Psychischer Ausnahmezustand führt zu Großeinsatz: Rettungskräfte und Polizisten attackiert

- Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte sich der Mann hochaggressiv und widersetzte sich den Fesselungsmaßnahmen
- Foto: Kim Rileit
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Kaiserslautern. In den frühen Morgenstunden des Freitags, 29. August 2025, kam es in Kaiserslautern zu einem größeren Einsatz von Rettungsdienst und Polizei. Anlass war ein 54-jähriger Mann, der nach mutmaßlichem Drogenkonsum in einen psychischen Ausnahmezustand geraten war und sich massiv gegen Hilfeleistungen wehrte.
Gegen 4.35 Uhr alarmierte eine Bekannte den Rettungsdienst, nachdem sie telefonisch Kontakt zu dem Mann hatte und dessen auffälligen Zustand schilderte. Beim Eintreffen der Sanitäter verweigerte der 54-Jährige jede Unterstützung, schrie die Einsatzkräfte an und flüchtete plötzlich auf die Straße. Dort konnten ihn die Helfer zwar zurückziehen, wurden jedoch von Tritten und Schlägen attackiert. Verletzt wurde niemand.
Kurz darauf traf die Polizei am Einsatzort ein. Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der Mann hochaggressiv und widersetzte sich den Fesselungsmaßnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte in seiner Hosentasche ein Tütchen mit einer weißen Substanz, vermutlich ein Betäubungsmittel. Die Substanz wurde sichergestellt.
Der 54-Jährige wurde zunächst ins Krankenhaus gebracht. Doch auch dort kam es im weiteren Verlauf des Morgens zu erneuten Störungen, sodass die Polizei ein zweites Mal eingreifen musste. Schließlich wurde der Mann dem Ordnungsamt übergeben und zur weiteren Behandlung in eine Fachklinik eingewiesen. Die Ermittlungen zum Vorfall sowie zur Art des sichergestellten Stoffes dauern an. rav/pdkl
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |
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