Gedichte

Beiträge zum Thema Gedichte

Lokales
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Gustav-Adolf-Bähr-Förderpreis für Junge Literatur
Top-10-Texte im Herrenhof Mußbach

Mußbach. Die 26. Ausgabe der Literaturvilla, die am Donnerstag, 1. Juli, um 19 Uhr in der Remise des Herrenhofs (Open Air) stattfindet, steht ganz im Zeichen des neu benannten Gustav-Adolf-Bähr-Förderpreises für Junge Literatur der Literaturvilla Herrenhof. Aus knapp vierzig Bewerbungen – fast doppelt so viele wie bei der ersten Ausschreibung des Förderpreises der Literaturvilla 2018 – hat die Jury, bestehend aus Wolfgang Allinger (Autor, Verleger der „Wortschau“), Florian Arleth (Autor,...

Lokales
Die Broschüre ist da.
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Gemeinsame Kunst-Broschüre
Regina Seiler und Uschi Freymeyer präsentieren Projekt

Frankenthal. „Wir haben uns gefreut und waren gespannt wie Kinder an Weihnachten“, berichtet Uschi Freymeyer in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit Regina Seiler hat sie eine Broschüre herausgegeben, die sich mit Gedichten und Kunst auseinandersetzt. Die Idee entstand vor über zwei Jahren, doch erst durch die Pandemie fanden die beiden Frauen Zeit, diese in Angriff zu nehmen. Viele Gespräche, Vorbereitungen und das Schaffen von Kunstwerken waren nötig, um das neue Projekt „Symbiosen“...

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GEDICHT DES TAGES
Vision - Der Messias

Einst hatte ich eine Vision während meiner ersten Krankheitsphase. Ich betete und auf einmal kam mir ein Mann mit langen Haaren im inneren Auge entgegen. Seine Augen leuchteten wie Lichtkegel in phosphoreszierendem grün. Ich konnte nicht in seine Augen sehen. Dazu schrieb ich 4 Jahre später dieses Poem. Es war in meiner ersten Sammlung, den "Geboten der Liebe" enthalten. Dieses Manuskript schickte ich 2000, nach dem Reromantischen Manifest nach Frankfurt zu Suhrkamp. Es waren meine ersten 30...

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GEDICHT DES TAGES
Über einen musikalischen Denkfehler

Hier, in Erinnerung an Fields of Gold von Sting. Ich dachte bei diesem Lied immer, dass er sang Fields of Body anstatt Fields of Barley. Fields of Body interpretierte ich als Friedhof anstatt des Roggenfeldes.... Da ich nun schon lange die Richtigkeit kenne, versuchte ich mit meinem ersten Gedanken, des Friedhofes oder Seelenfeldes, ein Gedicht zu schreiben. Der Anfang klingt unbewusst oder nicht beabsichtigt nach Trakl. Bei ihm heißt es "Wenn am Abend die Glocken Frieden läuten". Ich hab viel...

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GEDICHT DES TAGES
Über Nietzsche

Wer es nicht weiß, Nietzsche lebte in seiner Pension als Philologe in Sils Maria. Er schrieb über den Ort, er wäre 6000 Fuß über dem Meer. Als er seine Erkenntnis der Wiederkunft des Gleichen bekam, musste er weinen und lachen gleichzeitig. In Turin schlug ein Kutscher seine Pferde und er umarmte das Pferd. Nietzsche war ab 1889 geistig umnachtet. In ihm lebte eine Krankheit, die man zuerst als Syphilis bezeichnete. Er bekam eine Gerhirnverweichung. Sein Credo, Gott ist tot, rührte von der...

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GEDICHT DES TAGES
Uhrumstellung

Uhrumstellung. licht gefaltet auf warmem gras stilles glitzerndes moos taubedeckt. voll der samtene gesang der vögel klares gurren in kehlen der lerche. auch auf dem fast vollendeten spaziergang ein lied auf meinen lippen. erinnerungen getragen von waldiger früh- ich strahle wie der fleck der sonne der sie schwärzt der skeletthimmel- wolken pyramidenförmig es wurde die uhr umgestellt auch wenn das frühjahr so eine stunde früher beginnt? Uwe Kraus 14.04.20 - für Dr. Andreas Rueff Erklärung: Also...

