Trainingsauftakt bei den Adler Mannheim
Endlich wieder feiern mit den Fans

In der Qualität und in der Tiefe stark besetzt: Der Adler-Kader 2021/2022.  foto: pix
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Eishockey. Den Kufencracks der Adler Mannheim mal wieder etwas näher kommen zu können und sie nicht nur auf einem Bildschirm zu verfolgen und ihnen dabei heftig die Daumen zu drücken, dieser Wunsch wurde am vergangenen Freitag nach 509 Tagen zumindest für 1500 Adler-Fans endlich wieder wahr.

Mehr waren angesichts der weiter anhaltenden Corona-Pandemie bei der Saisoneröffnungsfeier an der SAP Arena zwar nicht zugelassen, dennoch sorgte das Ende der Fernbeziehung nicht nur bei den Fans sondern auch bei den Spielern für Freude. „Es war unglaublich und richtig gut mal wieder ein Event mit Fans zu haben. Natürlich hoffe ich dass wir in der anstehenden Saison wieder volle Stadien haben werden“, strahlte Rückkehrer Borna Rendulic auch nach dem ersten Eistraining am Montag, wenn er sich an den vorangegangenen Freitag erinnerte.
Zwar gilt der 29-jährige Stürmer aus Kroatien auf dem Papier als Neuzugang, doch wirklich neu ist Rendulic bei den Adlern nicht, der schon in der Saison 2019/2020 für den DEL Club aus Mannheim stürmte und damals nach der Hauptrunde mit 49 Punkten bester Scorer im Dress der Blau-Weiß-Roten war. Die Play-offs 2020 vielen bekanntermaßen der Pandemie zum Opfer und im Juni 2020 wechselte Rendulic dann zum Örebro HK in die schwedische Liga. Nun ist der Kroate also zurück in der Quadratestadt und es fühlt sich für ihn selbst nicht so an, als wäre er tatsächlich weg gewesen. „Ich habe dieselbe Handynummer, dieselbe Kreditkartennummer und dieselbe Wohnung“, sagt der nicht eben klein gewachsene Stürmer mit einem Lachen im Gesicht. „Wir haben noch einige Spieler dazu bekommen, aber viele Spieler hier kenne ich ja noch und ich denke dass wir da eine gute Mischung zusammen haben“, spürt man bei Rendulic den Tatendrang.
Dieser ist auch bei Adler-Headcoach Pavel Gross zu spüren. „Wir wollen die beste Mannschaft der Liga sein oder werden“, macht Gross auch keinen Hehl daraus dass man in der bevorstehenden Saison den Titel nach Mannheim holen will. „Die Konkurrenz wird auch wieder einen Tick besser sein“, ist dem Deutsch-Tschechen dabei bewusst, dass es viel harter Arbeit bedarf, wenn die Meistertrophäe nach 2019 wieder nach Mannheim wandern soll, nachdem der Titel 2021 an die Eisbären Berlin ging. Zum Trainingsauftakt am Montag konnte der 53-jährige gemeinsam mit Co-Trainer Mike Pellegrims dabei auch fast schon alle Neuzugänge begrüßen. „Ilari Melart und Ruslan
Iskhakov waren jetzt noch nicht dabei. Melart ist zum zweiten Mal Vater geworden und bei Iskhakov ist noch etwas mit den Papieren zu klären“, hofft Gross beide bald mit an Bord zu haben.
Während der finnische Verteidiger Ilari Melart wohl schon am Sonntag zu den Blau-Weiß-Roten stoßen wird, war der junge russische Stürmer Ruslan Iskhakov schon in Mannheim, musste aber wegen Problemen mit seinem Visum kurzfristig erst einmal wieder in seine Heimat zurückkehren. Auf dem Eis schon fleißig mittrainiert haben indessen die Neuzugänge Korbinian Holzer, Nigel Dawes, Jordan Szwarz, Luca Tosto und Tim Wohlgemuth.
Nicht völlig neu in der Quadratestadt ist Lean Bergmann, auch wenn der Stürmer bisher noch kein DEL-Spiel für die Adler absolviert hat, so trug er doch in der Champions Hockey League (CHL) 2019/2020 als auch vor der vergangenen Saison im Magenta Sport Cup schon das Trikot der Blau-Weiß-Roten, die am Freitag auch die Gelegenheit nutzten ihre neue Spielkleidung für die Saison 2021/2022 den Fans zu präsentieren.
Anfang kommender Woche brechen die Adler dann zur Saisonvorbereitung in die Schweiz auf, wo Testspiele gegen den HC Lausanne (11. August, 19 Uhr) und den EV Zug (13. August, 19 Uhr) auf dem Programm stehen. | va

Autor:

Peter Engelhardt aus Mannheim

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