KSC gegen St. Pauli / Stimmen zum Spiel / Bildergalerie
Verschossener Elfer, Rückstand, Ausgleich zum 1 zu 1

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  • Foto: Markus Gilliar/GES
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. Das Wildparkstadion macht sichtbare Fortschritte - dennoch ist die Baustelle in Karlsruhe beim KSC ein ungewöhnlicher Eindruck. Nackte Betonträger, 3, 4 Werbebanner auf der neuen Tribüne, davor die Trainerbänke auf der ungewohnten Gegenseite, die Teams kommen aus den beiden "Marathontoren" des Stadions (links und rechts Richtung Eckfahne). Dies wird es im neuen Stadion auch nicht mehr geben. Vielleicht wird man mit Blick auf eine Pandemie dieses Thema des getrennten Zugangs noch einmal genauer aufgreifen bei der Planung.

In 5 Minuten geht's los, der Rasen wird nochmals gewässert, Stadionsprecher Martin Wacker verliest wie üblich die Aufstellungen - ein Stück Normalität im Stadion, allerdings fehlen die gerufenen Nachnamen aus den vielen tausend Kehlen der Fans.

Der KSC (ganz in blau) wieder mit Uphoff im Tor, aber Trainer Eichner wechselt wie angedeutet zwei Spieler:  Fröde und Ben-Hatira sind drin, dafür Kobald und Lorenz auf der Bank.

Die Teams laufen ein, hörbarer Beifall von den Betreuern auf der Tribüne.

13.01 Uhr, Anpfiff
KSC in Ballbesitz, hörbar die lauten Kommentare aus der Pauli-Abwehr, besonders von Torwart Himmelmann. Der KSC spielt die Positionen durch, macht das Spiel breit.

3. Der KSC bleibt erfrischend im Vorwärtsgang, mit Ben-Hatira links vorne, der in die Mitte auflegt, dort kommt Hofmann 10 Meter vor dem Tor einen Schritt zu spät, Pauli kann klären.

Kleine Anmerkung am Rande, Pauli-Torwart Himmelmann spielt ganz in gelb, hat aber rote Handschuhe ... badische Farben!

Nach rund 10 Minuten kommt Pauli besser ins Spiel, besonders über die linke Seite - und da hat Stiefler mit den schnellen Antritten durchaus Probleme!

15. Minutre, Östigard langt von hinten hin, gut 22 Meter, Freistoß Wanitzek, der Ball geht Richtung Dreieck, aber TW Himmelmann,  kann ihn noch um den Pfosten drehen: erste Ecke KSC
Die Ecke bringt Wanitzek rein, etwas zu lang für Gordon, der Ball kommt hoch raus, Stiefler geht hoch - und rammt Lawrence an der Strafraumkante um: Gelb (ist im kommenden Spiel gesperrt!) von Schiri Markus Schmidt

Der KSC kontrolliert zwar optisch das Spiel, aber wirkt mitunter etwas unkonzentriert, leichte Ballverluste, Stockfehler - und beide Teams versuchen es mit langen Bällen. Eher ein statisches Spiel

22. Angezogen von St. Pauli über links, der Ball wird auf den Ex-KSCler Diamantakos durchgesteckt, der bekommt den Ball kurz vor der Torauslinie noch, zieht ab, aber Uphoff fängt den Ball sicher.

St. Pauli sortiert sich etwas besser, spielt mit, geht auch früh ran - aber meist noch lange Bälle im Spiel

25. Aufpassen: Rückpass von Stiefler zum Torwart, der kommt etwas kurz, Diamantakos sprintet dazwischen, doch Uphoff kann
noch klären.

28. Beide Trainer haben wohl am Spiel etwas auszusetzen - die Ersatzspieler laufen sich warm.

Der KSC schafft es nicht, so richtig gefährlich in die Hälfte der Hamburger zu kommen, kaum geht's über die Mittelllinie, sind die Hamburger da, stehen eng.