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Juliane Liebert "lieder an das große nichts"

Juliane Liebert „lieder an das große nichts“ Wie kann man einen so gut gelaunten Slang schreiben? Die 1989 geborene junge Autorin schreibt normalerweise für Zeit, Spiegel und Süddeutsche. Ihre Texte sind wie Lieder der Popmusik, dem Punk. Sie schreibt von der Apokalypse über Wuppertal, wird nie langweilig. Der Tod ihrer Mutter lässt kurz innehalten, aber dann folgen Bildstrecken und kurzweilige knappe Sachen. Lieder, die sich nicht Nichts nähern. Ein Buch wie ein Besuch einer Achterbahn....

Lokales

GEDICHT DES TAGES mit Interpretation
UMWELTschmutz

Hier, für die, die nicht mehr über Umweltbelastungen nachdenken. Ich sah gerade den Artikel von Herrn Kohls über den Klimawandel im Garten, da fiel mir dieses ein... Interpretation siehe unten... schmutzUmwelt = Umweltschmutz gegoren im erdkern der schmutz radioaktiver müll methan hölle, der vorhof, das pandämonium. erdreich ertrinkt in saurem regen kohle nimmt sauerstoff zu schaden bleiben dioden elektrolytischer unrat. woher kommt energie? ja wenn nicht durch den gasplaneten die sonne lasst...

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Gedicht meines Lebens
Goethe war gut

Liebe Leser, ich schreibe seit 21 Jahren und mein Ziel war von Anfang an Suhrkamp. Da lernte ich im Jahre 2000 meine Mentorin Frau Landes kennen. Mit ihr kann ich telefonieren. Sie ist wie ein guter Geist. Ich wollte immer ihrem Anspruch genügen. Sie sagte immer, "Das ist ja ganz gut" ... Aber was sie ein paarmal sagte war: "Wenn Sie zu Suhrkamp möchten, müssen sie so gut sein wie Goethe". Daraufhin schrieb ich eines Tages dieses Gedicht. Danach sagte sie das mit Goethe nie mehr! Suhrkamp war...

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Hallo Literaturinteressierte!
Karl Krolow - Meine Gedichte

Karl Krolow – Meine Gedichte Es ist schwer Karl Krolows Verse auf den Punkt des Reimschematas zu lesen. Um genau zu sein: Er schreibt sehr komplexe Gedanken, die er fast verwirrend einsetzt. Nach der Lektüre des Buches „Meine Gedichte“, frage ich mich, wie lange Krolow von einer Strophe zur anderen dachte? Es kann sein, dass er seine Schreibmaschine für Tage ruhen ließ, bis er weiterschrieb. Wahnsinn was er von Zeile zu Zeile sagte. Zum Beispiel hier, bei dem „Lied um sein Vaterland zu...

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GEDICHT DES TAGES
An die Weisheit, an die Liebe zum 3. Advent

So, nunmehr im Jetzt befindet man sich in der Schwelle von Nacht zu Tag. Es ist die Zeit großer Dichter, das Morgengrauen, das Dasein, während Morpheus die Nacht beschwört. Kafka und Cioran huldigten die Dunkelheit und durchwachten die Schwärze und schrieben die Seelen leer. Die Nacht, das Inspirierendste... Sterne leuchten. Man denke an die Hymne an die Nacht meines Vorbildes, Novalis. Die Nacht durchbricht den Tag und trägt Geheimnisse. Novalis war ein Junggenie, der seiner heimlich Verlobten...

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Sonntagsgedanken
Zum morgigen 1. Advent

Im Anbeginn des Tages fließt Energie durch die Natur. Hier ein Gedicht, welches ich Stefan George widmen will. Sein "Komm in den totgesagten Park" hat mich dazu inspiriert. "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", sagte Hermann Hesse. So auch an der Brücke von Nacht und Tag. Ich erwarte den Schlaf, denn er ist mit seinen Träumen eine Flucht vor negativen Dingen. Und wenn man dann den Sonntag im herbstlichen Sonnenstrahl genießt, z.B. bei einem Spaziergang, kommen einem wieder neue Bilder und...

Lokales

von unserem Umgang mit Corona
Was können wir besser machen?

