Erinnerungen

Beiträge zum Thema Erinnerungen

Lokales
Jutta Meyer als Zwölfjährige. Foto: Archiv Meyer

Erinnerungen von Jutta Meyer an Weihnachten 1947
Zehn Eier für ein Puppenhaus

Von Jutta Meyer Weihnachten 1947. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges und der Vertreibung aus meiner Heimatstadt Danzig feierten meine Eltern und mein Bruder Dieter und ich 1947 erstmals das Weihnachtsfest wieder in den eigenen vier Wänden im Münsterland. Ärmlich waren die Wohnverhältnisse, ein kleines Wohn-Schlafzimmer für meine Eltern, eine kleine Küche ohne Wasseranschluss und eine kleine Dachkammer, in der mein Bruder und ich schliefen, auch fehlten alle Türen. Das Wasser für den täglichen...

Lokales
9 Bilder

Abenteuer als Entwicklungshelfer in Afrika
Anselm Schröter: Thabos Land

Der Autor, anselm Schröter,  nimmt uns mit ins südliche Afrika der Achtziger Jahre, in eine von politischen Wirren gezeichnete Zeit. Fünf Jahre lebte er mit seiner Familie in Lesotho und arbeitete als Lehrer und Dozent für den Deutschen Entwicklungsdienst. Die farbige Schilderung ist gespickt von spannenden Erlebnissen, großartigen Momenten, aber auch existentiellen Konflikten. Reichhaltige Illustrationen verschaffen den Erzählungen zusätzliche Authentizität.

Lokales

Unsterbliche Pfälzer Mundart
Babbel un Letsche

Babbel, was fer e herrlichie Sprooch, wu sou e tolles Wort hervorbringt. Die ganze Erinnerunge wern wach an e erschtes Spielzeich, wu die Natur mit all ehrm Erfinnungsreichtum selwer gschaffe hot, an grenzelousie Freiheit, an ebbes, wu mer schun als Baby hot beherrsche kinne un batsch un mitte nei un noch emol batsch. Der Babbel, wu ehr klännie Tochter grad im Houf aageriehrt hot, der hot unser Nochbern sogar mol zu dem Ausruf getriwwe: Aurora, aldie Drecksau, mach, dassd reikummscht. Aurora...

Lokales
Jutta Meyers Mutter als 34-Jährige im Herbst 1944.
2 Bilder

75 Jahre Kriegsende: Erinnerungen von Jutta Meyer
Auf der Suche nach einer neuen Heimat (Teil 2)

Von Jutta Meyer Haßloch. 75 Jahre Kriegsende - im Mai 1945 war auch in Danzig, der Heimatstadt von Jutta Meyer, der Krieg zu Ende. In ihren Erinnerungen lässt sie die schwere Nachkriegszeit aus der Sicht einer Vertriebenen Revue passieren und berichtet über ihre abenteuerliche Reise über Schwerin, Schleswig-Holstein, Münster und Bochum in die Pfalz. Uns gelang die Flucht. Wir verharrten mucksmäuschenstill hinter dem Gebüsch bis der Zug abfuhr, als die Lage rein war, gingen wir an den...

Lokales
Der Lehrer Karl Meißner unterrichte von 1946 bis 1949 ander Schillerschule in Haßloch.  Foto: privat

Erinnerungen an die Schillerschule der Nachkriegszeit
Aus dem Schultagebuch von Karl Meißner (Teil 4)

Von Markus Pacher Haßloch.75 Jahre Kriegsende: Der aus Glanbrücken bei Lauterecken stammende Lehrer Karl Meißner, Jahrgang 1904, berichtet in seinem Schultagebuch von seinen Haßlocher Jahren: Zwischen 1946 und 1949 unterrichtete er an der Schillerschule. In loser Folge möchte das Wochenblatt heimatinteressierten Leserinnen und Lesern an den damaligen Erlebnissen und Erfahrungen von Lehrer Karl Meißner teilhaben lassen. Fräulein Ohler [Anm. d. Red.: neue Schulleiterin] besitzt großes...

Lokales
Karl Meißner.  Foto: Pacher

Erinnerungen an die Schillerschule Haßloch
Aus dem Schultagebuch von Karl Meißner (Teil 3)

Von Markus Pacher Haßloch. Der aus Glanbrücken bei Lauterecken stammende Lehrer Karl Meißner, Jahrgang 1904, berichtet in seinem Schultagebuch von seinen Haßlocher Jahren: Zwischen 1946 und 1949 unterrichtete er an der Schillerschule. In loser Folge möchte das Wochenblatt heimatinteressierten Leserinnen und Lesern an den damaligen Erlebnissen und Erfahrungen von Lehrer Karl Meißner teilhaben lassen. Als weitere Verstärkung des Lehrpersonals wird Kollege Ludwig Frank, wohnhaft in...

