Spendenbereitschaft der SVW-Zuschauer riesig
Der Wünschewagen darf sich über 1482 Euro freuen

Der Wünschewagen freut sich über den Scheck von SV Waldhof Mannheim.
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  • hochgeladen von Laura Seezer

Fußball. Bei der vergangenen Spendenaktion des SV Waldhof Mannheim kam eine stolze Summe zustande, welche dieses Mal dem Wünschewagen, einem sozialen Projekt des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zukommt. Zudem kann bereits den Empfänger der nächsten Geldspende verkündet werden.
Wiederholt war die Spendenbereitschaft der 12.169 Zuschauer beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg riesig, sodass unzählige Mehrwegbecher den Weg in die Spendenboxen fanden. Letztlich kamen hierdurch 1482 Euro zusammen, welche in Form eines Schecks von Geschäftsführer Markus Kompp an die Verantwortlichen des Wünschewagens überreicht wurden.

Menschen in ihrer letzten Lebensphase Glück und Freude schenken – das ist die Mission der ASB-Wünschewagen. Seit 2014 erfüllt das rein ehrenamtlich getragene und ausschließlich aus Spenden finanzierte Projekt schwerstkranken Menschen einen besonderen Herzenswunsch und fährt sie gemeinsam mit ihren Familien und Freunden noch einmal an ihren Lieblingsort. 1500 Wünsche haben die rund 1300 freiwilligen Wunscherfüller bereits wahr werden lassen.
Einen dieser Wünsche konnten die Ehrenamtlichen am Sonntag in Mannheim erfüllen, denn der Wünschewagen war zum Heimspiel gegen Duisburg anwesend und konnte einem schwer kranken Menschen somit seinen letzten Herzenswunsch erfüllen: den SV Waldhof noch einmal live im Carl-Benz-Stadion spielen zu sehen.
Wenn es am Samstag, 14. September, zum Heimauftritt beim Familientag gegen die Würzburger Kickers kommt, werden die Spendenboxen selbstredend erneut bereitstehen. Empfänger ist dieses Mal der "Kinder am Rande der Stadt (KARDS).

"Stell dir vor Du bist Kind und hast keine Perspektive. Eltern ohne Arbeit. Leben am Existenzminimum. Probleme in der Schule. Lehrstellensuche aussichtslos. Situation hoffnungslos." Mit dieser Aussage wirbt der Verein Kinder am Rande der Stadt und das Projekt Ferienfreizeit für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Doch mit einer Ferienfreizeit ist nur ein kleiner Teil der Problematik abgedeckt mit der die Kinder leben müssen.
Um ihre Situation nicht hoffnungslos erscheinen zu lassen, bietet der Verein Kinder am Rande der Stadt diesen Kindern und Jugendlichen in Kinder- und Jugendgruppen die Gelegenheit ihr Selbstwertgefühl zu steigern und Vertrauen aufzubauen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, auf eine Kindheit frei von Gewalt. Sie haben ein Recht auf Beteiligung und ein Leben frei von Armut. Kinder und Jugendliche zu schützen, fördern und beteiligen, dass sie ihren Platz mitten in der Gesellschaft finden und die Zukunft aktiv mit gestalten können, dies sieht der Verein als seine Aufgaben in der eigenen Gruppenarbeit.

Nach vier Heimspielen, inklusive des DFB-Pokals, liegt der Spendenstand nun bei 5.934 Euro. ps

Autor:

Laura Seezer aus Mannheim

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