Ermittlungen gegen 58-Jährigen - Ermittler suchen nach Zeugen
Mann bedroht Ex-Freundin und Polizeibeamte mit Messer

Mit gezückter Dienstwaffe in der Hand forderten die Uniformierten den Außer- sich-Geratenen auf, das Messer wegzulegen.
  • Mit gezückter Dienstwaffe in der Hand forderten die Uniformierten den Außer- sich-Geratenen auf, das Messer wegzulegen.
  • Foto: Needham
  • hochgeladen von Laura Seezer

Mannheim. Wegen eines Vorfalls, der sich bereits am Samstagabend vor der Polizeiwache des Neckarstadtreviers in der Waldhofstraße ereignete, suchen die Beamten des Bezirksdienstes nun nach Zeugen.
Gegen 19.45 Uhr bedrohte ein 65-jähriger Mann mit einem Messer in der Hand seine 58-jährige Ex-Lebensgefährtin. Die Frau hatte sich zuvor in den Räumlichkeiten der Polizeiwache aufgehalten. Beim Verlassen des Gebäudes lauerte der Beschuldigte der Frau, die sich in Begleitung ihrer Tochter befand, dann auf. Dabei soll der Mannheimer mit einem Küchenmesser mit Keramikschneide in der Hand auch Stichbewegungen in Richtung der Frau ausgeführt haben. Als kurze Zeit darauf zwei Polizeibeamte die Szenerie betraten, um schlichtend ins Geschehen einzugreifen, zückte der 65-Jährige erneut das zwischenzeitlich verborgen gehaltene Messer und nahm nun eine drohende Haltung auch gegenüber den Ordnungshütern ein. Mit gezückter Dienstwaffe in der Hand forderten die Uniformierten den Außer- sich-Geratenen auf, das Messer wegzulegen. Da der Angesprochene die Stichwaffe Mutter und Tochter, die sich zwischenzeitlich in den Innenhof des Polizeireviers flüchten wollten, gezielt hinterherwarf, setzten die Beamten nun Pfefferspray ein und konnten den Quadratestädter schließlich überwältigen.
Gegen ihn wird unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt. Zum Zeitpunkt des Vorfalls sollen sich mehrere Personen, die das Geschehen auch mittels Mobiltelefon filmten, in unmittelbarer Tatortnähe aufgehalten haben.
Sowohl dieser Personenkreis, als auch weitere Zeugen werden gebeten, die Polizei unter 0621 33010 anzurufen und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen. ps

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