Rhein-Neckar Löwen
Uwe Gensheimer beendet Nationalmannschaftskarriere

Uwe Gensheimer

Mannheim. Uwe Gensheimer, Mannschaftskapitän der Rhein-Neckar Löwen und der deutschen Handball-Nationalmannschaft beendet seine Karriere im Trikot der DHB-Auswahl. Damit waren die vergangenen Olympischen Spiele die letzten Einsätze im Nationalmannschaftstrikot für den gebürtigen Mannheimer, der noch in Tokio die Verantwortlichen des DHB und seine Mitspieler über seine Entscheidung informierte.

Gensheimer war seit 2014 Kapitän der Nationalmannschaft, gewann 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio die Bronzemedaille.
„Nationalspieler zu werden, war ein Kindheitstraum. Den Adler auf der Brust zu tragen und Kapitän der Nationalmannschaft zu sein, war für mich immer eine riesige Ehre. Ich blicke mit Stolz und Dankbarkeit auf eine lange Zeit beim Deutschen Handballbund zurück und werde die damit verbundenen Erlebnisse niemals vergessen“, sagt Gensheimer. Der 34-Jährige lief bereits 2005 erstmals für die deutsche Handball-Nationalmannschaft auf, seine erste große internationale Meisterschaft bestritt er 2010 mit der EHF EURO in Österreich.
Mit 921 Toren in 204 Länderspielen ist der Mannheimer, der seine Karriere beim TV 1892 Friedrichsfeld begonnen hat, drittbester Werfer der deutschen Handball-Geschichte.

Gensheimer durchlief die Nachwuchs-Nationalmannschaften des DHB. Herausragende Stationen waren 2006 der Gewinn der U20-Europameisterschaft mit DHB-Trainer Martin Heuberger und im Jahr darauf Silber bei der U21-WM.
Neben Uwe Gensheimer beendet auch der Kieler Rückraumspieler Steffen Weinhold seine Nationalmannschaftskarriere.
Hendrik Pekeler und Johannes Bitter legen zudem eine Pause in der Nationalmannschaft ein.
„Ich hätte mir sehr für uns alle, aber insbesondere Uwe, Steffen, Peke und Jogi gewünscht, dass wir in Tokio erfolgreich gewesen wären und das Halbfinale erreicht hätten“, sagt Bundestrainer Alfred Gislason. „Uwe habe ich erst in meiner Zeit als Bundestrainer kennenlernen dürfen. Ich schätze ihn und seine Qualitäten als Kapitän sehr“, so der Bundestrainer.

Autor:

Laura Braunbach aus Neustadt/Weinstraße

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