Stadt setzt Zeichen für die Sicherheit und Resilienz ihrer Infrastruktur

Das Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz der Stadt Kaiserslautern hat acht Stromaggregate auf Anhängern beschafft | Foto: Stadt Kaiserslautern
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Kaiserslautern. Die Katastrophenschutzinfrastruktur in Kaiserslautern wurde entscheidend verbessert: Das Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz hat acht Stromaggregate auf Anhängern beschafft, von denen eines in der Hauptfeuerwache verbleiben wird und sieben in den Ortsbezirken zum Einsatz kommen werden. In allen sieben Feuerwehrhäusern der Freiwilligen Feuerwehr, verteilt auf die Stadtteile Morlautern, Erlenbach, Erfenbach, Siegelbach, Hohenecken, Dansenberg und Mölschbach, wurden dazu Anschlüsse für Netzersatzanlagen installiert.

„Die wachsenden Risiken durch Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels sowie die Bedrohung durch Cyberangriffe verdeutlichen, wie essenziell eine verlässliche Energieversorgung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ist“, erläutert Feuerwehrdezernent Manuel Steinbrenner den Hintergrund. Die Feuerwehrhäuser sollen in Notlagen als sogenannte „Leuchttürme“ fungieren: „Sie dienen der Koordination zwischen den beteiligten Behörden, der Information der Bevölkerung sowie der Unterstützung der Selbstorganisation zur Schadensbewältigung“, so der Beigeordnete.

Mit der Nachrüstung der Feuerwehrhäuser schaffe die Stadt eine solide Basis für den Katastrophenschutz in Kaiserslautern. Steinbrenner: „Unser Fokus liegt darauf, den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden und die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger bestmöglich zu gewährleisten.“

Bei einem allgemeinen Stromausfall sollen die Stromgeneratoren die einzelnen Feuerwehrhäuser mit Energie versorgen, um somit die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr sicherzustellen. Um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, trotz Ausfall der Telekommunikation in einem annehmbaren Zeitraum ein Hilfegesuch absetzen zu können, werden bei Stromausfällen ab einer Dauer von 30 Minuten die Feuerwehrhäuser automatisch besetzt und dienen dann als Notruf- und Informationsstellen.

Neben der Grundversorgung mit Licht und Wärme können nun auch kritische Geräte wie Funkanlagen, IT-Systeme und Einsatzfahrzeuge zuverlässig in den Feuerwehrhäusern betrieben werden. Darüber hinaus wird durch den Betrieb von Kleinküchen und Heizgeräten die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort gesichert. Bei einem Stromausfall können mit den Geräten aber auch Notunterkünfte oder Tankstellen mit Energie versorgt werden.

Die Lagerung der Stromaggregate erfolgt möglichst nahe an den jeweiligen Feuerwehrhäusern, um im Ernstfall kurze Reaktionszeiten zu gewährleisten – eine Lehre aus dem Starkschneefall im April 2022, als die Wege teils unpassierbar waren. Ziel ist es, eine durchgehende Betriebsbereitschaft von mindestens 72 Stunden zu gewährleisten.

Die Maßnahmen an den Feuerwehrhäusern wurden vom Referat Gebäudewirtschaft in Kooperation mit dem Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz umgesetzt. Das gesamte Vorhaben wurde durch ein umfassendes Konzept ergänzt, das alle Aspekte eines möglichen Stromausfalls – von der Einsatzplanung bis hin zur Bevorratung von Kraftstoffen – berücksichtigt. Vor der Umsetzung wurden alle Standorte durch einen Fachplanungsdienstleister individuell geprüft, um optimale Lösungen für die jeweiligen Gegebenheiten zu finden.

Am 18. und 19. November 2024 wurden sodann an allen Standorten Einweisungen des Bedienungspersonals sowie Funktionsprüfungen der Netzersatzanlagenanschlüsse durch eine spezialisierte Elektrofachfirma durchgeführt. Diese Einweisungen stellen sicher, dass die Einsatzkräfte im Ernstfall die Notstromaggregate schnell und sicher in Betrieb nehmen können. red

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Das Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz der Stadt Kaiserslautern hat acht Stromaggregate auf Anhängern beschafft | Foto: Stadt Kaiserslautern
Die Feuerwehrhäuser sollen in Notlagen als sogenannte „Leuchttürme“ fungieren: „Sie dienen der Koordination zwischen den beteiligten Behörden, der Information der Bevölkerung sowie der Unterstützung der Selbstorganisation zur Schadensbewältigung“, so der Beigeordnete Manuel Steinbrenner (3. von rechts). | Foto: Stadt Kaiserslautern
Autor:

Ralf Vester aus Kaiserslautern

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