Konter Pauli, über rechts kommt der Ball zu Diamatakos, der bleibt aber in zentraler Position an Gordon hängen, der Ball kommt raus, aber Pauli kommt wieder.

40. Stiefler klärt zur Ecke, die kommt gefährlich rein, Gordon köpft raus, Benatelli zieht direkt ab, der Ball touchiert die Latte. Abstoß
 
41. Gondorf kassiert die Gelbe, auch gesperrt im nächsten Spiel! Freistoß kommt gefährlich rein, aber Uphoff klärt, obwohl er im 5er deutlich angegangen wird! Der Schiri hat es wohl nicht gesehen?

Die Nachspielzeit wird angezeigt: 1 Minute

45. Minute Freistoß Pauli in der eigenen Hälfte, Djuricin steht an sich nicht weit genug weg vom Ball, wird angeschossen ... aber seltsamerweise gibt's keinen Pfiff vom Schiri, sondern er lässt weiterlaufen?! Anyway ... der KSC kann die Chance nicht nutzen, verliert den Ball, Pauli kontert, und Sobota zieht aus zentraler Position aus 18 Metern ab, etwa einen Meter drüber

Halbzeitpfiff
Fazit bisher: Kaum Chancen, kaum zwingende Momente im Spiel - insofern ist das 0 zu 0 berechtigt!

Diesmal kommt der KSC zuerst aus der Kabine zurück, vor den Schiris und dem Gegner, motivierendes Klatschen der Spieler.
Keine Wechsel bislang

Anpfiff, Pauli geht gleich vor.

KSC mit Einwurf von rechts, aber Djuricin verliert die Kugel, aber der KSC erobert ihn wieder - und plötzlich pfeift der Schiri, deutet auf den Elfmeterpunkt!

Pauli-Verteidiger Lawrence tritt Hofmann, der nicht zum Tor schaut, am Strafraumeck in die Hacken ... Pfiff!
Ben-Hatira legt sich die Kugel am Elfmeterpunkt hin, läuft an ... aber was ist denn das? Ein Rückpass zum Torwart, der kann ihn locker halten! Das war schwach!

55. Doppelwechsel beim KSC, Lorenz für Ben-Hatira / Grozurek für Djuricin

56. Es kommt wie es wohl nach einem vergebenen Elfer kommen muss, der KSC pennt in der Abwehr, Gordon steht falsch,  Diamantakos geht durch die Abwehr wie ein warmes Messer durch Butter, lupft den Ball auch vorbei an Uphoff - 0 zu 1

57. Lange Flanke von Grozurek nach vorne, im Strafraum geht Gondorf dazwischen, hält den Fuß dazwischen, Ausgleich!

Spielunterbrechung - hat sich der Kälner Keller gemeldet? Schauen die sich die Szene nochmals an. Keine Ahnung ... alle stehen ratlos rum. Der Schiri schaut sich nichts an ... runs 2 Minuten Ratlosigkeit, dann erneuter Pfiff - und Zeichn zum Anstoßpunkt. Das Tor zählt!

Sorry, so macht die Fußballliga das Spiel kaputt! Keine Infos, keine aufklärende Betrachtung: In irgendeinem dunklen Keller tut sich irgendwas - und dann gibt's eine "Auswirkung" in Karlsruhe. Transparenz ist anders! Wo ist die Erklärung, was der Grund ist? Das lässt dann irgendwie durchaus auch Spielraum für verschwörerische Ansätze in Richtung "Wettmafia & Co."

Jetzt wird das Spiel lebhafter - keine Bälle, die mehr nach vorne gedroschen werden!
66. Hofmann auch mit Gelb - auch er ist in Aue nicht dabei!

