Spendenaufruf von Caritas und Diakonie
Hilfe für Menschen in Indien

Indien, Bangalore, Mai 2020. Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe CASA verteilt Lebensmittel und Hygieneartikel an Bedürftige in den Slums von Bangalore.
  • Indien, Bangalore, Mai 2020. Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe CASA verteilt Lebensmittel und Hygieneartikel an Bedürftige in den Slums von Bangalore.
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Speyer. Das Bistum Speyer und sein Caritasverband sowie die Evangelische Kirche der Pfalz und ihr Diakonisches Werk unterstützen die Menschen in Indien, die von der Corona-Pandemie stark betroffen sind, mit 20.000 Euro Soforthilfe. Das Geld werde an die Diakonie Katastrophenhilfe und an Caritas International gespendet, teilen die Landeskirche und das Bistum mit. Damit reagieren die Kirchen gemeinsam auf die akute Notlage. Gleichzeitig rufen sie zu Spenden auf.

Die Lage in Indien ist katastrophal. „Viele Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Indien werden von der Kirche und unseren lokalen Partnern betrieben“, sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas International. „Die Hilferufe, die uns angesichts von mehr als 300.000 Neuinfektionen täglich erreichen, sind dramatisch.“

Dabei geht es nicht nur um medizinische Hilfe. Die indische Regierung hat angekündigt, wieder harte Ausgangsbeschränkungen zu erlassen. Daher müssen besonders Wanderarbeiter und Menschen, die in anderen informellen Berufen arbeiten, unterstützt werden. „Die angekündigten – und absolut verständlichen – Ausgangsbeschränkungen führen dazu, dass die Menschen in akute Not fallen. Wir müssen ihnen mit Sofortmaßnahmen zur Seite stehen“, so Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung des indischen Subkontinents arbeiten in der informellen Wirtschaft und leben als Tagelöhner oder Straßenverkäufer von der Hand in den Mund. Seit März 2020 verloren Millionen Menschen ihre Lebens- und Einkommensgrundlagen.

Es gibt nicht genügend Krankenhausbetten und Beatmungsgeräte für den massiven Anstieg an Erkrankten – in vielen Regionen fallen bis zu 30 Prozent der durchgeführten Corona-Tests positiv aus. Aktuell sind nur knapp neun Prozent der fast 1,4 Milliarden Menschen in Indien geimpft. In Delhi wurden nun viele Notaufnahmen in Krankenhäusern wegen Überfüllung geschlossen. Vor den Krankenhäusern bilden sich lange Schlangen mit Menschen, die dringend medizinische Hilfe benötigen. Auch in den ländlichen Regionen verschlechtert sich die Situation zusehends dramatisch. Es fehlt dort nicht nur an medizinischer Versorgung, sondern auch an Nahrungsmitteln. Vor allem die arme Bevölkerung spürt die Konsequenzen der Krise. Tausende Tagelöhner und Saisonarbeiter haben ihre Einkommensquelle verloren und können sich und ihre Familien nicht mehr ernähren.

Caritas International und die Diakonie Katastrophenhilfe sind seit vielen Jahren in Indien aktiv und haben die Unterstützung seit Beginn der Pandemie im März 2020 auf Corona-Hilfen fokussiert. Über ihre lokalen Partner verteilen die Hilfswerke etwa Mahlzeiten, aber auch Gesichtsmasken und Hygiene-Artikel.

Spenden an Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Corona-Hilfe weltweit
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Spenden an Caritas International
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL
Stichwort: Corona-Nothilfe Indien
www.caritas-international.de/spenden/online/formular

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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