Mir ist aufgefallen, dass es anders noch war in der ersten Welle. Man passte mehr auf und der Umgangston war freundlicher untereinander. Man gibt in Alltäglichkeiten auch nicht mehr so acht hat sich "gewöhnt" an die Lage. Das konnte ich diese Woche wieder erleben in einem großen Discounter am Anfang der Wormser Straße. Wie schon seit längerem funktionierte der Spender für Infektionsmittel nicht wie seit Monaten schon sehr oft. Am Freitag darauf angesprochen, war er am Montag morgen immer noch...

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Dieter M. Gräf - Falsches Rot

Dieter M. Gräf – Falsches Rot – Brueterich Press 2018 Dieter Gräf ist ein Meister der Wortstafetten und Experimente. Eine Textmaschine. Was bei ihm früher in kurzen Texten gelang, gelingt ihm jetzt im Langgedicht. Autoren.nfahren nannte er früher seine gekonnten, kurzen, artifiziellen Poeme. Er arbeitet mit Zeilensprüngen, technisch, was Word betrifft oder das jeweilige Schreibprogramm, sehr versiert. Es fiel mir erst schwer einzusteigen, in diese Gedichte, da Herr Gräf sehr viel Fachwissen...

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GEDICHT DES TAGES
Von der Computersucht

Hier geht es um die Computersucht. Zur Zeit ziehe ich meine Internetaktivität zurück! Ich war ein erfolgreicher Blogger und Internetliterat, aber es wurde mir zu viel. Immer morgens schon nach E-Mails und Messengerkontakten schauen? Oft macht der Computer folgendes: Er ist ein Zeitmörder! Man muss haushalten, denn es gibt neben der virtuellen Welt noch ein Leben. Man sieht junge Menschen nur noch mit dem Handy, Tablet und da wird gewischt und gepostet... Unten mein Gedicht des Tages: Von...

Lokales
Sandra Trunk schreibt Gedichte, besonders gerne über ihre liebste Zeit im Jahr: Weihnachten. Stolz hält sie hier ihr zweites Buch in Händen. Das Foto an der Wand hinter ihr zeigt Manfred Koch, einen der Künstler des Ateliers Molemol, die für die Illustration verantwortlich zeichnen.

Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt
"Wir warten auf Weihnachten"

Speyer. Sandra Trunk ist ein Dezember-Kind und vielleicht ist das der Grund dafür, dass Weihnachten ihre liebste Zeit im Jahr ist. Mit Weihnachten kann sich die 36-Jährige das ganze Jahr über beschäftigen. Auch bei 30 Grad im Schatten. Ihre Gedanken zu Weihnachten finden sich jetzt in 24 Gedichten in einem von der Stiftung Lebenshilfe Speyer-Schifferstadt herausgegebenen Buch: "Wir warten auf Weihnachten". Die Illustrationen im Buch stammen vom Atelier Molemol, der Künstlergruppe der...

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GEDICHT DES TAGES
Die Gebote der Liebe

In eine richtige Zeitung gehören auch Gedichte. In fast jeder großen solchen z.B. FAZ ist das ein Muss. Das meine ich auch für die Druckausgabe des Wochenblatts! Darum denke ich mir, der Leser sollte auch mal in einem kurzen Text innehalten. Auch für diese Zeit. Das Gedicht, das ich ausgesucht habe bezieht sich auf einen Text von Sting: "Let your Soul be your Pilot". Denn das sollte man immer machen. Auf seine Intuition hören. Ich schreibe seit 20 Jahren und dieses Gedicht stammt aus den...

Lokales

Lesung in Lingenfeld
Duo Texttaxi: Das große Reinemachen

Das Duo Texttaxi mit Kerstin Bachtler und Bodo Redner sammelt Wortfetzen, sortiert Sätze und trennt Silben. Da werden Zeilen recycelt und Worte wiederverwertet. Was bleibt, wenn der Abfall abfällt? Ganz bestimmt kein Müll, sondern reine Reime, blanke Verse und adrette Sonette. Bekannt für ihre lustigen Lesungen graben Kerstin Bachtler und Bodo Redner auch dieses Mal ganz tief in der Texttonne und präsentieren erstaunliche Lyrik übers Saubermachen, über Umweltverschmutzung und Klimawandel. Und...

