„Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft“
25. Heinz-Kappes-Preis: Herausragendes Engagement junger Menschen in Karlsruhe geehrt

Die Preisträger des Heinz-Kappes-Preises: der KoKreis der 72-Stunden-Aktion, Paulina Jaworska, die Hochschulgruppe Lernfreunde und der Arbeitskreis Ferienfreizeiten des Kreisjugendwerks der AWO Karlsruhe-Stadt im Beisein von Mitgliedern des Rotary-Clubs Karlsruhe-Fächerstadt und Ehrengast Sozialbürgermeister Martin Lenz.  | Foto: Foto: Dr. Rüdiger Engel
  • Die Preisträger des Heinz-Kappes-Preises: der KoKreis der 72-Stunden-Aktion, Paulina Jaworska, die Hochschulgruppe Lernfreunde und der Arbeitskreis Ferienfreizeiten des Kreisjugendwerks der AWO Karlsruhe-Stadt im Beisein von Mitgliedern des Rotary-Clubs Karlsruhe-Fächerstadt und Ehrengast Sozialbürgermeister Martin Lenz.
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Der Rotary Club Karlsruhe-Fächerstadt (RC) hat im Rahmen einer feierlichen Gala den 25. Heinz-Kappes-Preis verliehen. Mit insgesamt 7.000 Euro Preisgeld wurden drei Gruppen und eine Einzelperson für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.
„Es ist eine große Freude, auch in diesem Jahr wieder so vielfältiges Engagement auszeichnen zu dürfen. Dies unterstreicht die unverzichtbare Rolle, die Ehrenamtliche in allen Bereichen unserer Gesellschaft spielen“, betonte Gabriele Kellermann, Organisatorin des Heinz-Kappes-Preises beim RC Karlsruhe-Fächerstadt.

Die Preisträger 2024 sind:
• Paulina Jaworska: Für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Planung und Durchführung der craft.Roadshows, die Schülern Einblicke in handwerkliche Berufe bieten und praktische Erfahrungen ermöglichen.
• Arbeitskreis Ferienfreizeiten (AKF) des Kreisjugendwerks der AWO Karlsruhe-Stadt: Für die Organisation unvergesslicher Ferienfreizeiten und die Ausbildung von Jugendleitern nach hohen „Juleica-Standards“.
• Hochschulgruppe „Lernfreunde“: Für ihre Unterstützung des Lernfreundehauses, das zahlreiche sinnvolle Angebote außerhalb staatlicher Strukturen bereitstellt und auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen ist.
• KoKreis der 72-Stunden-Aktion im Dekanat Karlsruhe: Für die umfassende Planung und Unterstützung der 72-Stunden-Aktion, die zahlreiche Sozialprojekte ermöglicht.

„Die Arbeit der Ehrenamtlichen im Hintergrund wird oft übersehen“, sagte Rotary-Präsident Detlef Löhe. „Der Heinz-Kappes-Preis macht diese Arbeit sichtbar und würdigt sie. Er soll auch andere dazu ermutigen, sich zu engagieren.“

BM Lenz: „Vielfältiges Ehrenamt in Karlsruhe und der Region“
Sozialbürgermeister Martin Lenz, Ehrengast der Veranstaltung, hob die Bedeutung des Ehrenamts hervor: „Die diesjährigen Preisträger zeigen eindrucksvoll, wie breit gefächert das Ehrenamt in Karlsruhe und der Region ist. Ohne Ehrenamtliche wären viele Angebote im sozialen, Bildungs- und Freizeitbereich nicht möglich.“
Die Ausschreibung für den 26. Heinz-Kappes-Preis beginnt im Frühjahr 2025. Weitere Informationen finden Sie unter www.heinz-kappes-preis.de.

Hintergrund zum Heinz-Kappes-Preis
Der Rotary Club Karlsruhe-Fächerstadt verleiht den Heinz-Kappes-Preis seit dem Jahr 2000, um junge Menschen für ihr soziales Engagement zu ehren und andere zur Nachahmung zu motivieren. Der Preis ist in diesem Jahr mit insgesamt 7.000 Euro dotiert und richtet sich an Einzelpersonen oder Gruppen junger Menschen bis 27 Jahre.

Über Heinz Kappes
Heinz Kappes war ein engagierter evangelischer Jugendpfarrer und Sozialpolitiker aus Karlsruhe. Von 1923 bis 1933 setzte er sich unermüdlich für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus verlor er seine Ämter und emigrierte nach Palästina. Nach seiner Rückkehr 1948 arbeitete er als Landesjugendpfarrer in Baden und engagierte sich weiterhin für Menschen am Rande der Gesellschaft. Heinz Kappes war Gründungsmitglied des Rotary Club Karlsruhe und verstarb 1988 im Alter von 94 Jahren.

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Autor:

Daniel Wensauer-Sieber aus Karlsruhe

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