Adler Mannheim wie im Meisterjahr
Bestes Team der Hauptrunde

Die Adler bedanken sich vor dem Spiel gegen Krefeld bei den Fans.
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Eishockey. Die Adler-Fans werden es sicherlich als gutes Omen sehen, dass ihre Lieblinge die DEL-Hauptrunde 2020/2021 am vergangenen Sonntag mit einem 4:2-Heimsieg über den Krefelder EV als punktbestes Team abgeschlossen haben, denn als dies letztmals der Fall war, da wanderte 2019 der Pokal des deutschen Eishockeymeisters in die Quadratestadt. Nach der Hauptrunde der DEL Saison 2019/2020 hatten die Adler ebenfalls eine starke reguläre Saison hingelegt, wurden damals allerdings Zweiter hinter München und vor Straubing.

Die Play-offs fielen bekanntermaßen wegen der Corona-Pandemie aus und es wurde kein Deutscher Meister gekürt. So gehen die Adler in die nun anstehenden Play-offs als Titelverteidiger und dabei bekam es der Südprimus aus der Kurpfalz schon am Dienstagabend (Spielende nach Redaktionsschluss) in Spiel eins der „best of three“-Serie in der heimischen SAP Arena mit den im Süden viertplatzierten Straubing Tigers zu tun.

Die Niederbayern waren in der DEL-Spielzeit 2019/2020 mit Platz drei überaus stark unterwegs, woran sie in der nun abgelaufenen Hauptrunde nicht ganz anknüpfen konnten, doch der Endspurt der Tigers war gut genug, um die Schwenninger Wild Wings am Sonntag am letzten Hauptrundenspieltag in der Südgruppe der DEL noch von Platz vier zu verdrängen und damit den Play-off-Einzug in einem Herzschlagfinale klarzumachen.

Dass die Tigers auch weiterhin ein unbequemer Gegner sind, bekamen die Adler in dieser Runde selbst schon zu spüren. So gewann das Team von Adler-Headcoach Pavel Gross seine beiden Heimspiele gegen die Tigers mit 3:0 und 4:1, in Straubing hatten aber die Niederbayern zweimal die Nase vorn, die im Eisstadion unter dem Pulverturm mit 2:1 und 3:2 nach Verlängerung gewannen.
Im Eisstadion am Pulverturm wird auch am Donnerstag (19.30 Uhr) Spiel zwei der Serie in Straubing stattfinden und sollte den Adlern am Dienstag ein Heimsieg gelungen sein, dann könnten sie am Donnerstag mit dem zweiten Sieg die Serie bereits für sich entscheiden. Sollte im Viertelfinalduell zwischen Adlern und Tigers ein drittes Spiel zum Erreichen des Halbfinales notwendig werden, dann fände dieses am Samstag (17.30 Uhr) in der Mannheimer SAP Arena statt.

Die diesjährigen Play-offs werden dabei sowohl im Viertelfinale als auch im Halbfinale und im Finale im Modus „best of three“ gespielt, wobei sich die Adler als bestes Team der Hauptrunde in allen Play-off-Serien in einem möglichen Spiel drei den Heimvorteil gesichert haben. Der fällt allerdings aufgrund von Corona bekanntermaßen nicht so aus, wie man es aus den Vorjahren kennt, schließlich sind vor Ort auch weiterhin keine Zuschauer zugelassen.

Dass die Fans mit ihrer Unterstützung auf den Rängen schmerzlich fehlen, aber ihre Unterstützung über alle sonst möglichen Kanäle auch in Coronazeiten vom Adler-Team wahrgenommen wird, unterstrichen die Blau-Weiß-Roten am Sonntag, als sie beim 4:2-Heimsieg über die Pinguine aus der Seidenstadt die besonderen Trikots mit der Aufschrift „Wir sind eins“ trugen, die für die Verbundenheit von Mannschaft und Fans auch in Zeiten der Pandemie stehen. Aufgrund der „best of three“-Runden geht es in den diesjährigen Play-offs sehr schnell, denn sollten die Adler beim Unternehmen Titelverteidigung am Donnerstag oder Samstag den Halbfinaleinzug klarmachen, dann stünde schon am Montag dem 26. April das erste Spiel der Halbfinalserie in der SAP Arena an und am Mittwoch (28.) müssten die Adler zu Spiel zwei auswärts antreten. va

Autor:

Peter Engelhardt aus Mannheim

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