Lautes Geschrei und Waffe im Hosenbund: 50-Jähriger sorgt für Aufsehen
- Zeugen meldeten der Polizei, dass der Mann laut herumschrie und im Bereich seines Hosenbundes offenbar eine Schusswaffe zu erkennen sei
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Kaiserslautern. Am Sonntagnachmittag, 4. Januar 2026, hat ein Mann in der Fruchthallstraße in Kaiserslautern einen Polizeieinsatz ausgelöst. Gegen 17.30 Uhr meldeten Zeugen der Polizei, dass der Mann laut herumschrie und im Bereich seines Hosenbundes offenbar eine Schusswaffe zu erkennen sei. Aufgrund dieser Mitteilung rückten Einsatzkräfte aus.
Eine Streifenbesatzung konnte die beschriebene Person kurze Zeit später in der näheren Umgebung antreffen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Polizei handelte es sich um einen 50-Jährigen, der den Eindruck machte, unter dem Einfluss berauschender Mittel zu stehen. Bei der Durchsuchung seiner Person stellten die Beamten eine Schreckschusspistole sowie ein sogenanntes Einhandmesser fest. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Justiz begleiteten die Einsatzkräfte den Mann im Anschluss zu seiner Wohnanschrift. Dort durchsuchten die Beamten ebenfalls die Räumlichkeiten. Im Verlauf dieser Maßnahme wurde ein Schlagring aufgefunden und ebenfalls sichergestellt.
Zu den Hintergründen seines Verhaltens befragt, erklärte der 50-Jährige, er sei zuvor aus einem vorbeifahrenden Auto heraus von zwei unbekannten Personen beleidigt worden. Daraus habe sich lediglich ein verbaler, lautstarker Streit entwickelt. Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei kam es dabei zu keinen Bedrohungen.
Da sich der Mann im weiteren Verlauf des Einsatzes wieder beruhigt hatte, durfte er in seiner Wohnung bleiben. Ihm wurde jedoch ein Platzverweis für den Altstadtbereich erteilt, der bis zum nächsten Morgen galt. rav/pdkl
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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