Lokales
Karl Meißner

Erinnerungen an die Schillerschule
Aus dem Schultagebuch von Karl Meißner (Teil 2)

Von Markus Pacher Haßloch. Der aus Glanbrücken bei Lauterecken stammende Lehrer Karl Meißner, Jahrgang 1904, berichtet in seinem Schultagebuch von seinen Haßlocher Jahren: Zwischen 1946 und 1949 unterrichtete er an der Schillerschule. In loser Folge möchte das Wochenblatt heimatinteressierten Leserinnen und Lesern an den damaligen Erlebnissen und Erfahrungen von Lehrer Karl Meißner teilhaben lassen. Ein Kollege, den ich aus meiner Schulamtsbewerberzeit schon kenne, ist Herr Zapp. Er war...

Lokales
Karl Meißner an seinem Lieblingsinstrument, der Orgel.

Fünf Lehrer und zwanzig Klassen an der Schillerschule
Aus dem Schultagebuch von Karl Meißner (Teil 1)

Von Markus Pacher Haßloch. Ein wenig erinnert die momentane schulische Situation an die schweren Nachkriegsjahre, als Deutschland in Schutt und Asche lag und es an Lehrern und Unterrichtsmaterial mangelte. Der aus Glanbrücken bei Lauterecken stammende Lehrer Karl Meißner, Jahrgang 1904, erzählt in seinem Schultagebuch von seinen Haßlocher Jahren: Zwischen 1946 und 1949 unterrichtete mein Großvater an der Schillerschule. In loser Folge möchte das Wochenblatt heimatinteressierten Leserinnen...

Lokales
Symbolbild

Gedenkgottesdienst am 13. März in Kusel
Erinnerungen geben Halt und Trost

Westrich. „Von dem Menschen, den du geliebt hast, wird immer etwas in deinem Herzen zurückbleiben, etwas von seinen Träumen, etwas von seinen Hoffnungen, etwas von seinem Leben, alles von seiner Liebe“ – unter diesem Leitwort von Irmgard Erath lädt der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Westrich zu einem ökumenischen Gedenkgottesdienst für alle Angehörigen von verstorbenen Patienten des vergangenen Jahres ein. Die ökumenische Feier wird von den Seelsorgern beider Konfessionen sowie...

Lokales
Obstgroßmarkt am Kohlplatz, ca. 1930.  Foto: Archiv

Doris Hahn lädt zu einem Spaziergang durch die Neustadter Vorstadt von anno dazumal ein
Gang der Erinnerungen (Teil 1)

Von Doris Hahn Neustadt. Zu einen „Gang der Erinnerungen“ durch die Vorstadt des letzten Jahrhunderts möchte die Neustadterin Doris Hahn, 1938 in der „Weststadt“ geboren, unsere Leserinnen und Leser einladen. In den kommenden Wochen werden wir ihre  Aufzeichnungen im Rahmen einer Serie interessierten Lesern zugänglich machen und damit vielleicht den ein oder anderen Neustadter dazu animieren, selbst zur Feder zu greifen und uns an seinen Erinnerungen an das alte Neustadt teilhaben zu...

Lokales

Jugenderinnerungen
Aufbruch - Erinnerungen an eine bewegte Jugend

Anselm Schröter hat in seinem reich bebilderten Buch versucht, auf sehr subjektive Weise seine Kindheit und Jugend in der Zeit des Wirtschaftswunders zu durchleuchten. Im Hintergrund des Buches steht die Frage, durch welche Faktoren eine Jugend im Nachkriegsdeutschland beeinflusst werden konnte. In eine Flüchtlingsfamilie wird er 1954 hinein geboren, als jüngstes von fünf Geschwistern. Der Vater, 1948 aus der Gefangenschaft in Frankreich entlassen, baut mühsam eine Existenz auf. Die 68er...

Lokales

Kindheitserinnerungen aus Eichelberg
Oje, oh Schreck: der Weiß- und der Schwarzbart

Es war der 6. Dezember  — „Sankt Nikolaus“ und sein schwarzer Begleiter, der „Pelznickel“, auch „Pelzmärtel“ oder „Knecht Ruprecht“ genannt, waren angekündigt. Schon wochenlang vorher wurde meinem Freund Edwin und mir angedroht, dass der Knecht Ruprecht uns beide in den Sack stecken und in den dunklen Wald mitnehmen werde. Wir beide hatten bei der frommen Ordens Kinderschulschwester die meisten „schwarzen“ Strafpunkte gesammelt. Meist, weil wir am Nachmittag partout auf den kleinen Prischen...

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.