausgehen & Genießen

Noch bis 30. Januar im Wadgasserhof
Ausstellung 1700 Jahre jüdisches Leben eröffnet

Stadtmuseum. Im Wadgasserhof des Stadtmuseums Kaiserslautern wurde am Sonntag eine Sonderausstellung „1700 Jahre jüdisches Leben. Tradition und Identität der Juden in Rheinland-Pfalz“ eröffnet. Wie vielfältig jüdisches Leben auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz im Laufe der Geschichte war und heute wieder ist, vermittelt die vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V. konzipierte Wanderausstellung. Auf 16 Thementafeln werden Schlaglichter auf Tradition und Identität...

Lokales

Familie spendet acht Stolpersteine
Stolpersteine: Ein Weg, nicht zu vergessen

Frankenthal. Die in Frankenthal bei vielen Menschen noch bekannte Familie Albrecht spendet 960 Euro für die Verlegung von acht Stolpersteinen für jüdische Opfer. Anlässlich des 99. Geburtstags der Mutter, die in einem Frankenthaler Altersheim wohnt, verabredeten sich die noch lebenden Familienmitglieder zu diesem Zeichen des Dankes für ihre Heimatstadt. „Wir haben im vergangenen Jahr von der Verlegung der Stolpersteine gelesen“, informierte Christoph Albrecht bei seinem Besuch in Frankenthal:...

Lokales

Von Tod, Beerdigung, Friedhof und Trauer im Judentum
Öffnungstag mit Themennachmittag im Jüdischen Museum Winnweiler

Am Sonntag, den 28. November ist von 14.30 bis 17.30 Uhr das Museum in der Schlossstraße 37 wieder geöffnet. Alle Bereiche und Abteilungen können besichtigt werden. Für Interssierte wird ein Themennachmittag angeboten: Tod, Beerdigung, Friedhof und Trauer im Judentum. Dazu gibt es ab 14.30 Uhr nonstop eine Präsentation auf großer Leinwand, in die man jederzeit ein- oder aussteigen kann. Um ca. 15.30 Uhr wird eine kleine Führung zu einschlägigen Objekten des Museums angeboten. Das angebotene...

Ausgehen & Genießen
Rebecca Rust und Friedrich Edelmann | Foto: Uwe Seyl
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Konzert in der Scheune des Stadtmuseums
Musiken jüdischer Komponisten

Konzert. In dieser Sonntags-Soirée in der Scheune des Theodor-Zink-Museums am Sonntag, 21. November, um 17 Uhr werden Kompositionen von Mendelssohn, Hans Gál und Ernest Bloch vorgetragen, wie auch für die Ausführenden komponierte Werke des israelischen Komponisten Max Stern (*1947) und des amerikanischen Komponisten Laurence Sherr (*1953), dessen Vorfahren mütterlicherseits aus Seligenstadt bei Frankfurt/Main alle in der Shoah umgekommen sind mit Ausnahme seiner Mutter. Die Veranstaltung des...

Lokales

Zum 9. November am Goethe-Gymnasium Germersheim
Antisemitismusbeauftragter diskutiert mit zehnten Klassen

Germersheim. „Haben Sie Angst vor der AfD?“, fragt Sarah Bolz. Die Schülerin der Klasse 10c sitzt in der Sporthalle und blickt in Richtung Rednerpult. Dieter Burgard, der Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz, muss nicht lange überlegen und unterstreicht, dass die so genannte "Alternative für Deutschland" sich sogar mit jüdischen Mitgliedern in der Partei schmücke, man sich aber fragen müsse, inwieweit diese wirklich den...

Lokales
Mithilfe von Videoprojektionen wird am 9. und 10. November die digital rekonstruierte Synagoge in Kaiserslautern an ihrem historischen Standort an der Luisenstraße / Ecke Fischerstraße zu sehen sein | Foto: Stadtarchiv Kaiserslautern
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Besonderes Gedenken zum 9. November
Digital rekonstruierte Synagoge wird projiziert

Kaiserslautern. Mehr als 1.400 Synagogen und jüdische Gemeinderäume wurden bei den Pogromen der Nationalsozialisten im November 1938 im Deutschen Reich zerstört. Mit Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland und der IRG Österreich nimmt der Jüdische Weltkongress (JWC) den 83. Jahrestag der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 zum Anlass, beispielhaft 18 dieser Gebäude für eine Nacht wieder erlebbar zu machen. Mithilfe von Videoprojektionen auf bestehende Gebäude oder Leinwände...

Lokales

Fotoausstellung im Gymnasium Schifferstadt
Gegen das Vergessen

Schifferstadt. Am Montag, 8. November, eröffnet die Fotoausstellung "Gegen das Vergessen" von Luigi Toscano am Gymnasium im Paul-von-Denis-Schulzentrum in Schifferstadt.  Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht zum 83. Mal. Aus diesem Anlass will man am Gymnasium in Schifferstadt an die Schicksale der Jüdinnen und Juden in Deutschland und Europa erinnern. Der Fotograf Luigi Toscano porträtiert seit 2014 Überlebende des Holocaust. Für sein Foto- und Film-Projekt "Gegen das Vergessen"...

Lokales

Themenabend im Jüdischen Museum:
Die nordpfälzischen Juden in der Nazizeit

Dies ist der Titel eines Themenabends am Freitag, den 12. November 2021 im Jüdischen Museum der Nordpfalz in Winnweiler, Schlossstraße 37. Das Museum ist an diesem Abend ab 18.00 Uhr geöffnet. Um 18.30 Uhr wird eine Museumsführung zum Thema angeboten und um ca. 19.30 Uhr findet ein Lichtbildervortrag statt. Referent ist Werner Rasche. Inhaltliche Schwerpunkte des Abends sind die Ereignisse der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 und die Deportation der letzten nordpfälzischen Juden nach Gurs...

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