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Text der Zeit
Über Freundschaft

Liebe Leser, was ist schöner als gute Freundschaft... Schiller schrieb: "Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu seyn"! Manchmal geht Freundschaft durch Lüge oder Eifersucht oder wegen den Frauen kaputt, zumindest bei uns Männern... Bei Frauen ist es umgekehrt.. Gerade in letzter Zeit verlor ich Freunde... Aber es ist auch falsch, wenn man aggressiv reagiert. Das tat ich. Aber auch gereizt zu werden ist nicht schön, aber man lernt aus Fehlern... Hier mein Text zur Freundschaft......

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Lesung und Percussive Interpretationen
Hasan Özdemir bei Franz&Lissy

Ludwigshafen. Am Freitag, 10. Juli 2020, 20 Uhr, gibt es bei Franz & Lissy (Lisztstraße 176 in Ludwigshafen) eine Lesung mit Hasan Özdemir und Percussive Interpretationen von Yunus Kerem Ilyada. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Über Hasan ÖzdemirHasan Özdemir ist ein deutschsprachiger Lyriker, Erzähler und Dramatiker türkischer Abstammung. 1963 in der Türkei geboren, lebt er seit Ende 1979 in Ludwigshafen am Rhein und seit 2009 auch in Freinsheim. Bereits vor seinem Studium der...

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Gedicht der Zeit
Zum Klimawandel

Hier ein Gedicht zum Klimawandel, verpackt in alter Schreibe. Früher wollte ich schreiben wie ein Goethe oder Schiller. Nunmehr weiß ich, es gibt andere Wege und Mittel zu schreiben. Jeder der schreibt, sollte sich mit modernen Gedichten befassen... Ich teile zu Beginn alte Texte. Der ungelernte Lyrikleser sucht Reimgedichte. Heute gibt es Variationen, was früher Sonett oder Ballade waren, ist heute Prosagedicht. Meiner Meinung ist das Reimgedicht, wie auch die Mundart am Sterben. Einhalt hat...

Lokales

Inspiriert von Frau Fuchs' Gedicht "Die Schublade"
Moi Wäschkommod

'S konn jedi Fraa e Lied druf singe, desweche will ich's ufs Babier heit bringe: 'S gibt bestimmt noch mehr im Haus, was klemmt, es is en Graus! Am schlimmschde is die Wäschkommod, do is fascht alles aus'm Lot! Des war net immer so, ich muss es saache, in letschder Zeit muss ich awer klaache: Strumphose, dick un dinn ehrlich - es is alles drin! Kompressionsstrimp sin ach debei, statt viere sins awer nur noch drei! Socke, Kniestrimp, korz un long, wenn ich jetzt was such, dann werd mer's bong!...

Lokales

Zeit zum Aufräumen
Bawett in der Coronakrise

Neustadt. Corona-Zeit: Zeit für die schönen Dinge im Leben, Zeit für die Familie, Zeit für das Heim, Zeit zum Aufräumen. „Die Markfrau Bawett in der Corona-Krise“ möchte wir unsere neue Stadtanzeiger-Serie nennen und dabei Hilde Fuchs zu Wort kommen lassen. Zum Auftakt hat sich die beliebte Neustadter Mundartdichterin mit dem Thema „Schublade“ beschäftigt und dabei längst verloren geglaubte Kleinodien ihres Hausrats ans Tageslicht befördert. Hilde Fuchs stammt ursprünglich aus Schlesien, von wo...

Lokales
Symbolfoto

Gedanken eines Pfälzers zu Corona
"Ebbes schdimmt net"

Eppstein-Flomersheim. Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt und wird es wohl auch noch eine ganze Weile tun. Unser Leser Peter Fruth hat dazu ein Gedicht, "die Gedanken eines Pfälzers zu Corona", verfasst:  Ebbes schdimmt nett Du gehschd an doi Fenschder und guggschd dich drauß um. ´S iss ongenehm warm, ´s schoint jo a die Sunn. Doch ebbes iss komisch, dich packt so e Gfiehl, kä Auto, kä Leit, ´s iss unheimlich schdill. Du schbidscht jetzt doi Ohre, heerschd, ob sich was rührt unn bischd a...

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