68. Der KSC verschiebt sich stärker in die Pauli-Hälfte, spielt jetzt sicherer die Kugel, aber der letzte, der zwingende Pass kommt nicht so recht. Trotzdem ist die Pauli-Abwehr lautstark zu hören "Rauuuuussss"

75. Pauli wechselt wieder, frische Kräfte für den Sturm

77. Der KSC spielt oft quer, dann nach vorne ... aber als langer Ball, der lange unterwegs ist - und beim Gegner ankommt!
Da hat der KSC mal Raum für sein Spielüber die Flügel, aber der Ball von Fröde nach links ... aber ins Niemandsland... der Ball trudelt ins Toraus!

79. Pauli mit Vorwärtsgang, aber die KSC-Abwehr steht, die Blauen sind aufmerksam!
Jetzt der KSC toll über außen, Flanke und Hofmann schraubt sich hoch, eine Kopfball-Granate, aber Himmelmann bekommt gerade noch die Hände raus, Ecke!

80. Schneller Konter, Pauli über außen, der Ball kommt zu Flum, 11 Meter frei vor Uphoff: vorbei am Tor. Das war ein Kunststück! Durchatmen für den KSC

81. Freistoß von Gondorf; Olsson kommt gerade noch vor Pisot an den Ball, kann klären
Ecke KSC von Links, Lorenz gibt rein, aber Fröde kommt nicht richtig dran, Abstoß

Wechsel erneut bei St. Pauli und beim KSC, Fink für Fröde.

Erfreulich:Der KSC bleibt dran, meist ist das Spiel in der Pauli-Hälfte.
85. Stiefler geht rechts zur Torauslinie, aber der Ball kommt nicht richtig rein

88. Fink zieht zentral ab, aber auch hier pariert Himmelmann

Beide Teams mauern jetzt nicht, wollen den entscheidenden Treffer - die 89. Minute läuft

Angezeigte Nachspielzeit: 3 Minuten

Einwurf für den KSC, Balljunge ist diesmal sogar der KSC-Trainer, langer Einwurf von Lorenz, aber der Schiri sieht etwas im Strafraum, pfeift: Endstand 1 zu 1

Das Unentschieden hilft St. Pauli deutlich mehr als dem KSC, der noch immer in der Tabelle unten drin hängt ... Mit einem Sieg wären die Blau-Weißen wieder richtig im Rennen gewesen. Jetzt geht es am Sonntag nach Aue, für das Spiel sind aber ein paar Karlsruher durch die Gelbsperre nicht dabei.

Stimmen zum Spiel
Lukas Fröde: "Es war ein etwas komischens Spiel, der Elfer hätte uns in der Situation sehr geholfen, aber das passiert eben manchmal, dass der nicht reingeht. Dann das Gegentor, das kippt so ein Spiel eigentlich. Wir sind aber schnell zurückgekommen. Das war sehr wichtig. Am Ende hätte es für beide Seiten noch kippen können. Auf der einen Seite sind wir ungeschlagen durch die Englische Woche gekommen, aber eben kein wichtiger Sieg für uns. Aber wir sind deutlich näher dran. Jetzt müssen wir uns schnell regenerieren und die nächsten Aufgabe angehen!"

Christian Eichner: "St. Pauli hat versucht, zunächst gut zu stehen, den Abstand in der Tabelle zu uns zu halten. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit zu häufig im Spiel die falsche Entscheidung getroffen. Zudem hat mir da die Körperlichkeit meines Teams nicht gefallen. Wir haben das in der Pause thematisiert, so dass es auch jeder verstanden hat. Nach dem vergebenen Elfer war es leider dann wie so oft, wir haben einen Fehler gemacht, der Gegner hat ihn ausgenutzt. Aber meine Mannschaft zeichnet es aus, dass sie sich nicht aufgibt, wir haben den Ausgleich schnell gemacht. Erst danach brachten wir dann die Körperlichkeit ins Spiel, haben aber in der ersten Halbzeit zu wenig investiert, müssen uns jetzt wieder mit einem Unentschieden begnügen. Jetzt geht's darum, 2 Tage lang abzuschalten - und dann konzentriert die nächste Aufgabe angehen."

Autor:

Jo Wagner

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